Donnerstag, 15. November 2018

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Artikel in Kategorie QM & QS

Baden-Württemberg: Importkontrollen auf Mykotoxine

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung werden am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen Importproben auf Mykotoxine untersucht. Dabei wurden von 2015 bis 2017 insgesamt 106 Importproben (2016: 22 Proben) analysiert. Die meisten Proben stammten aus der Türkei und nur wenige aus dem Iran, aus Georgien, Aserbaidschan, Jordanien, Ägypten und Australien. Von 2015 bis 2017 wurden bei Haselnüssen, Sultaninen und Gewürzen die EU-Vorschriften eingehalten ‒ Pistazien und getrocknete Feigen waren immer wieder auffällig.

QUELLE:
► Informationsdienst des CVUA Sigmaringen vom 12.07.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Baden-Württemberg: Importkontrollen auf Mykotoxine

Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung: EU-Höchstgehalte ausreichend

Hygiene & HACCP | QM & QS

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf Grundlage der Gehaltsdaten aus dem Bundesweiten Überwachungsplan (BÜp) 2015 und dem Monitoring 2015 die Gehalte von Blei und Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung gesundheitlich bewertet. Das BfR kommt für Deutschland zu dem Ergebnis, dass bei den geprüften Produkten der Kategorie „Milchnahrung in Pulverform“ und „verzehrsfertig“ sowie „Getreidebeikost in Pulverform“ und „verzehrsfertig“ eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Cadmium aktuell nicht wahrscheinlich ist. Dieses gilt für Kinder der Altersgruppe 0,5 bis <3 Jahre sowohl bei durchschnittlichem als auch bei hohem Verzehr.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 21.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung: EU-Höchstgehalte ausreichend

Weltweite Gentechnik-Anbauflächen in 2017

QM & QS

Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA) hat es bei den weltweiten Anbauflächen von gentechnisch veränderten (GV) Pflanzen in 2017 einen Anstieg um 3 % (= 4,7 Mio. Hektar) auf 189,8 Mio. ha (2016: 185,1 Mio. ha) gegeben. Die USA, Brasilien, Argentinien, Kanada und Indien bewirtschaften 95 % dieser Fläche mit GVO. Insgesamt werden weltweit in 67 Ländern GV-Getreidearten eingesetzt ‒ unter anderem in 24 Ländern im Anbau (19 Entwicklungsländer, fünf Industrienationen). In 43 Ländern werden durch Biotechnologie gewonnene Getreidearten einem formalen Einfuhrregime unterworfen und zu Lebens- und Futtermitteln verarbeitet.

QUELLE:
► International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA) vom 26.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Weltweite Gentechnik-Anbauflächen in 2017

Neonikotinoide: Die EFSA bewertet Notfallanwendungen

Hygiene & HACCP | QM & QS

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die wissenschaftlichen Grundlagen für die Zulassungen von Neonikotinoid-haltigen Pflanzenschutzmitteln für in 2017 in sieben EU-Mitgliedstaaten erteilten Notfallsituationen geprüft. In den von der EFSA erstellten Berichten wird für jedes der sieben Länder bewertet, ob die Neonikotinoid-haltigen Produkte durch andere Pflanzenschutzmittel hätten ersetzt werden können und nicht-insektizide Alternativen verfügbar sind.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 21.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Neonikotinoide: Die EFSA bewertet Notfallanwendungen

Geflügelpest-Risikoampel: Neues Online-Tool

QM & QS

Ein neues Online-Tool bietet Landwirten die kostenfreie Möglichkeit, die individuelle betriebliche Biosicherheit bewerten zu lassen. Dadurch können Betriebe noch besser Vorsorgemaßnahmen zum Schutz des eigenen Geflügelbestands treffen. Die Risikoampel wurde am 19.06.2018 im Rahmen einer Fachtagung von der Universität Vechta gemeinsam mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverband e. V. (NGW), der QS Fachgesellschaft Geflügel GmbH und dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) vorgestellt.

QUELLE:
► Universität Vechta vom 20.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Geflügelpest-Risikoampel: Neues Online-Tool

HACCP-Frage der Woche 34/2018

QM & QS

Ist es möglich, durch die Beeinflussung der Faktoren Nahrung, Temperatur, Feuchtigkeit und Licht auch das Leben von Schädlingen in Lebensmittelbetrieben zu beeinflussen?

HACCP-Frage der Woche 34/2018

Pestizide: Neue Empfehlungen zu Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder

QM & QS | Gesundheit

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Reihe von Empfehlungen zum weiteren Schutz von Säuglingen und Kleinkindern vor potenziellen Risiken durch Pestizidrückstände in Lebensmitteln abgegeben. Die Empfehlungen sind Teil einer umfassenden Bewertung der Sicherheit von Pestizidrückständen in für Säuglinge und Kleinkinder bestimmte Lebensmitteln. Bei ihrer Bewertung verwendete die EFSA die in 2017 vom Wissenschaftlichen Ausschuss der EFSA erarbeiteten Leitlinien zur Bewertung von Stoffen in Lebensmitteln für Säuglinge (< 16 Wochen) sowie die Ergebnisse einer Literaturrecherche zu neuen Erkenntnissen über die Entwicklung verschiedener Systeme bei Säuglingen und Kleinkindern.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 28.06.2018 (DOI: 10.2903/j.efsa.2018.5286)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Pestizide: Neue Empfehlungen zu Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder

Allergene in Lebensmitteln 2017

QM & QS | Recht & Normen

Die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) Baden-Württembergs haben 2017 landesweit 4982 Analysen durchgeführt und zumeist Lebensmittel untersucht, die laut Kennzeichnung das geprüfte Allergen nicht enthalten ‒ im Mittelpunkt standen zudem Lebensmittel für Allergiker oder Zöliakie-Kranke („ohne Milch“, „glutenfrei“):

  • Acht Proben (Hackfleischdrehspieße nach Döner Kebab-Art, Falafel-Erzeugnisse, Mais-Knabberware, Currywurst) mussten aufgrund nachweisbarer Allergene als potenziell gesundheitsschädlich beanstandet werden ‒ die Kennzeichnung hatte trotz Vorhandensein des jeweiligen Allergens in relevanten Mengen dessen Abwesenheit suggeriert und somit auch Allergiker angesprochen.

QUELLE:
► Untersuchungsämter-BW vom 19.04.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Allergene in Lebensmitteln 2017

EFSA: Glyphosat ‒ Sicherheit von Rückstandsgehalten

QM & QS

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die Überprüfung der gesetzlich erlaubten Glyphosat-Höchstgehalte in Lebensmitteln abgeschlossen. Die Überprüfung beruht auf Daten zu Glyphosat-Rückständen in Lebensmitteln, die der EFSA von allen EU-Mitgliedstaaten übermittelt wurden. Die Bewertung verweist auch auf Unsicherheiten, die sich aus Lücken in den übermittelten Daten ergeben. Die Überprüfung berücksichtigt sämtliche mit Glyphosat behandelten Kulturpflanzen und umfasst eine Risikobewertung, aus der hervorgeht, dass die derzeitigen Expositionsniveaus voraussichtlich kein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 17.05.2018
► Top agrar vom 11.7.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Glyphosat ‒ Sicherheit von Rückstandsgehalten

Polyamid-Oligomere: Kunststoffbestandteile aus Küchenhelfern

QM & QS

Laut einer Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) können von „Küchenutensilien“ Bestandteile aus Polyamid (PA) beim Backen, Braten und Kochen in die Lebensmittel übergehen und zu einem möglichen gesundheitlichen Problem werden. Das BfR hat analysiert, wie das Risiko von ringförmigen Oligomeren einzustufen ist, die aus Polyamid der Sorten PA6 und PA66 auf Lebensmittel übertragen werden. Die Experten nutzten aufgrund des Mangels experimenteller toxikologischer Daten zu den PA-Oligomeren die TTC-Methode („Threshold of toxicological concern“).

QUELLE:
► Stellungnahme Nr. 14 des BfR vom 30.05.2018 (DOI: 10.17590/20180530-110731-0)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Polyamid-Oligomere: Kunststoffbestandteile aus Küchenhelfern

Isoglukose und Saccharose: Gesundheitliches Gefährdungspotenzial vergleichbar

QM & QS | Gesundheit

Isoglukose („High Fructose Corn Syrup“ (HFCS)) mit einem hohen Anteil an dem freien Monosaccharid (Einfachzucker) Fruktose wird in der Lebensmittelindustrie zur Süßung verarbeiteter Lebensmittel (z. B. Softdrinks, Cremes, Kuchen) eingesetzt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wurde gefragt, ob von Isoglukose ein besonderes gesundheitliches Risiko gegenüber anderen Süßungsmitteln (z. B. Saccharose (Haushalts-, Rüben-, Rohrzucker)) ausgeht. Isoglukose enthält variable Anteile der Monosaccharide Glukose und Fruktose in unverbundener Form, d. h., sie liegen als Einfachzucker vor. Bei der Saccharose liegen Glukose und Fruktose im Mengenverhältnis von genau 1:1 in jeweils verbundener Form als Disaccharid vor.

QUELLE:
► Mitteilung Nr. 19 des BfR vom 08.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Isoglukose und Saccharose: Gesundheitliches Gefährdungspotenzial vergleichbar

Persistente organische Schadstoffe: Neufassung der Verordnung

QM & QS | Recht & Normen

Die Verordnung (EG) Nr. 850/2004 vom 29.04.2004 über persistente organische Schadstoffe („POP-Verordnung“) soll neu gefasst werden. Die EU-Kommission hat einen Verordnungsvorschlag (COM (2018) 144 final vom 22.03.2018) zur Prüfung an die nationalen Parlamente der Mitgliedstaaten weitergeleitet (Drucksache 95/18 vom 22.03.2018; Empfehlungen der Ausschüsse zum VO-Vorschlag der EU-Kommission (Drucksache 95/1/18 vom 16.04.2018)).

QUELLE:
► Bundesrat Drucksache 95/18 und 95/1/18 vom 22.03. und 16.04.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Persistente organische Schadstoffe: Neufassung der Verordnung
Behr's Verlag