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Artikel in Kategorie Technologie

Neonikotinoide: Risiko für Bienen durch Spritzanwendung zur Blattbehandlung bestätigt

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Die EFSA hat bestätigt, dass die Spritzanwendung von Neonikotinoid-haltigen Pflanzenschutzmitteln zur Blattbehandlung ein Risiko für Bienen darstellt. Die EFSA hat Bewertungen der für Bienen bestehenden Risiken durch Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam veröffentlicht und dabei alle Anwendungen mit Ausnahme von Saatgutbehandlungen und Granulat berücksichtigt.

Quelle:
► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 26.08.2015

Neonikotinoide: Risiko für Bienen durch Spritzanwendung zur Blattbehandlung bestätigt

EFSA: Nanomaterialien in Lebensmitteln

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Das NanoInformationsPortal berichtete im Juli 2015 über die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) beauftragte Untersuchung zur Bestandsaufnahme von Nanomaterialien in Lebens- und Futtermitteln. Auf Grundlage dieser Untersuchungen, durchgeführt von den Forschungseinrichtungen Wageningen-Forschungsinstitut (RIKILT/Niederlande) sowie Joint Research Center (JRC, Institut für Gesundheit und Verbraucherschutz/Ispra, Italien), wurde eine Datenbank erstellt, die 633 Einträge enthält und in der 55 verschiedene Nanomaterialien aus 12 unterschiedlichen Anwendungsbereichen aufgelistet sind.

QUELLE:
► Rundschreiben (nur für Mitglieder zugänglich) Nr. 454 des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) vom 14.09.2015

EFSA: Nanomaterialien in Lebensmitteln

Gemüse und Gemüseerzeugnisse

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Unter dem Begriff Gemüse werden hier alle genießbaren Pflanzen bzw. Pflanzenteile verstanden, die nicht zu Obst, Getreide, Pilzen oder Gewürzen zählen und im rohen oder zubereiteten Zustand direkt vom Menschen verzehrt werden. Produkte, die sowohl als Gemüse wie auch als Gewürz verwendet werden können, gelten dann als Gemüse, wenn sie separat genossen werden oder in einer verzehrfähigen Mahlzeit eindeutig als gesonderter Bestandteil hervortreten.

Gemüse und Gemüseerzeugnisse

Lebensmittelzusatzstoffe

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Als Zusatzstoffe werden Verbindungen bezeichnet, die in Lebensmitteln vorkommen, aber nicht nach Art und Menge von vorneherein in ihnen bzw. den zugrunde liegenden Rohstoffen enthalten sind. Sie werden bewusst und mit einer bestimmten, zweckgebundenen Absicht den Rohstoffen oder Lebensmitteln zugesetzt. Ihr Zusatz erfolgt bei der Gewinnung oder Be- und Verarbeitung zur Verbesserung des Aussehens, der Konsistenz, des Geschmacks, der Haltbarkeit oder des Nährwertes.
Sie können aber auch zur Durchführung und Erleichterung technologischer Prozesse (z. B. Fällmittel, Katalysator, Trennmittel) als sogenannte technische Hilfsstoffe zugesetzt werden.

Lebensmittelzusatzstoffe

Allergische und nicht-allergische Überempfindlichkeiten

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Es mehren sich die Informationen über eine Zunahme von Überempfindlichkeitsreaktionen(Hypersensitivität), die lebensmittelbedingt sind bzw. sein sollen. Bis zu 17 % der Deutschen sind betroffen.
Grundsätzlich handelt es sich dabei um Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber einem Stimulus, der von Gesunden toleriert wird. Die allergische Überempfindlichkeit ist mit immunologischen Reaktionsmechanismen gekoppelt, die Antikörper- oder Zell-vermittelt sind. Allergien können zu schweren, sogar lebensbedrohlichen Überempfindlichkeitsreaktionen führen (Anaphylaxie). Unter diesen leiden Schätzungen zufolge ca. 3 bis 4 % in der Bundesrepublik der Bevölkerung an tatsächlichen Allergien. Sie treten bei Kindern häufiger als bei Erwachsenen auf. Kuhmilch (6 %) steht im Vordergrund, gefolgt von Weizen (3,6 %), Eiern (2,5 %), Fisch (2,2 %) sowie Nüssen und Meeresfrüchten (jeweils 1,3 %). Die Daten, die vonder Techniker Krankenkasse (2013) für Deutschland mitgeteilt wurden, betragen 5 % für Nüsse, 5 % für Früchte, 4 % für Laktose, 2 % für Fruktose, 2 % für Milcheiweiß sowie 1 % für Gluten.

Allergische und nicht-allergische Überempfindlichkeiten

EFSA-Stellungnahme zu Polysorbaten (E 432 bis E 436)

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Das ANS-Panel der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die Zusatzstoffe Polysorbat 20 (E 432), Polysorbat 80 (E 433), Polysorbat 40 (E 434), Polysorbat 60 (E 435) und Polysorbat 65 (E 436) einer Neubewertung unterzogen. Bereits bei früheren Bewertungen wurde seitens der Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA) ein Gruppen-ADI-Wert von 25 mg/kg Körpergewicht/Tag festgelegt.

EFSA-Stellungnahme zu Polysorbaten (E 432 bis E 436)

Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Magnesium und Phosphor

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Im Rahmen ihrer laufenden Arbeiten zu Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr in der EU hat die EFSA angemessene Aufnahmemengen (Adequate Intakes (AIs)) für Magnesium und Phosphor vorgeschlagen. Magnesium ist ein Cofaktor bei mehr als 300 Enzymreaktionen (z. B. Synthese von Kohlenhydraten, Lipiden, Nukleinsäuren und Proteinen) und notwendig für spezifische Funktionen in verschiedenen Organen des neuromuskulären und des kardiovaskulären Systems.

 Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Magnesium und Phosphor

REACH: Unternehmen müssen nachbessern

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Mehr als die Hälfte der REACH-Registrierungsdossiers (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) erfüllt mindestens eine der sieben überprüften Datenanforderungen nicht ‒ dazu zählen beispielsweise Informationen zu erbgutverändernden Effekten. Dieses ist das Ergebnis einer Studie, die das BfR im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) durchgeführt hat.

REACH: Unternehmen müssen nachbessern

Säuglingsanfangs-/Folgenahrung: Gesundheitlicher Nutzen von probiotischen Zusätzen nicht belegt

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Hersteller von Säuglingsanfangs- und Folgenahrung bieten ihre Produkte teilweise mit einem Zusatz von Probiotika an. Diese Bakterienstämme sollen positive Wirkungen auf die Gesundheit der Säuglinge haben ‒ beispielsweise werben die Hersteller damit, dass bei der Ernährung von Säuglingen mit diesen Produkten weniger Infektionen auftreten. Das BfR hat die Sicherheit und den Nutzen von Säuglingsanfangs- und Folgenahrung mit den in Deutschland eingesetzten Bakterienstämmen für gesunde Säuglinge bewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass für einen Teil der Bakterienstämme nur sehr wenige Studien mit gesunden Säuglingen durchgeführt wurden.

Säuglingsanfangs-/Folgenahrung: Gesundheitlicher Nutzen von probiotischen Zusätzen nicht belegt
Behr's Verlag