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Montag, 18 September 2017

PA in Tee, Kräutertees und Nahrungsergänzungsmitteln

Hygiene & HACCP | QM & QS

PA in Tee, Kräutertees und Nahrungsergänzungsmitteln

Nach Angaben von Experten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt die Exposition gegenüber Pyrrolizidinalkaloiden (PA) in Lebensmitteln – insbesondere für Verbraucher, die häufig große Mengen an Tee und Kräutertees zu sich nehmen – auf lange Sicht möglicherweise Anlass zu gesundheitlichen Bedenken aufgrund der potenziellen Karzinogenität der PA.

Durch den Verzehr von Nahrungsergänzungsmitteln auf Basis von PA-produzierenden Pflanzen könnte es auch zu Expositionswerten kommen, die zu kurzfristiger Toxizität mit einhergehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Die EFSA hat ihre Empfehlungen zu Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier durch PA aktualisiert.
Die aktualisierte Risikobewertung geht auf ein Ersuchen der EU-Kommission zurück und berücksichtigt Expositionsabschätzungen, die anhand neuerer Daten zu den Konzentrationen von PA in Honig, Tee, Kräutertees und Nahrungsergänzungsmitteln erstellt wurden. 2011 ist die EFSA zu dem Schluss gekommen, dass langfristige gesundheitliche Bedenken für Kleinkinder und Kinder bestanden, die große Mengen an Honig zu sich nehmen – zum damaligen Zeitpunkt die einzige Lebensmittelkategorie, für die ausreichend Daten zur Verfügung standen.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 27.07.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.4908)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

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