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Artikel in Kategorie Technologie

„Aktionsplan Nanotechnologie 2020“

QM & QS | Technologie | Gesundheit

Nach Angaben der Bundesregierung wird die Förderung der Nanotechnologie weitere fünf Jahre andauern. Es wurde beschlossen, die Chancen dieser Technologie zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Forschung und Produktion zu stärken und auch künftig auf die ressortübergreifende Zusammenarbeit von acht Bundesministerien (u. a. das BMEL) zu setzen. Dabei soll die Risikoforschung zu den Auswirkungen von Nanomaterialien auf Mensch und Umwelt auch zukünftig eine zentrale Rolle spielen.

QUELLEN:
► Deutschlandfunk vom 16.01.2017: www.deutschlandfunk.de/technischveraenderte-lebensmittel-bundesregierung-setzt.697.de.html?dram:article_id=376496
www.bmbf.de/pub/Aktionsplan_Nanotechnologie.pdf
www.bfr.bund.de/cm/343/nanomaterialien-und-andere-innovative-werkstoffe-anwendungssicher-und-umweltvertraeglich-fortschreibung-der-gemeinsamen-forschungsstrategie-der-bundesoberbehoerden.pdf

Food & Hygiene 02/2017, Behr's Verlag

„Aktionsplan Nanotechnologie 2020“

EFSA: Beurteilung von Annatto als Lebensmittelzusatzstoff

QM & QS | Recht & Normen | Technologie

Das EFSA Panel Food Additives and Nutrient Sources added to Food (ANS) hat eine Stellungnahme zur Sicherheit des Farbstoffes Annatto (Bixin, Norbixin) (E 160b) als Lebensmittelzusatzstoff veröffentlicht. Das ANS wurde aufgefordert, verschiedene Bixin- und Norbixin-haltige Extrakte zu evaluieren. Dazu zählen die in der Verordnung (EU) Nr. 321/201 beschriebenen Annatto-Extrakte (E 160b (i), (ii), (iii)) sowie fünf weitere Extrakte (Annatto B bis G).

QUELLE:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2016.4544/epdf

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Beurteilung von Annatto als Lebensmittelzusatzstoff

Natriumpropionat als Zusatzstoff in Lebensmitteln

QM & QS | Recht & Normen | Technologie

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sich mit der Risikobewertung hinsichtlich einer Erweiterung der Verwendung von Natriumpropionat (E 281) in Fleischzubereitungen, verarbeitetem Fleisch und Fisch bis zu 5.000 mg/kg beschäftigt.

QUELLE:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2016.4546/full

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Natriumpropionat als Zusatzstoff in Lebensmitteln

Bio-basierte Kunststoffe für Lebensmittelverpackungen?

QM & QS | Technologie

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) mit einer Studie zur Eignung Bio-basierter Kunststoffe für Lebensmittelverpackungen beauftragt. Die Wissenschaftler sollen technische und gesundheitsrelevante Materialeigenschaften Bio-basierter Kunststoffe analysieren, Fragen zur Marktsituation sowie zu den Marktpotenzialen beantworten und mögliche Handlungsempfehlungen aufzeigen.

QUELLE:
► Pressemitteilung Nr. 79 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 24.06.2016

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Bio-basierte Kunststoffe für Lebensmittelverpackungen?

Damit die Qualität von Anfang an stimmt

Hygiene & HACCP | QM & QS | Technologie

Auf jedem ausgewogenen Speiseplan haben Salat und Gemüse ihren Platz. Damit die sensiblen Produkte möglichst frisch auf den Tisch kommen, benötigen Produzenten viel Erfahrung und ein durchgängiges Qualitätsmanagement. Wie dabei Softwarelösungen helfen können, zeigt André Bürgi auf.

 QUELLE:
►  QM! Der Qualitäts-Manager in der Lebensmittel-Branche, Behr's Verlag, Ausgabe 2|2016, S. 26ff, André Bürgi

Damit die Qualität von Anfang an stimmt

Selbstkontrolle und Überwachung der Reinigung

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie

Im Zuge des EU-Lebensmittelhygienerechts müssen die Lebensmittelproduzenten, Verarbeiter und Lieferanten alle Vorkehrungen treffen, um Sicherheit und Qualität der Lebensmittel zur gewährleisten. Eine der unerlässlichen Voraussetzungen dafür ist die Einhaltung einer lückenlosen Prozesshygiene.

QUELLE:
►  QM! Der Qualitäts-Manager in der Lebensmittel-Branche, Behr's Verlag, Ausgabe 1|2016, S. 18ff, Dr. Barbara Hildebrandt

Selbstkontrolle und Überwachung der Reinigung

Flüssigrauch soll Eberfleisch schmackhaft machen

QM & QS | Technologie

Neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Hochschule Anhalt zufolge kann Flüssigrauch Ebergeruch beseitigen – in Kombination mit speziellen Gewürzen und thermischer Behandlung. Das Wissenschaftlerteam um Prof. Wolfram Schnäckel hat in einem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Forschungsprojekt des Bundesprogrammes Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) den Effekt von Rauch, thermischer Behandlung und ausgewählten Gewürzen analysiert.

Flüssigrauch soll Eberfleisch schmackhaft machen

Raumluft - Gute Luftqualität zur sicheren Lebensmittelherstellung

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Technologie

Viele Hersteller von Lebensmittelprodukten messen, steuern und regeln die Luftqualität in ihren Fertigungsstätten. An die Umgebungsluft in den Fertigungshallen werden bestimmte Anforderungen gestellt wie Temperatur, Feuchtigkeit und Partikelkonzentration. Bestimmte Mengen an zugeführter, frischer Außenluft werden benötigt, um die Sicherheit und den Arbeitsplatzkomfort zu gewährleisten.

QUELLE:
Behr’s Verlag, Handbuch Lebensmittelhygiene, T. Alter/J. Kleer/F. Kley (Hrsg.)

Raumluft - Gute Luftqualität zur sicheren Lebensmittelherstellung

Konformitäten bei Bedarfsgegenständen

Hygiene & HACCP | QM & QS | Recht & Normen | Technologie

Das wichtigste Ziel der Konformitätsarbeit ist die Produktsicherheit. Für Bedarfsgegenstände ist das Verbot der Gesundheitsschädigung nach § 30 LFBG die wichtigste Regel, für die die Konformitätsarbeit zu leisten ist. Für viele Bedarfsgegenstände ist diese allgemeine Regel durch konkrete stoffliche Anforderungen untersetzt. Für Lebensmittelkontaktmaterialien aus Kunststoff oder für Fingermalfarben dürfen nur bestimmte zugelassene Stoffe eingesetzt werden. Derartige rechtsverbindliche Positivlisten ersparen den Herstellern die Prüfung der gesundheitlichen Risiken und die Festlegung von Spezifikationen, schränken aber die Entwicklung neuer Materialien ein. Positivlisten können durch die Europäische Kommission oder durch die harmonisierte Normung für einzelne Produktgruppen erstellt werden. Weitere Positivlisten mit dem Charakter von Empfehlungen entlasten die Hersteller ebenfalls von der Aufgabe, die eingesetzten Stoffe selbst umfassend zu bewerten.

Quelle: Behr’s Verlag,Bedarfsgegenstände Materialien – Chemie – Wechselwirkungen – Konformität, A. Pfalzgraf/S. Rohn (Hrsg.)

Konformitäten bei Bedarfsgegenständen

Clostridium botulinum: Gesundheitliche Risiken bei in Öl eingelegtem Gemüse

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Technologie | Gesundheit

Aufgrund mehrerer Krankheitsausbrüche durch in Öl eingelegten Knoblauch durch Neurotoxine von Clostridium botulinum, einem anaeroben Sporenbildner, wurden in den USA, Kanada, Australien und Großbritannien Hinweise für die Hersteller derartiger Produkte erstellt. Alle Empfehlungen berücksichtigen, dass Lagertemperatur und -dauer, Wassergehalt und Säure des Produktes eine entscheidende Rolle spielen, da die Vermehrung von Clostridium botulinum durch diese Faktoren beeinflusst werden kann. Niedrige Temperatur, verkürzte Lagerdauer, sinkender Wassergehalt und steigender Säuregehalt hemmen bzw. unterbinden die Vermehrung dieses Krankheitserregers.

Quellen:
► BfR-Mitteilung Nr. 1 vom 04. Januar 2016: www.bfr.bund.de/cm/343/selbst-hergestellte-kraeuteroele-und-in-oel-eingelegte-gemuese-bergen-gesundheitliche-risiken.pdf
► Heeschen, W.: Clostridium botulinum ‒ Botulismus. In: Zoonosen (Bd. I – Bakterielle Erreger von Infektionen und Intoxikationen). Behr`s Verlag Hamburg. ISBN 978-3-89947-830-3

Clostridium botulinum: Gesundheitliche Risiken bei in Öl eingelegtem Gemüse

Schützt Milch vor Campylobacter-Infektionen?

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Technologie | Gesundheit

Campylobacter-Infektionen gehören weltweit zu den häufigsten lebensmittelassoziierten Erkrankungen. In Deutschland treten im Durchschnitt knapp 78 Campylobacter-Fälle pro 100.000 Einwohner auf. Im Jahr 2013 kam es insgesamt zu 63.636 gemeldeten Infektionen, im Jahr 2012 zu 62.880 Fällen und in 2011 zu 71.307 Fällen. Damit sind Campylobacter-Bakterien in Deutschland noch vor den Salmonellen die häufigsten Auslöser für bakteriell bedingte Darmentzündungen. Als Hauptinfektionsquellen gelten unzureichend erhitztes oder kontaminiertes Geflügelfleisch, nicht pasteurisierte Milch und Hackfleisch, aber auch an Durchfällen erkrankte Heimtiere. Die Erkrankung ist meldepflichtig. Durchfallerkrankungen infolge einer Campylobacter-Infektion können zu Komplikationen mit schwersten neurologischen Symptomen bis hin zu Querschnittslähmungen und Todesfällen führen („Guillain-Barré-Syndrom“).

Quelle:
► „Milk Modulates Campylobacter Invasion into Caco-2 Intestinal Epithelial Cells” (DOI: http://dx.doi.org/10.1556/1886.2015.00019)

Schützt Milch vor Campylobacter-Infektionen?

Antibiotikaresistenz: „Reserveantibiotikum“ Colistin betroffen!

Hygiene & HACCP | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Colistin gilt als Reserveantibiotikum für die Behandlung von Infektionen mit multiresistenten Bakterien wie beispielsweise Acinetobacter baumanii, ein Keim, der in Krankenhäusern zu erheblichen Problemen führen kann. Das Auftreten und die Verbreitung dieses Erregers am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und die damit verbundenen Probleme im Januar/Februar 2015 haben zu einer erheblichen Aufmerksamkeit in den Medien geführt. Vor diesem Hintergrund haben jüngste Erkenntnisse über die sich offenbar weltweit immer mehr verbreitende Resistenz gegen das Antibiotikum Colistin besondere Aufmerksamkeit gefunden. Sie werden als „Alarmsignal“ interpretiert, auch mit Medikamenten für Masttiere besonders sorgfältig umzugehen.

Quellen:
► Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2016/01/uebertragbare_colistin_resistenz_in_keimen_von_nutztieren_in_deutschland-196144.html
► Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: www.ml.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=1810&article_id=140010&_psmand=7
► The Lancet Infectious Diseases (DOI: http://dx.doi.org/10.1016/S1473-3099(15)00424-7)

Antibiotikaresistenz: „Reserveantibiotikum“ Colistin betroffen!

Alte Weizenarten neu entdeckt

Technologie | Gesundheit

Einkorn, Emmer und Dinkel waren lange in Vergessenheit geraten. Nun erfahren die alten Weizenarten eine Renaissance – zunächst in der Wissenschaft. Ein Team um Prof. Dr. Reinhold Carle, Lebensmitteltechnologe der Universität Hohenheim, erforscht derzeit die Vorteile, Probleme und Möglichkeiten von alten Weizenarten.

Die Forscher fanden heraus, dass Einkorn eine bis zu zehnmal höhere Konzentration an cholesterinsenkenden Sterylferulaten, Vitamin E und Lutein enthält -  also ernährungsphysiologisch besonders wertvoll ist.

Quelle: https://idw-online.de, Pressemitteilung vom 27.01.2016

Alte Weizenarten neu entdeckt
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