Passwort vergessen?
Freitag, 20 März 2015

Mineralölspuren in Pralinen

Hygiene & HACCP | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Mineralölspuren in Pralinen
© Timo Klostermeier / pixelio.de

Nach dem spektakulären Fund von Mineralöl in Schokolade aus Weihnachtskalendern im November 2012 (siehe Food & Recht, Januar/2013, S. 12) ging die Stiftung Warentest diesmal mit einer Untersuchungsreihe von 23 verschiedenen Proben an Pralinen der Frage erneut nach. Offensichtlich ist das Problem noch nicht ganz aus der Welt. In einer Probe, bei der die Pralinen lose in einer Geschenkpackung aus Recyclingpapier verkauft wurden, konnten die Verbindungsgruppen MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons) und MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) nachgewiesen werden. Ganz frei von nachweisbaren Mineralölspuren war nur ein einziges Erzeugnis unter den untersuchten Proben an Marzipan- und Nougatpralinen.

Weiterhin wurde bei einem belgischen Erzeugnis – das teuerste Produkt - der Konservierungsstoff Sorbinsäure nachgewiesen, der nicht kenntlich gemacht worden war.

► test, Ausgabe Dezember/2014, S. 20 ff

Bild: www.pixelio.de

Interessantes im Behrs Shop

Behr's Verlag