Samstag, 28. November 2020

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Artikel in Kategorie Technologie

Trinkhalme aus Papier werden als Alternativen für Kunststofftrinkhalme angeboten, um das Aufkommen von Einwegkunststoffabfall und dessen Eintrag in die Umwelt zu minimieren. Als Nassverfestigungsmittel wird bei der Produktion von Papier Epichlorhydrinharz genutzt. Hieraus können im Verarbeitungsprozess Kontaminanten, sog. Chlorpropanole wie 1,3-DCP und 3-MCPD entstehen, die in das Papier und bei längerer Benutzung auf die Lebensmittel übergehen können.

Im November 2019 untersuchte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart Papiertrinkhalme auf ihren Gehalt an 3-MCPD (3-Monochlor-1,2-propandiol), 1,3-DCP (1,3-Dichlor-2-propanol) sowie 2-MCPD (2-Monochlor-1,3-propandiol). Aus den Trinkhalmen wurde ein Kaltwasserextrakt gemäß DIN EN 645 hergestellt. Der Kaltwasserextrakt der Trinkhalme wurde anschließend aufgereinigt und nach Derivatisierung mittels GC-MS auf Chlorpropanole untersucht.

QUELLE:
► Bericht Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart vom 30.09.2020

Dr. Greta Riel

Papiertrinkhalme häufig nicht verkehrsfähig

Um die Haltbarkeit von H-Milch zu gewährleisten, müssen vorhandene Mikroorganismen und Enzyme durch kurzes Erhitzen auf Temperaturen von 135 - 140° C abgetötet bzw. inaktiviert werden. Doch die Ultrahocherhitzung hat auch Nachteile wie Kochgeschmack der behandelten Milch sowie einen Verlust an Nährstoffen. Zudem ist viel Energie aus meist fossilen Brennstoffen zur Herstellung nötig.

Wissenschaftler der Universität Hohenheim wollen die Vorteile von H- und Frischmilch vereinen: bei Raumtemperatur lagerfähig, mit frischem Geschmack und einem hohen Nährstoffgehalt. Ziel sei auch ein Herstellungsprozess, der wesentlich energieeffizienter und damit auch ökologisch dem herkömmlichen Prozess überlegen sei.

QUELLE:
►  Pressemitteilung Universität Hohenheim vom 20.07.2020

Dr. Greta Riel

H-Milch mit mehr Geschmack und Nährstoffen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat über sein Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) sieben neue Projekte zur Lebensmittelforschung auf den Weg gebracht, die vom FEI koordiniert werden.  Dr. Götz Kröner, Vorsitzender des FEI begrüßt es sehr, dass – mitten in der Corona-Krise – das richtige Signal für die Lebensmittelwirtschaft gesetzt werde. Nur mit kontinuierlicher Lebensmittelforschung für den Mittelstand seien die deutschen Produzenten in der Lage, ihre Innovationsaktivitäten fortzuführen und die Versorgung mit hochwertigen, sicheren und zugleich preiswerten Lebensmitteln zu gewährleisten.

QUELLE:
►  Meldung des Forschungskreises der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) vom 04.05.2020

Dr. Greta Riel

Sieben neue IGF-Projekte zur Lebensmittelforschung

Seit einigen Jahren, besonders seit Beginn der Corona-Krise steigt die Nachfrage nach regional angebauten Produkten wie Äpfeln. Mit sortenreinen Apfelprodukten lassen sich deutlich höhere Preise erzielen - doch damit stellen solche Produkte auch einen besonderen Anreiz für Verfälschungen und Manipulationen (Food Fraud) dar. Momentan lässt sich dieser Lebensmittelbetrug jedoch nur durch sehr hohen Aufwand nachweisen.

QUELLE:
►  Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) > Projekt des Monats April 2020
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.fei-bonn.de/gefoerderte-projekte/projektdatenbank/aif-20045-n.projekt

Dr. Greta Riel

DNA-basierte Bestimmung der biologischen Identität von Äpfeln

Ab 2021 soll Wegwerfplastik in Deutschland verboten sein. Die beiden Master-Absolventen Abhinav Ramachandran und Phanindra Gopala Krishna der SRH Heidelberg entwickeln essbare Löffel. Die Beiden wollen den europäischen Markt bei seinen ersten Schritten in eine komplett abfallfreie Welt unterstützen und haben ihre Idee nun auch zum Patent angemeldet.

Während ihres Master-Studiums stellten Sie fest, dass Einweggeschirr zu den Top-Abfallproduzenten gehört. Abhinav berichtet, dass der Zweck von Einweg-Besteck nur vorhanden sei, bis die Person ihre Mahlzeit beendet hat. Danach habe es keinen Wert mehr.

QUELLE:
►  Pressemitteilung SRH Heidelberg vom 06.02.2020

Dr. Greta Riel

Löffel mit Currywurst-Aroma oder Kakao-Geschmack
Behr's Verlag