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Artikel in Kategorie QM & QS

Glückskekse: Mineralölrückstände in Papierstreifen?

QM & QS

Gefaltete halbmondförmige Glückskekse sind weit verbreitet in chinesischen Restaurants und bestehen häufig aus einem zuckrigen und schnell aushärtenden Waffelteig. Papierstreifen mit Zukunftsdeutungen oder Botschaften werden vor dem Falten und Biegen in die Kekse gelegt.

2018 wurden die bedruckten Papierstreifen in den Keksen im Institut für Bedarfsgegenstände Lüneburg des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) untersucht. Als mit Lebensmitteln in Berührung kommende Gegenstände gelten diese als Bedarfsgegenstände mit Lebensmittelkontakt. Die Streifen können aus recyceltem Zeitungspapier oder anderweitig bedrucktem Papier hergestellt worden sein, wodurch Mineralölkomponenten aus den Druckfarben in die Papierstreifen
gelangen können.

QUELLE:
► Mitteilung des LAVES (ohne Datum)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Glückskekse: Mineralölrückstände in Papierstreifen?

Neonicotinoide: Risiken für Bienen bestätigt

QM & QS

Den Bewertungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zufolge stellt die Mehrzahl der Anwendungen von Neonicotinoid-haltigen Pestiziden ein Risiko für Wild- und Honigbienen dar. Die EFSA hat die Risikobewertungen für die Neonicotinoide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam aktualisiert, die in der EU aufgrund der von diesen ausgehenden Bedrohung für Bienen aktuell Beschränkungen unterliegen. Mit den neuen Schlussfolgerungen werden die Ergebnisse von 2013 aktualisiert, nach deren Veröffentlichung die EU-Kommission die Verwendung der drei Neonicotinoide kontrollieren ließ.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 28.02.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Neonicotinoide: Risiken für Bienen bestätigt

EFSA: Gesundheitsbedenken für Hydroxyanthracenderivate in Lebensmitteln

QM & QS | Gesundheit

Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) können einige zu einer Gruppe von Pflanzeninhaltsstoffen („Hydroxyanthracenderivate“) gehörende Substanzen die DNA schädigen und Krebs verursachen. Die Gruppe von Substanzen kommt natürlicherweise in Pflanzen (z. B. Aloe, Senna) vor. Extrakte, die diese enthalten, werden aufgrund ihrer abführenden Wirkung in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. In 2013 hatte die EFSA befunden, dass Hydroxyanthracenderivate in Lebensmitteln die Darmtätigkeit verbessern können, riet jedoch aufgrund potenzieller Sicherheitsbedenken von der Langzeitanwendung und der Aufnahme hoher Dosen ab.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 23.01.2018 (DOI: 10.2903/j.efsa.2018.5090)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Gesundheitsbedenken für Hydroxyanthracenderivate in Lebensmitteln

Speisefettsäuren (E 475): EFSA-Bewertung der Ester als Lebensmittelzusatzstoff

QM & QS | Technologie

Das ANS-Panel (Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Stellungnahme („Re-evaluation of polyglycerol esters of fatty acids (E 475) as a food additive“) zur Bewertung von Polyglycerinester von Speisefettsäuren (E 475) veröffentlicht. Das Scientific Committee on Food (SCF) hatte im Jahr 1978 einen ADI-Wert von 25 mg/kg Körpergewicht/Tag festgelegt.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 20.12.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.5089)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Speisefettsäuren (E 475): EFSA-Bewertung der Ester als Lebensmittelzusatzstoff

Peroxidase: EFSA-Bewertung des Enzyms aus Sojabohnenschalen

QM & QS | Technologie

Das CEF-Panel (Panel on Food Contact Materials, Enzymes, Flavourings and Processing Aids) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Stellungnahme („Safety evaluation of the food enzyme peroxidase obtained from soybean (Glycine max) hulls“) zur Bewertung des Enzyms Peroxidase ‒ gewonnen aus Sojabohnenschalen ‒ veröffentlicht. Das Enzym ist zur Verwendung in Backprozessen gedacht. Da das Enzym aus essbaren Teilen von Sojabohnen gewonnen wird, waren weitere toxikologische Daten nicht erforderlich.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 21.12.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.5119)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Peroxidase: EFSA-Bewertung des Enzyms aus Sojabohnenschalen

Speisefettsäuren: EFSA-Bewertung der Zuckerester (E 473)

QM & QS

Das ANS-Panel (Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Stellungnahme („Refined exposure assessment of sucrose esters of fatty acids (E 473) from its use as a food additive“) zur Bewertung von Zuckerestern von Speisefettsäuren (E 473) veröffentlicht. Das ANS hat festgestellt, dass die geschätzte Aufnahmemenge den Acceptable Daily Intake (ADI) für Zuckerester von Speisefettsäuren (E 473) von 40 mg/kg Körpergewicht/Tag für viele Bevölkerungsgruppen übersteigt ‒ insbesondere bei Kleinkindern und Kindern.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 05.01.2018 (DOI: 10.2903/j.efsa.2018.5087)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Speisefettsäuren: EFSA-Bewertung der Zuckerester (E 473)

Besteht Öko-Bambus-Geschirr aus Kunststoff?

QM & QS

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart hatte bereits in 2014 über vermeintlich aus nachwachsendem Bambus bestehendes Geschirr berichtet. Vonseiten der Hersteller wurde nicht oder lediglich unzureichend über die formgebenden Kunststoffe informiert, die einen maßgeblichen Anteil des Materialgemisches ausmachten.

QUELLE:
► Informationsdienst des CVUA Stuttgart vom 24.11.2017

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Besteht Öko-Bambus-Geschirr aus Kunststoff?

Die wichtigsten Produkte beim Lebensmittelbetrug

QM & QS

Nach Angaben von Dr. Helmut Tschiersky (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)) auf der internationalen Arbeitstagung der Lebensmittelkontrolleure im Oktober 2017 in Berlin lassen sich Fälschungen bei Lebensmitteln, Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln in die Kategorien Addition, Substitution, Manipulation und Falschdarstellung einteilen.

QUELLE:
► Dieser Text-Auszug stammt aus „Food & Hygiene“, Ausgabe 12/2017

Die wichtigsten Produkte beim Lebensmittelbetrug

Fischvergiftungen

QM & QS | Gesundheit

Was sind Ciguatoxin und Ciguatera?

Vor allem in tropischen und subtropischen Ländern können Fische und Schalentiere marine Biotoxine enthalten. Zu diesen Toxinen gehört auch das Ciguatoxin und eine Lebensmittelvergiftung nach Aufnahme dieses Toxins wird als „Ciguatera“ bezeichnet.

QUELLEN:
► Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 04. Mai 2017: Botulismusgefahr und Warnung vor dem Verzehr von Plötze-Trockenfisch
► BfR: Fragen und Antworten vom 23. Januar 2015 zu Botulismus
► EFSA vom 07. Juni 2010: www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/1627
► FAO: Ciguatera Fish Poisoning (CFP)
► BfR: Suchpunkt Ciguatoxin
► RKI: Fallbeispiele zu Botulismus

Prof. Dr. Walther Heeschen, Jan Peter Heeschen

Fischvergiftungen

EFSA: Re-Evaluierung von Alginsäure und seine Salze

QM & QS | Gesundheit

Das EFSA-Panel „Food Additives und Nutrient Sources added to Food“ (ANS) hat eine Stellungnahme („Re-evaluation of alginic acid and its sodium, potassium, ammonium and calcium salts (E 400-E 404) as food additives”) zur Re-Evaluierung von Alginsäure und deren Natrium-, Kalium-, Ammonium- sowie Calciumsalze (E 400 bis E 404) veröffentlicht. Da ANS gelangt zu dem Ergebnis, dass keine Notwendigkeit gesehen wird, einen nummerischen ADI-Wert (Acceptable Daily Intake) festzulegen.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 10.11.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.5049)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Re-Evaluierung von Alginsäure und seine Salze

EFSA: Re-Evaluierung von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren (E 471)

QM & QS | Gesundheit

Das EFSA-Panel „Food Additives und Nutrient Sources added to Food“ (ANS) hat eine Stellungnahme („Re-evaluation of mono- and di-glycerides of fatty acids (E 471) as food additives”) zur Re-Evaluierung von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren (E 471) veröffentlicht. Laut dem ANS ist es sehr wahrscheinlich, dass die Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren im Verdauungstrakt durch Lipasen gespalten werden und Glycerin und Fettsäuren freisetzen.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 10.11.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.5045)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Re-Evaluierung von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren (E 471)

Naphthalin – Gefährdungspotenzial über Verbraucherprodukte?

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Naphthalin gehört zu den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und ist als bizyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff der „kleinste PAK“. Der Einsatz von Naphthalin erfolgte früher in Mottenkugel. Aufgrund des Geruchs und der geringen insektiziden Wirksamkeit ist die Verwendung in diesen Bereichen heute sehr begrenzt. Derzeit wird Naphthalin zur Synthese von Phthalsäureanhydrid verwendet, das zu Lösungsmitteln, Kunststoffen und Kraftstoffen weiterverarbeitet wird.

QUELLEN:
►  BfR: FAQ vom 03. November 2016 zu Naphthalin in Verbraucherprodukten
►  Bundesgesundheitsblatt ‒ Gesundheitsforschung ‒ Gesundheitsschutz von Oktober 2013 (Volume 56, Issue 10, pp 1448-1459)

Prof. Dr. Walther Heeschen, Jan Peter Heeschen

Naphthalin – Gefährdungspotenzial über Verbraucherprodukte?
Behr's Verlag