Montag, 21. September 2020

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Artikel in Kategorie Technologie

Hersteller von zuckerreduzierten oder -freien Lebensmitteln setzen häufig Zuckeraustauschstoffe als Süßungsmittel ein. In größeren Mengen können diese Blähungen und Durchfall verursachen. Die Verbraucherzentrale Bayern hat in einem stichprobenartigen Marktcheck 16 Produkte (z. B. Bonbons, Fruchtgummis, Riegel) mit Zuckeraustauschstoffen geprüft, ob Verbraucher ausreichend vor übermäßigem Verzehr gewarnt werden.

Marktcheck: Zuckeraustauschstoffe in Lebensmitteln

Die Kommission hat 10 Neuzulassungen für genetisch veränderte Organismen (GVO) zur Verwendung in Lebens- und Futtermitteln erteilt. Weiterhin wurden 7 bereits geltende Zulassungen erneuert. Diese GVO haben ein vollständiges Zulassungsverfahren durchlaufen, das auch eine positive wissenschaftliche Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) umfasst.

Kommission lässt 17 GVO zu

Nach Veröffentlichung der Ergebnisse der nationalen Pestizid Untersuchungen aus dem Jahr 2012 legte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zum 13.04.2015 nunmehr auch die Daten aus dem Jahr 2013 vor. Der Bericht fasst die an Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs sowie an Säuglings- und Kleinkindernahrung durchgeführten Untersuchungen auf Pflanzenschutzmittelrückstände zusammen. Insgesamt haben 31 Untersuchungsämter der Bundesländer, Ergebnisse zu 17.473 (18.475)[2] Proben gemeldet.

Pestizidrückstände, nationaler Bericht 2013

In der Europäischen Union gibt es keine einheitlichen Kategorien für Erfrischungsgetränke. Während Fruchtsaft und -nektar wie auch Mineral- und Quellwasser durch besondere EG-Richtlinien geregelt sind, bestehen für Erfrischungsgetränke solch spezielle Regelungen nicht. Nach der Definition von UNESDA, dem europäischen Dachverband der Erfrischungsgetränke-Industrie, ist ein Erfrischungsgetränk ein „nichtalkoholisches aromatisiertes Getränk auf Wasserbasis“.

Erfrischungsgetränke – Unterschiede Vorverpackung und Außenverpackung

Bei streng veganer Ernährung kommen einige Nährstoffe möglicherweise zu kurz ‒ kritisch sind vor allem die Vitamine B2, B12 und D, Mineralstoffe wie Eisen, Jod, Zink und Calcium sowie Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Daher wird eine Reihe von Ergänzungspräparaten angeboten. „Ökotest“ hat neun Nahrungsergänzungsmittel für Veganer, die einen Mix aus Vitaminen und Spurenelementen enthalten, getestet.

Nahrungsergänzungsmittel: Kritisch für Veganer

Das Gremium für Diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) legte folgende Bevölkerungsreferenzwerte (Population Reference Intakes – PRI) für die tägliche Aufnahme von Vitamin A fest:

  • 750 µg für Männer und 650 µg für Frauen.
  • 250 bis 750 µg für Säuglinge und Kinder.
  • 700 µg für Schwangere; der Wert liegt über dem PRI für nicht schwangere Frauen, da er den Bedarf des Fötus und das Wachstum des mütterlichen Gewebes berücksichtigt.
Referenzwerte für Vitamin A veröffentlicht

Die sensorischen Eigenschaften von insgesamt 27 geprüften Tiefkühl-Salami-Pizzen beurteilten die Prüfer von Stiftung Warentest überwiegend positiv. Sie vergaben 25 mal die Note „sehr gut“ bis „gut“. Die Tester bescheinigten den Proben einen leicht knusprigen Boden mit sehr knusprigem jedoch zarten Rand. Der Belag war gleichmäßig verteilt und das Verhältnis von Salami, Käse und Tomaten stimmig. Geruch und Geschmack überzeugten mit kräftigen für die Zutaten typischen Noten.

Pizza, fettig und salzig

Ein neuer Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) soll Laien einen ausgewogenen Überblick über die Ergebnisse des jährlichen EU-weiten Monitorings der in Lebensmitteln nachgewiesenen chemischen Stoffmengen verschaffen. Hierzu nutzt die Behörde ihre zahlreichen Aktivitäten als Informationsdrehscheibe, bei der sie die von den Mitgliedstaaten erhobenen Daten koordiniert, harmonisieren und für eine Bewertung aufbereitet.

Daten zu chemischen Stoffen in Lebensmitteln

ALTS (Arbeitskreis der auf dem Gebiet der Lebensmittelhygiene und der Lebensmittel tierischer Herkunft tätigen Sachverständigen) und ALS (Arbeitskreis lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) schlagen Beurteilungswerte zur Bewertung von Analysenbefunden bei nicht deklarierten Allergenen vor.

Beurteilungswerte Allergene

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat für das Jahr 2013 von den Bundesländern sogenannte BELA -Meldungen Informationen zu 73 lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen zur Auswertung erhalten (2012: 84). Darunter war ein überregionaler Krankheitsausbruch, den zwei Bundesländer meldeten. Bei 33 der 73 gemeldeten Ausbrüche konnte das die Erkrankungen verursachende Lebensmittel mit hoher Evidenz ermittelt werden. Darunter dominierten Fleisch, Fleischerzeugnisse und Wurstwaren.

Bericht über lebensmittelbedingte Erkrankungen 2013

Die niedergeschriebene Geschichte des Botulismus beginnt 1793 mit dem ersten klinisch und epidemiologisch untersuchten Ausbruchgeschehen in Wildbad in Württemberg in Deutschland. Dort erkrankten 13 Personen nach dem Verzehr von hausgemachter Blutwurst an Symptomen, die dem heutigen Krankheitsbild des Botulismus zugeordnet werden können, sechs Personen starben.

Die Geschichte des Botulismus – wie alles begann

Die „Stiftung Warentest“ hat 20 Produkte Schokoladeneis in Haushaltspackungen untersucht. Sieben Produkte bekommen das Qualitätsurteil „gut“ ‒ zwei davon schaffen ein „sehr gut“ in der sensorischen Beurteilung. Testsieger ist „Häagen Dasz Classics Belgian Chocolate“, das mit einem Preis von 11,10 Euro/Liter das teuerste Produkt im Test darstellt. Das günstigste „gute“ Schokoladeneis kommt vom Discounter und kostet 1,49 Euro/Liter.

Schokoladeneis im Test

Die Produktion von Garnelen in Aquakultur hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Etwa 75 % der gezüchteten Garnelen stammen aus China, Süd- und vor allem Südostasien. Die intensive Zucht in industriellen Monokulturen macht den Einsatz von Antibiotika notwendig. Neben zugelassenen Wirkstoffen (z. B. Tetracycline, Sulfonamide) werden immer wieder auch verbotene Substanzen (z. B. Chloramphenicol, Nitrofurane) oder unzulässige Stoffe (z. B. Malachitgrün) verwendet.

Garnelen aus Asien: Antibiotikarückstände
Behr's Verlag