Sonntag, 25. Oktober 2020

Passwort vergessen?

Artikel in Kategorie Technologie

Im Rahmen eines IGF-Projekts des FEI haben Prof. Dr. Ulrich Kulozik und Dr. Hans-Jürgen Heidebrecht vom Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) an der Technischen Universität München eine vielseitig nutzbare Schlüsseltechnologie entwickelt, mit der sie spezifische Proteinfraktionen gezielt anreichern können. Mit ihrem Beitrag erreichten die beiden Forscher das Finale um das beste IGF-Projekt des Jahres 2019.

QUELLE:
► Meldung des Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI): Ausgezeichnete Projekte von November 2019

Dr. Greta Riel

Alternative bei Antibiotika-Resistenzen?

Dänemark plant die erste Bioraffinerie zur Gewinnung von Pflanzenprotein. Als Ausgangsstoff dient Kleegras. In einem ersten Schritt sollen die Proteine Importsoja in der Tierfütterung ersetzen. Später will man zudem Rohstoffe für die Humanernährung herstellen.

Das Vorhaben, die kommerzielle Bioraffinerie in Betrieb zu nehmen wird vom Kopenhagener Landwirtschaftsministerium mit umgerechnet rund 1,9 Mio. Euro gefördert.

QUELLE:
► Meldung im Bayrischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt vom 02.12.2019

Dr. Greta Riel

Bioraffinerie für Pflanzenprotein

Das Bundeskabinett hat die so genannte Blockchain-Strategie der Bundesregierung beschlossen. Die Technik soll zur Sicherstellung von ökologisch und sozial nachhaltigen, effizienten und sicheren Liefer- und Warenketten eingesetzt und befördert werden. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist hieran maßgeblich beteiligt. Schwerpunktmäßig mit Untersuchungen des Thünen-Instituts zum Einsatz der Blockchain-Technologie entlang der Wertschöpfungsketten.

QUELLE:
► Pressemitteilung des BMEL vom 18.09.2019

Dr. Greta Riel

Mehr Verbraucherschutz und Produktsicherheit

Das Wetter hat großen Einfluss auf das Kaufverhalten von Kunden. Große Nachfrage von Kaltgetränken führt im Supermarkt jedoch bisweilen zu leeren Regalen. Die spicetech GmbH aus Stuttgart will Wetterdaten in ein neues digitales Werkzeug einbinden, um dem Handel passgenaues Planen zu ermöglichen.

QUELLE:
► Meldung von Deutsche Bundesstiftung Umwelt vom 01.07.2019

Dr. Jörg Häseler

Künstliche Intelligenz: Besser planen, weniger wegwerfen

Forscher des Imperial College London haben preiswerte, smartphone-vernetzte, umweltfreundliche Sensoren für Fleisch- und Fischverpackungen entwickelt, die den Verderb des Lebensmittels anzeigen. Die Sensoren könnten dabei helfen, Verderb zu erkennen und Lebensmittelabfälle zu reduzieren.

QUELLE:
► Meldung des Imperial College London vom 05.06.2019

Dr. Jörg Häseler

Sensoren für die Frische von Lebensmitteln

Bei Filtrationsverfahren für alkoholische fermentierte Getränke werden häufig Filterhilfsmittel wie Kieselgur verwendet. Diese können erhöhte Mengen der Schwermetalle Arsen, Blei und Cadmium enthalten.

QUELLE:
► W. Redan et al., Factors Affecting Transfer of the Heavy Metals Arsenic, Lead, and Cadmium from Diatomaceous-Earth Filter Aids to Alcoholic Beverages during Laboratory-Scale Filtration, DOI: 10.1021/acs.jafc.8b06062

Dr. Jörg Häseler

Rückstandsmengen an Schwermetall durch Filterhilfsmittel können gesenkt werden

Mithilfe einer Heißwasserbehandlung bei 55 °C für eine Dauer von 30 bis 60 Sekunden kann die Mikroflora auf der Schale von Äpfeln effizient reduziert werden. Das System sorgt damit für erhöhte Haltbarkeit und mehr Verbrauchersicherheit.

QUELLE:
► Meldung idw vom 05.02.2019

Dr. Jörg Häseler

Heißwasserbehandlung bei Fresh-Cut-Äpfeln

Rapssaat enthält nicht nur Öl, sondern auch hochwertiges Eiweiß. Doch Proteinextrakte aus Raps besitzen eine intensive, bittere Fehlnote. Ein Team um den Lebensmittelchemiker Prof. Dr. Thomas Hofmann hat nun die für den bitteren Geschmack entscheidende Substanz der Proteinextrakte identifiziert. Dies ist ein erster Schritt, um Raps für die menschliche Eiweißversorgung zu erschließen.

QUELLE:
► Meldung der TU München vom 31.01.2019

Dr. Jörg Häseler

Bitterer Raps

Handel und Gastronomie engagieren sich zu wenig, um Kunden einen plastikarmen Einkauf zu ermöglichen. Zu diesem Schluss kommt die Verbraucherzentrale Hamburg, die über 100 Supermärkte, Fast-Food-Restaurants und Coffee-Shops zu ihren Bemühungen in Sachen Müllvermeidung befragt hat.

Nur acht der insgesamt 107 befragten Unternehmen gaben über einen Online-Fragebogen Auskunft zu Maßnahmen, die sie umsetzen, um Plastikmüll zu reduzieren. Dazu gehören z. B. Mehrwegboxen für Salate und Speisen oder Pfandsysteme für Mehrwegbecher. 99 Firmen reagierten gar nicht auf die Anfrage der Hamburger Verbraucherschützer.

QUELLE:
► Meldung der Verbrauchzentrale Hamburg vom 05.11.2018

Dr. Jörg Häseler

Plastikmüll in Handel und Gastronomie: Handlungsbedarf gegeben
Behr's Verlag