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Artikel in Kategorie Technologie

Minimierung der Komplexität

Bioprodukte werden über das Verfahren definiert, mit dem sie landwirtschaftlich erzeugt und verarbeitet werden, und nicht über analytische Vorgaben für das Endprodukt. Die Bedingungen für das Herstellungsverfahren zielen auf die Verringerung der Komplexität. Bei der Herstellung eines Bioprodukts soll neben Biozutaten nur eingesetzt werden, was als unverzichtbar gilt.

Die Definition eines „Bio“-Lebensmittels

Forscher um Jan Michiels (University of Leuven) haben eine Möglichkeit entdeckt, wie Bakterienzellen die Behandlung mit Antibiotika überleben. Laut den Forschern überleben Bakterienzellen häufig dadurch, dass sie sich in einen Ruhezustand begeben, der es ihnen ermöglicht, sich vor ihren Angreifern zu verstecken. Dieser Ruhezustand wird durch bakterielle Toxine ausgelöst, die wichtige Vorgänge im Inneren der Zelle deaktivieren.

Antibiotikaresistenz: Forscher finden Ursache

Reis und Reisprodukte sind nach Untersuchungen der Überwachungsbehörden der Länder mit größeren Mengen an anorganischem Arsen belastet. Warum diese Lebensmittel davon betroffen sind, ist noch unklar. Anorganische Arsenverbindungen können Krebs auslösen. Besonders bei kleinen Kindern kann der Verzehr dieser Lebensmittel, je nach Ernährungsgewohnheiten, entscheidend zur Gesamtaufnahme von anorganischem Arsen beitragen.

Reis und Reisprodukte noch bedenkenlos genießen?

Hersteller von zuckerreduzierten oder -freien Lebensmitteln setzen häufig Zuckeraustauschstoffe als Süßungsmittel ein. In größeren Mengen können diese Blähungen und Durchfall verursachen. Die Verbraucherzentrale Bayern hat in einem stichprobenartigen Marktcheck 16 Produkte (z. B. Bonbons, Fruchtgummis, Riegel) mit Zuckeraustauschstoffen geprüft, ob Verbraucher ausreichend vor übermäßigem Verzehr gewarnt werden.

Marktcheck: Zuckeraustauschstoffe in Lebensmitteln

Die Kommission hat 10 Neuzulassungen für genetisch veränderte Organismen (GVO) zur Verwendung in Lebens- und Futtermitteln erteilt. Weiterhin wurden 7 bereits geltende Zulassungen erneuert. Diese GVO haben ein vollständiges Zulassungsverfahren durchlaufen, das auch eine positive wissenschaftliche Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) umfasst.

Kommission lässt 17 GVO zu

Nach Veröffentlichung der Ergebnisse der nationalen Pestizid Untersuchungen aus dem Jahr 2012 legte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zum 13.04.2015 nunmehr auch die Daten aus dem Jahr 2013 vor. Der Bericht fasst die an Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs sowie an Säuglings- und Kleinkindernahrung durchgeführten Untersuchungen auf Pflanzenschutzmittelrückstände zusammen. Insgesamt haben 31 Untersuchungsämter der Bundesländer, Ergebnisse zu 17.473 (18.475)[2] Proben gemeldet.

Pestizidrückstände, nationaler Bericht 2013

In der Europäischen Union gibt es keine einheitlichen Kategorien für Erfrischungsgetränke. Während Fruchtsaft und -nektar wie auch Mineral- und Quellwasser durch besondere EG-Richtlinien geregelt sind, bestehen für Erfrischungsgetränke solch spezielle Regelungen nicht. Nach der Definition von UNESDA, dem europäischen Dachverband der Erfrischungsgetränke-Industrie, ist ein Erfrischungsgetränk ein „nichtalkoholisches aromatisiertes Getränk auf Wasserbasis“.

Erfrischungsgetränke – Unterschiede Vorverpackung und Außenverpackung

Bei streng veganer Ernährung kommen einige Nährstoffe möglicherweise zu kurz ‒ kritisch sind vor allem die Vitamine B2, B12 und D, Mineralstoffe wie Eisen, Jod, Zink und Calcium sowie Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Daher wird eine Reihe von Ergänzungspräparaten angeboten. „Ökotest“ hat neun Nahrungsergänzungsmittel für Veganer, die einen Mix aus Vitaminen und Spurenelementen enthalten, getestet.

Nahrungsergänzungsmittel: Kritisch für Veganer

Das Gremium für Diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) legte folgende Bevölkerungsreferenzwerte (Population Reference Intakes – PRI) für die tägliche Aufnahme von Vitamin A fest:

  • 750 µg für Männer und 650 µg für Frauen.
  • 250 bis 750 µg für Säuglinge und Kinder.
  • 700 µg für Schwangere; der Wert liegt über dem PRI für nicht schwangere Frauen, da er den Bedarf des Fötus und das Wachstum des mütterlichen Gewebes berücksichtigt.
Referenzwerte für Vitamin A veröffentlicht
Behr's Verlag