Donnerstag, 12. Dezember 2019

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Artikel in Kategorie QM & QS

EFSA: Tierschutz bei Schlachtung tragender Tiere

QM & QS

Laut dem Expertenurteil der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) werden in der EU durchschnittlich 3 % der Milchkühe, 1,5 % der Fleischrinder, 0,5 % der Schweine, 0,8 % der Schafe und 0,2 % der Ziegen während des letzten Drittels der Tragezeit geschlachtet. Das Gremium der EFSA für Tiergesundheit und Tierschutz hat zunächst bewertet, ob und wann Föten verschiedener Nutztierarten Schmerzen empfinden.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 30.05.2017

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Tierschutz bei Schlachtung tragender Tiere

Nitrite und Nitrate: Höchstgehalte sichern Verbraucherschutz

Hygiene & HACCP | QM & QS

Nach Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gewährleisten die bestehenden Höchstaufnahmemengen für Nitrite und Nitrate, die Fleisch und anderen Lebensmitteln zugesetzt werden, Verbrauchern ausreichenden Schutz. Die Exposition der Verbraucher gegenüber Nitriten und Nitraten, die aus deren Verwendung als Lebensmittelzusatzstoffe resultiert, liegt bei allen Bevölkerungsgruppen im Rahmen der zulässigen Höchstaufnahmemengen ‒ abgesehen von einer leichten Überschreitung bei Kindern, deren Ernährung reich an Lebensmitteln mit diesen Zusatzstoffen ist.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 15.06.2017

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Nitrite und Nitrate: Höchstgehalte sichern Verbraucherschutz

Gefährliche Keime reisen um die Welt

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Forscher der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut (RKI) ermittelt, dass Toiletten auf Flughäfen auch für Keime ein „Umsteigepunkt“ darstellen. Die Experten um Dr. Frieder Schaumburg und Prof. Karsten Becker vom Institut für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Münster analysierten von Dezember 2012 bis November 2015 Abstriche von 400 Türklinken von 136 Flughäfen in 59 Ländern.

QUELLEN:
► Clinical Microbiology and Infection von Dezember 2016: dx.doi.org/10.1016/j.cmi.2016.09.010

► Auszug aus FOOD & HYGIENE, Ausgabe 06/2017, S. 19, Behr's Verlag

Gefährliche Keime reisen um die Welt

Hantaviren – begünstigt der Klimawandel die Verbreitung?

Hygiene & HACCP | QM & QS

Am 15. April 2017 stand in der Welt ein ganzseitiger Artikel mit dem Titel „Hier lauern unheimliche Viren“. Gemeint waren Hantaviren, die weltweit und als unterschiedliche Hantavirus-Spezies verbreitet sind. In Nord und Westeuropa findet sich nahezu ausschließlich das PUUV-Hantavirus („Puumalavirus“).

QUELLEN:

► Welt vom 15.04.2017: www.welt.de/print/die_welt/wissen/article163727961/Hier-lauern-unheimliche-Viren.html
► Robert-Koch-Institut (RKI): www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/Hantavirus/Hantavirus.html?cms_box=1&cms_current=Hantavirus-Infektionen&cms_lv2=2397632
► Julius Kühn-Institut (JKI): ojs.openagrar.de/index.php/JKA/article/view/84

► Auszug aus FOOD & HYGIENE, Ausgabe 06/2017, S. 2, Behr's Verlag

Hantaviren – begünstigt der Klimawandel die Verbreitung?

Arsen in Geflügelmast toxischer als angenommen?

Hygiene & HACCP | QM & QS

Einer Untersuchung kanadischer Wissenschaftler zufolge könnte die Verwendung von arsenhaltigen Futterzusatzstoffen in der Geflügelmast bedenkliche Folgen für die Gesundheit der Konsumenten haben. Nach Angaben der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) deuten die Forschungsergebnisse darauf hin, dass der Abbau des Arsens im Stoffwechsel der Tiere über Zwischenstufen verläuft, die wesentlich toxischer sind als die Ausgangsstoffe. Im Rahmen einer Studie mit 1.600 Hühnern wurden Leberproben der mit dem Mastmittel „Roxarsone“ („Rox“) behandelten Tiere analysiert.

QUELLE:
► Angewandte Chemie vom 04.05.2017 (DOI: 10.1002/anie.201700736)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Arsen in Geflügelmast toxischer als angenommen?

EFSA: Empfehlungen zu Vitamin K

QM & QS | Gesundheit

Im Rahmen ihrer laufenden Überprüfung der wissenschaftlichen Empfehlungen zur Nährstoffzufuhr hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Referenzwerte für die Aufnahme von Vitamin K festgelegt. Das Gremium für diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) hat beschlossen, die vom Wissenschaftlichen Ausschuss für Lebensmittel im Jahr 1993 festgelegten Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr beizubehalten.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 22.05.2017

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

 

EFSA: Empfehlungen zu Vitamin K

Personalhygiene im Lebensmittelbetrieb

Hygiene & HACCP | QM & QS

Die Personalhygiene ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Lebensmittelsicherheit, d. h. der Herstellung gesundheitlich unbedenklicher und zum Verzehr geeigneter Lebensmittel. Konkrete Angaben zu den hygienischen Anforderungen im Bereich der „persönlichen Hygiene“ finden sich im Anhang II, Kapitel VIII der EU-Lebensmittelhygieneverordnung Nr. 852/2004, in ergänzenden nationalen Rechtsvorschriften, einschlägigen DIN-Normen sowie nationalen und gemeinschaftlichen Leitlinien.

QUELLE:
► Autor: Prof. Dr. W. Heeschen

► Auszug aus der FOOD & HYGIENE, Ausgabe 05/2017, S. 21, Behr’s Verlag

Personalhygiene im Lebensmittelbetrieb

Nanotechnologie im Lebensmittelbereich

QM & QS | Recht & Normen | Technologie

In der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) ist seit dem 13. Dezember 2014 eine Kennzeichnungspflicht für Nanoteilchen in Lebensmitteln festgelegt. Zutaten in zusammengesetzten Lebensmitteln, die „technisches“ bzw. „absichtlich hergestelltes“ Nanomaterial enthalten, sind entsprechend zu kennzeichnen (Ergänzung des Namens der Zutat durch die Silbe „Nano“). Allerdings fehlt in der LMIV eine eindeutige Definition für technisch hergestelltes Nanomaterial und die Kennzeichnungspflicht gilt auch nicht für Nanomaterialien als Bestandteil von Lebensmittelverpackungen.

QUELLE:
► Auszug aus der Food & Hygiene PRAXIS, Ausgabe 02/2017, S. 16 f., Behr's Verlag

Nanotechnologie im Lebensmittelbereich

Re-Evaluierung zu Sorbitanestern: Keine Bedenken zur Genotoxizität

QM & QS | Gesundheit

Das EFSA-Panel „Food Additives und Nutrient Sources added to Food“ (ANS) hat eine Stellungnahme zur Re-Evaluierung von Sorbitanmonostearat (E 491), Sorbitantristearat (E 492), Sorbitanmonolaurat (E 493), Sorbitanmonooleat (E 494), Sorbitanmonopalmitat (E 495) („Re-evaluation of sorbitan monostearate (E 491), sorbitan tristearate (E 492), sorbitan monolaurate (E 493), sorbitan monooleate (E 494) and sorbitan monopalmitate (E 495) when used as food additives“) veröffentlicht und kam zu folgenden Schlussfolgerungen

QUELLE:
► EFSA Journal vom 05.04.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.4788)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Re-Evaluierung zu Sorbitanestern: Keine Bedenken zur Genotoxizität
Behr's Verlag