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Dienstag, 26 Mai 2015

Ebermast: Hohe Schwankungsbreite bei „Stinkern“

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Ebermast: Hohe Schwankungsbreite bei „Stinkern“
© Georg Meier / pixelio.de

Wissenschaftler des Instituut voor Landbouwen Visserijonderzoek (ILVO) in Melle (Belgien) haben eine hohe Schwankungsbreite beim Anteil von deutlich geruchsauffälligen Ebern zum Zeitpunkt der Schlachtung festgestellt. Für ihre Untersuchungen wurden die Daten von 20 Praxisbetrieben ausgewertet – durchschnittlich 3 % aller intakten Masteber fielen bei der Schlachtung als „Stinker“ auf.

Die Werte variierten aber von Betrieb zu Betrieb von 0 bis 14 %. Die Forscher sehen betriebsindividuelle Einflussfaktoren als Grund für die hohe Schwankungsbreite. Hingegen ließ sich der Ebergeruch durch die Eberimpfung mit „Improvac®“ (Immunokastration) und durch eine klassische Kastration – mit und ohne Schmerzmittel oder Anästhesie – sicher ausschließen.

► Animal Health Online (AHO) vom 12.04.2015
► Animal (2015 Mar, 9(3): 500-8)

Bild: www.pixelio.de

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