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Artikel in Kategorie Technologie

Speisefettsäuren (E 475): EFSA-Bewertung der Ester als Lebensmittelzusatzstoff

QM & QS | Technologie

Das ANS-Panel (Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Stellungnahme („Re-evaluation of polyglycerol esters of fatty acids (E 475) as a food additive“) zur Bewertung von Polyglycerinester von Speisefettsäuren (E 475) veröffentlicht. Das Scientific Committee on Food (SCF) hatte im Jahr 1978 einen ADI-Wert von 25 mg/kg Körpergewicht/Tag festgelegt.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 20.12.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.5089)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Speisefettsäuren (E 475): EFSA-Bewertung der Ester als Lebensmittelzusatzstoff

Peroxidase: EFSA-Bewertung des Enzyms aus Sojabohnenschalen

QM & QS | Technologie

Das CEF-Panel (Panel on Food Contact Materials, Enzymes, Flavourings and Processing Aids) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Stellungnahme („Safety evaluation of the food enzyme peroxidase obtained from soybean (Glycine max) hulls“) zur Bewertung des Enzyms Peroxidase ‒ gewonnen aus Sojabohnenschalen ‒ veröffentlicht. Das Enzym ist zur Verwendung in Backprozessen gedacht. Da das Enzym aus essbaren Teilen von Sojabohnen gewonnen wird, waren weitere toxikologische Daten nicht erforderlich.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 21.12.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.5119)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Peroxidase: EFSA-Bewertung des Enzyms aus Sojabohnenschalen

Indirekte Anwendung der Nanotechnologie in Lebensmitteln

Technologie

Der weitaus größte Einsatzbereich der Nanotechnologie dürfte für die Nahrungsmittelindustrie im indirekten Einsatz der Nanomaterialien liegen. Beim indirekten Einsatz werden den Lebensmittelmatrizen zwar keine nanostrukturierten Materialien direkt zugegeben, aber die Nanomaterialien bzw. dessen Träger kommen mit dem Lebensmittel in Kontakt. Insbesondere müssen deshalb die Migration nanostrukturierter Materialien in Lebensmitteln verhindert und geeignete Messverfahren für den Nachweis solcher Migrationsvorgänge entwickelt werden.

QUELLE:
► Dieser Text-Auszug stammt aus dem Behr’s Jahrbuch für die Lebensmittelwirtschaft 2014

Indirekte Anwendung der Nanotechnologie in Lebensmitteln

Nanotechnologie im Lebensmittelbereich

QM & QS | Recht & Normen | Technologie

In der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) ist seit dem 13. Dezember 2014 eine Kennzeichnungspflicht für Nanoteilchen in Lebensmitteln festgelegt. Zutaten in zusammengesetzten Lebensmitteln, die „technisches“ bzw. „absichtlich hergestelltes“ Nanomaterial enthalten, sind entsprechend zu kennzeichnen (Ergänzung des Namens der Zutat durch die Silbe „Nano“). Allerdings fehlt in der LMIV eine eindeutige Definition für technisch hergestelltes Nanomaterial und die Kennzeichnungspflicht gilt auch nicht für Nanomaterialien als Bestandteil von Lebensmittelverpackungen.

QUELLE:
► Auszug aus der Food & Hygiene PRAXIS, Ausgabe 02/2017, S. 16 f., Behr's Verlag

Nanotechnologie im Lebensmittelbereich

„Aktionsplan Nanotechnologie 2020“

QM & QS | Technologie | Gesundheit

Nach Angaben der Bundesregierung wird die Förderung der Nanotechnologie weitere fünf Jahre andauern. Es wurde beschlossen, die Chancen dieser Technologie zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Forschung und Produktion zu stärken und auch künftig auf die ressortübergreifende Zusammenarbeit von acht Bundesministerien (u. a. das BMEL) zu setzen. Dabei soll die Risikoforschung zu den Auswirkungen von Nanomaterialien auf Mensch und Umwelt auch zukünftig eine zentrale Rolle spielen.

QUELLEN:
► Deutschlandfunk vom 16.01.2017: www.deutschlandfunk.de/technischveraenderte-lebensmittel-bundesregierung-setzt.697.de.html?dram:article_id=376496
www.bmbf.de/pub/Aktionsplan_Nanotechnologie.pdf
www.bfr.bund.de/cm/343/nanomaterialien-und-andere-innovative-werkstoffe-anwendungssicher-und-umweltvertraeglich-fortschreibung-der-gemeinsamen-forschungsstrategie-der-bundesoberbehoerden.pdf

Food & Hygiene 02/2017, Behr's Verlag

„Aktionsplan Nanotechnologie 2020“

EFSA: Beurteilung von Annatto als Lebensmittelzusatzstoff

QM & QS | Recht & Normen | Technologie

Das EFSA Panel Food Additives and Nutrient Sources added to Food (ANS) hat eine Stellungnahme zur Sicherheit des Farbstoffes Annatto (Bixin, Norbixin) (E 160b) als Lebensmittelzusatzstoff veröffentlicht. Das ANS wurde aufgefordert, verschiedene Bixin- und Norbixin-haltige Extrakte zu evaluieren. Dazu zählen die in der Verordnung (EU) Nr. 321/201 beschriebenen Annatto-Extrakte (E 160b (i), (ii), (iii)) sowie fünf weitere Extrakte (Annatto B bis G).

QUELLE:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2016.4544/epdf

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Beurteilung von Annatto als Lebensmittelzusatzstoff

Natriumpropionat als Zusatzstoff in Lebensmitteln

QM & QS | Recht & Normen | Technologie

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sich mit der Risikobewertung hinsichtlich einer Erweiterung der Verwendung von Natriumpropionat (E 281) in Fleischzubereitungen, verarbeitetem Fleisch und Fisch bis zu 5.000 mg/kg beschäftigt.

QUELLE:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2016.4546/full

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Natriumpropionat als Zusatzstoff in Lebensmitteln

Bio-basierte Kunststoffe für Lebensmittelverpackungen?

QM & QS | Technologie

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) mit einer Studie zur Eignung Bio-basierter Kunststoffe für Lebensmittelverpackungen beauftragt. Die Wissenschaftler sollen technische und gesundheitsrelevante Materialeigenschaften Bio-basierter Kunststoffe analysieren, Fragen zur Marktsituation sowie zu den Marktpotenzialen beantworten und mögliche Handlungsempfehlungen aufzeigen.

QUELLE:
► Pressemitteilung Nr. 79 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 24.06.2016

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Bio-basierte Kunststoffe für Lebensmittelverpackungen?

Damit die Qualität von Anfang an stimmt

Hygiene & HACCP | QM & QS | Technologie

Auf jedem ausgewogenen Speiseplan haben Salat und Gemüse ihren Platz. Damit die sensiblen Produkte möglichst frisch auf den Tisch kommen, benötigen Produzenten viel Erfahrung und ein durchgängiges Qualitätsmanagement. Wie dabei Softwarelösungen helfen können, zeigt André Bürgi auf.

 QUELLE:
►  QM! Der Qualitäts-Manager in der Lebensmittel-Branche, Behr's Verlag, Ausgabe 2|2016, S. 26ff, André Bürgi

Damit die Qualität von Anfang an stimmt

Selbstkontrolle und Überwachung der Reinigung

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie

Im Zuge des EU-Lebensmittelhygienerechts müssen die Lebensmittelproduzenten, Verarbeiter und Lieferanten alle Vorkehrungen treffen, um Sicherheit und Qualität der Lebensmittel zur gewährleisten. Eine der unerlässlichen Voraussetzungen dafür ist die Einhaltung einer lückenlosen Prozesshygiene.

QUELLE:
►  QM! Der Qualitäts-Manager in der Lebensmittel-Branche, Behr's Verlag, Ausgabe 1|2016, S. 18ff, Dr. Barbara Hildebrandt

Selbstkontrolle und Überwachung der Reinigung

Flüssigrauch soll Eberfleisch schmackhaft machen

QM & QS | Technologie

Neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Hochschule Anhalt zufolge kann Flüssigrauch Ebergeruch beseitigen – in Kombination mit speziellen Gewürzen und thermischer Behandlung. Das Wissenschaftlerteam um Prof. Wolfram Schnäckel hat in einem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Forschungsprojekt des Bundesprogrammes Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) den Effekt von Rauch, thermischer Behandlung und ausgewählten Gewürzen analysiert.

Flüssigrauch soll Eberfleisch schmackhaft machen

Raumluft - Gute Luftqualität zur sicheren Lebensmittelherstellung

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Technologie

Viele Hersteller von Lebensmittelprodukten messen, steuern und regeln die Luftqualität in ihren Fertigungsstätten. An die Umgebungsluft in den Fertigungshallen werden bestimmte Anforderungen gestellt wie Temperatur, Feuchtigkeit und Partikelkonzentration. Bestimmte Mengen an zugeführter, frischer Außenluft werden benötigt, um die Sicherheit und den Arbeitsplatzkomfort zu gewährleisten.

QUELLE:
Behr’s Verlag, Handbuch Lebensmittelhygiene, T. Alter/J. Kleer/F. Kley (Hrsg.)

Raumluft - Gute Luftqualität zur sicheren Lebensmittelherstellung
Behr's Verlag