Montag, 28. September 2020

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Artikel in Kategorie Technologie

Um die Haltbarkeit von H-Milch zu gewährleisten, müssen vorhandene Mikroorganismen und Enzyme durch kurzes Erhitzen auf Temperaturen von 135 - 140° C abgetötet bzw. inaktiviert werden. Doch die Ultrahocherhitzung hat auch Nachteile wie Kochgeschmack der behandelten Milch sowie einen Verlust an Nährstoffen. Zudem ist viel Energie aus meist fossilen Brennstoffen zur Herstellung nötig.

Wissenschaftler der Universität Hohenheim wollen die Vorteile von H- und Frischmilch vereinen: bei Raumtemperatur lagerfähig, mit frischem Geschmack und einem hohen Nährstoffgehalt. Ziel sei auch ein Herstellungsprozess, der wesentlich energieeffizienter und damit auch ökologisch dem herkömmlichen Prozess überlegen sei.

QUELLE:
►  Pressemitteilung Universität Hohenheim vom 20.07.2020

Dr. Greta Riel

H-Milch mit mehr Geschmack und Nährstoffen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat über sein Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) sieben neue Projekte zur Lebensmittelforschung auf den Weg gebracht, die vom FEI koordiniert werden.  Dr. Götz Kröner, Vorsitzender des FEI begrüßt es sehr, dass – mitten in der Corona-Krise – das richtige Signal für die Lebensmittelwirtschaft gesetzt werde. Nur mit kontinuierlicher Lebensmittelforschung für den Mittelstand seien die deutschen Produzenten in der Lage, ihre Innovationsaktivitäten fortzuführen und die Versorgung mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln zu gewährleisten.

QUELLE:
►  Meldung des Forschungskreises der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) vom 04.05.2020

Dr. Greta Riel

Sieben neue IGF-Projekte zur Lebensmittelforschung

Seit einigen Jahren, besonders seit Beginn der Corona-Krise steigt die Nachfrage nach regional angebauten Produkten wie Äpfeln. Mit sortenreinen Apfelprodukten lassen sich deutlich höhere Preise erzielen - doch damit stellen solche Produkte auch einen besonderen Anreiz für Verfälschungen und Manipulationen (Food Fraud) dar. Momentan lässt sich dieser Lebensmittelbetrug jedoch nur durch sehr hohen Aufwand nachweisen.

QUELLE:
►  Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) > Projekt des Monats April 2020
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.fei-bonn.de/gefoerderte-projekte/projektdatenbank/aif-20045-n.projekt

Dr. Greta Riel

DNA-basierte Bestimmung der biologischen Identität von Äpfeln

Ab 2021 soll Wegwerfplastik in Deutschland verboten sein. Die beiden Master-Absolventen Abhinav Ramachandran und Phanindra Gopala Krishna der SRH Heidelberg entwickeln essbare Löffel. Die Beiden wollen den europäischen Markt bei seinen ersten Schritten in eine komplett abfallfreie Welt unterstützen und haben ihre Idee nun auch zum Patent angemeldet.

Während ihres Master-Studiums stellten Sie fest, dass Einweggeschirr zu den Top-Abfallproduzenten gehört. Abhinav berichtet, dass der Zweck von Einweg-Besteck nur vorhanden sei, bis die Person ihre Mahlzeit beendet hat. Danach habe es keinen Wert mehr.

QUELLE:
►  Pressemitteilung SRH Heidelberg vom 06.02.2020

Dr. Greta Riel

Löffel mit Currywurst-Aroma oder Kakao-Geschmack

Auf Fleisch ohne Fleisch folgt Fisch ohne Fisch: Vegane Fischprodukte auf Gemüsebasis sind ein Trend. Der Erfolg von Fleischersatz legt offenbar nahe, etwas Ähnliches mit Fisch zu versuchen. Die Überfischung der Meere, wachsendes Umweltbewusstsein und der Umstieg der Verbraucher auf nicht-tierische Produkte beschäftigen die Fischbranche.

Erste Unternehmen testeten, wie Fischfrikadellen und Backfisch aus Gemüse bei Gastronomen ankommen. Ziel ist es ein weißes Produkt zu entwickeln, das an Seelachs oder Alaska-Seelachs erinnere. Zum Fischersatz gehörten Bohnen, Blumenkohl und andere weiße Gemüsearten. Dazu komme Hanf-Protein und Leinöl als Omega-3-Träger.

QUELLE:
►  Meldung Deutsche Presseagentur GmbH (dpa) vom 12.02.2020

Dr. Greta Riel

Fischbranche tüftelt an veganen Ernährungs-Alternativen
Behr's Verlag