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Dienstag, 19 Januar 2016

Küchenutensilien aus Silikon: Grundsätzlich keine Bedenken

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Küchenutensilien aus Silikon: Grundsätzlich keine Bedenken
© Matthias Preisinger / www.pixelio.de

Nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bestehen gegen die Verwendung von Silikon bei der Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen grundsätzlich keine Bedenken. Das Institut für Bedarfsgegenstände Lüneburg des LAVES untersucht fortlaufend Küchenutensilien aus Silikon (z. B. Backformen, Löffel, Teigschaber, Backpinsel, Schneebesen).

In 2012 wurden im Rahmen des Bundesweiten Überwachungsplans (BÜP) 14 Backformen und Matten aus Silikon untersucht. Drei Produkte gaben >0,5 % flüchtige organische Verbindungen ab. Zwei Backformen von insgesamt 39 verschiedenen Küchenutensilien aus Silikon wurden in 2013 aus demselben Grund beanstandet. In 2015 wurden fünf Proben verschiedener Silikonprodukte untersucht – eine Backform gab >0,9 % flüchtige organische Verbindungen ab. Produkte, die den Grenzwert nicht einhalten, dürfen nicht in den Verkehr gebracht werden.

HINTERGRUND:

Bedarfsgegenstände müssen sich für die vorgesehene Verwendung eignen und dürfen (u. a. bezogen auf ihr Gesamtgewicht) nicht mehr als 0,5 % flüchtige organische Verbindungen abgeben − Artikel aus Silikon werden in der Regel thermisch nachbehandelt, und dazu wird jede Form einzeln im Ofen ausgehitzt.

QUELLE:

► Mitteilung des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Werken:

Bedarfsgegenstände

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