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Artikel in Kategorie QM & QS

Sehr weit verbreitet ist Aluminium im Lebensmittelbereich. In der Verpackungsindustrie ist Aluminium auf Grund seiner hervorragenden Barriereeigenschaften gegen Sauerstoff, Wasserdampf, sowie Migration chemischer Substanzen sehr weit verbreitet Die wichtigsten Einsatzgebiete sind Dosen sowie Aluminiumfolien, die wiederum in vielen Verbundverpackungen wie Getränkekartons, Standbodenbeuteln, etc. verarbeitet werden.

Aluminium

Der Klimawandel kann sich auf die Lebensmittelsicherheit auswirken und lebensmittelbedingte Erkrankungen können aufgrund veränderter Umweltbedingungen leichter auftreten. Dieses lässt die Auswertung verschiedener Studien, Feldexperimente und statistischer Analysen vermuten („Food Research International“). Ein Großteil der Daten wurde im Rahmen des Veg-i-Trade-Projektes gesammelt, das sich mit den Auswirkungen des Klimawandels und der Globalisierung auf die Sicherheit von Frischwaren wie Obst und Gemüse beschäftigt.

Klimawandel: Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit?

Das EU-Wissenschaftsnetzwerk EASAC hat eine Studie veröffentlicht, wonach es nun als bestätigt gilt, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln schädlich für den Bestand von Honigbienen sein kann. Es gibt starke Beweise für die negativen Auswirkungen auf andere Organismen durch Neonikotinoid-Insektizide. In dem Bericht werden die Befunde einer Expertengruppe von 13 Forschern zusammengefasst.

EU: Pflanzenschutz für Bienensterben verantwortlich

Die Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln durch Barcodes auf Verpackungen erfüllt nicht die Anforderungen der EU-Verordnung (EG) Nr. 1830/2003 und kann nicht als gleichwertig anerkannt werden. Dieses geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen zu den Auswirkungen der transatlantischen Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) und mit Kanada (Ceta) hervor. Bei Abschluss eines Freihandelsabkommens sollen Produkte, die auf den europäischen Markt gelangen, weiterhin den EU-Vorgaben einschließlich der Gentechnikkennzeichnung entsprechen.

„Genlebensmittel“: Nicht nur Barcode-Kennzeichnung!

Wissenschaftler des Instituut voor Landbouwen Visserijonderzoek (ILVO) in Melle (Belgien) haben eine hohe Schwankungsbreite beim Anteil von deutlich geruchsauffälligen Ebern zum Zeitpunkt der Schlachtung festgestellt. Für ihre Untersuchungen wurden die Daten von 20 Praxisbetrieben ausgewertet – durchschnittlich 3 % aller intakten Masteber fielen bei der Schlachtung als „Stinker“ auf.

Ebermast: Hohe Schwankungsbreite bei „Stinkern“

Die Biotechnologie ist eine anwendungsorientierte, interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit der Nutzung von Tieren, Pflanzen, Zellen, Mikroorganismen und Enzymen in technischen Anwendungen beschäftigt. Erkenntnisse aus Bereichen der Mikrobiologie, Biochemie, Molekularbiologie, Genetik, Bioinformatik, den Ingenieurwissenschaften und der Verfahrenstechnik werden kombiniert und in der Diagnostik oder in industriellen Produktionsverfahren genutzt.

Moderne Biotechnologie und deren Produkte

Das BfR erstellt jährlich einen Bericht über die epidemiologische Situation der Zoonosen in Deutschland. Ziel ist es, zur Prävention von Krankheiten, die über Lebensmittel übertragen werden, beizutragen. Die Auswertung der Daten aus 2013 zeigt, dass die Bekämpfung von Salmonellen beim Geflügel weiterhin erfolgreich ist und die Fallzahlen beim Menschen sinken.

BfR: Erreger von Zoonosen in Deutschland

Das Bakterium Bacillus cereus kann eine Lebensmittelvergiftung hervorrufen, die sich in erster Linie durch Übelkeit, Durchfall und Erbrechen auszeichnet. Während manche Krankheitsfälle eher harmlos verlaufen, können andere sogar bis zum Tode führen. Verantwortlich hierfür sind Toxine, die der Keim freisetzt. Eine Antwort auf die Frage, warum es zu unterschiedlichen Krankheitsverläufen kommen kann, könnte nun eine neue Studie der Technischen Universität München (TUM) und der Veterinärmedizinischen Universität Wien liefern.

Bacillus cereus, ein ausgesprochen vielseitiger Keim

Qualitätssicherung hat sich in den letzten Jahren von der Endkontrolle am fertigen Produkt zu einem umfassenden Managementsystem entwickelt, das alle Punkte des Wertschöpfungsprozesses umfasst. Die Zielsetzung eines solchen Qualitätsmanagements ist es, dem Kunden, und letztlich dem Verbraucher, kontinuierlich eine definierte Qualität liefern zu können.

Sensorik in der Qualitätskontrolle

„Aldi Süd“ darf geschwärzte grüne Oliven nicht als schwarze Oliven bewerben. Dieses hat das Landgericht Duisburg nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) entschieden und schloss sich der Auffassung des vzbv an, der die „Aldi“-Werbung als irreführend kritisiert hatte. Bei den Olivengläsern stand „Spanische schwarze Oliven“ auf dem Etikett, doch die Gläser enthielten grüne Oliven, die mit Eisen-II-Gluconat schwarz eingefärbt waren.

Geschwärzte Oliven sind keine schwarzen Oliven!

Das Landgericht Hamburg hat nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) gegen die „Unilever Deutschland GmbH“ entschieden, dass diese mit Werbung nicht den Eindruck erwecken dürfe, die Halbfettmargarine „Becel pro.aktiv“ könne den Cholesterinwertspiegel um mehr als 20 % senken. Derartige gesundheitsbezogene Aussagen sind nach der EU-Verordnung nur erlaubt, wenn sie von der EU-Kommission zugelassen wurden ‒ dieses ist bei der strittigen Werbeaussage nicht der Fall.

Gerichtsurteil gegen Unilever „Becel pro.aktiv“
Behr's Verlag