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Freitag, 24 Juli 2015
Screening von Mykotoxinen
© M. Großmann / www.pixelio.de

Das BMEL förderte ein Forschungsverbundvorhaben, das unter dem Arbeitstitel "OptiScreen" läuft. Wie der Name zu erkennen gibt, soll mit spektral-optischen Verfahren bei der Getreidelagerung ein Rohstoffscreening erfolgen und sicherstellen, dass mit Mykotoxinen belastete Körner aussortiert werden. Weiteres Ziel ist es Pilznester in Silos frühzeitig zu erkennen, insbesondere dann wenn eine Umlagerung erfolgt. Außerdem soll die Methode nicht nur mit Pilz befallene Körner erkennen, sondern auch andere Fremdkörper, wie beispielsweise Larven und Puppen, die somit frühzeitig vor der Lagerung abgetrennt werden können.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, hat am 06.05. an der Technischen Universität Berlin die Zuwendungsbescheide für das Projekt "Rohstoffscreening mit spektral-optischen Verfahren bei der Getreidelagerung – OptiScreen" an die Projektpartner übergeben.

Staatssekretär Bleser sagte dazu: "Die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten ist Kernaufgabe unserer Agrar- und Verbraucherpolitik. Eine chargenspezifische Reduktion toxikologischer Kontaminanten dient der Produktsicherheit und damit dem Schutz der Verbraucher. Gleichzeitig können die durch Lagerverluste und chemische Bekämpfungsmaßnahmen entstehenden Kosten bei der Getreidelagerung reduziert werden.“

Teilnehmer des Verbundvorhabens sind: TU Berlin, Universität Potsdam, das Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB), als Unterauftragnehmer die Laser- und Medizin-Technologie GmbH Berlin (LMTB). Die Verwertung ist bei erfolgreichem Projektabschluss durch die Industriepartner Röber Institut in Wutha-Farnroda, LLA Instruments GmbH in Berlin und Airsense Analytics GmbH in Schwerin gesichert.

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich bei einer Laufzeit von drei Jahren auf rund 1,4 Millionen Euro. Das BMEL unterstützt das Projekt mit rund 1,1 Millionen Euro aus seinem Programm zur Innovationsförderung. Die beteiligten Industrieunternehmen tragen mit einer Eigenbeteiligung in Höhe von über 300.000 Euro zur Finanzierung des Projektes bei.

► www.bmel.de (Startseite > Presse > Pressemitteilungen > Pilznestern im Getreidesilo auf der Spur) vom 06.05.2015

Bild: www.pixelio.de

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