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Dienstag, 05 Juli 2016

Änderung der Lebensmittelrechtlichen Straf- und Bußgeldverordnung

QM & QS | Recht & Normen

Änderung der Lebensmittelrechtlichen Straf- und Bußgeldverordnung
© Thorben Wengert

In einem Schreiben des BMEL zum Entwurf der Neunten Verordnung zur Änderung der Lebensmittelrechtlichen Straf- und Bußgeldverordnung (Stand: 01.06.2016) an die Verbände heißt es u. a.: „Mit der Verordnung (EU) Nr. 609/2013 vom 12. Juni 2013 über Lebensmittel für Säuglinge und Kleinkinder, Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke und Tagesrationen für gewichtskontrollierende Ernährung und zur Aufhebung der Richtlinie 92/52/EWG, der Richtlinien 96/8/EG, 1999/21/EG, 2006/125/EG und 2006/141/EG, der Richtlinie 2009/39/EG sowie der Verordnungen (EG) Nr. 41/2009 und (EG) Nr. 953/2009 (ABl. L 181 vom 29.6.2013, S. 35), die in ihren wesentlichen Teilen ab dem 20. Juli 2016 gilt, werden bestimmte Regelungen der bis dahin geltenden Diätverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. April 2005 (BGBl. I S. 1161), die zuletzt durch Artikel 60 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, durch unmittelbar geltendes Unionsrecht abgelöst. Um Lücken in der Bewehrung ab dem 20. Juli 2016 nicht entstehen zu lassen, sind die Tatbestände der Verordnung (EU) Nr. 609/2013 zu bezeichnen, die als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können.“

HINTERGRUND:
Mit der Lebensmittelrechtlichen Straf- und Bußgeldverordnung sind Verstöße gegen unmittelbar geltendes Gemeinschafts- und Unionsrecht im Bereich der Lebensmittelhygiene sanktioniert ‒ die erforderliche Änderung steht im Zusammenhang mit der Aufhebung der Diätverordnung zugunsten der Verordnung (EU) Nr. 609/2013, die ab dem 20.07.2016 gilt.

QUELLE:
► BLL Rundschreiben (nur für Mitglieder zugänglich) Nr. 315 des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) vom 10.06.2016

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Behr's Verlag