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Artikel in Kategorie QM & QS

Hygienic Design – Technik für die Lebensmittelhygiene und –sicherheit

Hygiene & HACCP | QM & QS

Das Grundprinzip des Hygienic Design ist eindeutig:
Es geht darum, durch konstruktive Maßnahmen zu verhindern, dass unerwünschte Mikroorganismen oder Rückstände und Verunreinigungen in ein Lebensmittel gelangen und die Lebensmittelhygiene bzw. die Lebensmittelsicherheit (gesundheitliche Unbedenklichkeit und Eignung zum Verzehr) beeinträchtigen.

QUELLE:
FOOD & HYGIENE, Ausgabe 09/2016, S. 20 f., Behr's Verlag

Hygienic Design – Technik für die Lebensmittelhygiene und –sicherheit

Allergiker: Andere Nussarten häufig unproblematisch

Hygiene & HACCP | QM & QS | Gesundheit

Wenn Menschen von einer Allergie auf Erd-, Hasel- oder Walnüsse betroffen sind, wird häufig zu einem generellen Verzicht auf Nüsse geraten ‒ einer US-Studie zufolge ist dieses jedoch in vielen Fällen nicht notwendig. Die Forscher werteten die oralen Provokationstests von 109 Patienten aus, bei denen nach der Diagnose einer Baumnussallergie (Mandeln, Pekannüsse etc.) Haut- oder Immunglobulin E- (IgE-) Tests auch für andere Nussarten positiv ausgefallen waren. Sie hatten aber bisher nicht auf das Lebensmittel reagiert.

QUELLE:
► Annals of Allergy, Asthma & Immunology vom 22.03.2017: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28359600

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Allergiker: Andere Nussarten häufig unproblematisch

Schweinebrucellose in Österreich

QM & QS

In Oberösterreich ist im Bezirk Grieskirchen in einem Betrieb mit 69 Zuchtsauen die Schweinebrucellose aufgetreten ‒ alle Tiere mussten getötet werden. Zudem mussten alle Ferkel, die an insgesamt 13 oberösterreichische Betriebe geliefert wurden, separat geschlachtet und untersucht werden.

QUELLE:
► Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH vom 30.03.2017

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Schweinebrucellose in Österreich

HACCP – einfachere Regeln für kleine Betriebe

Hygiene & HACCP | QM & QS

Bereits im „neuen“ EU-Leitfaden für ein „Management der Lebensmittelsicherheit“ von Juli 2016 wurden Ansätze zur Vereinfachung und Flexibilisierung für bestimmte Lebensmittelunternehmen vorgestellt. Dabei sollte die praktische Umsetzung („Implementierung“) der EU-Anforderungen an Maßnahmen der Basishygiene und insbesondere an HACCP-basierte Prozeduren erleichtert und harmonisiert werden. Unter anderem wird diskutiert, ob und inwieweit in bestimmten (kleinen) Betrieben Maßnahmen der Basishygiene die „bürokratischen“ Aufwendungen eines HACCP-Systems zumindest teilweise ersetzen könnten.

QUELLE:
FOOD & HYGIENE, Ausgabe 04/2017, S. 2, Behr's Verlag

HACCP – einfachere Regeln für kleine Betriebe

MOSH & MOAH: Viel Neues! Fragezeichen bleiben! Weitere Studien erwartet!

Hygiene & HACCP | QM & QS

Auf dem Premium-Seminar „Mineralölbestandteile in Lebensmitteln“ des Behr’s Verlags am 06. Februar 2017 erfuhren die Teilnehmer, wie sie ihr Unternehmen besser und sicherer aufstellen. Und die Gefahr von unliebsamen Überraschungen reduzieren. Nachfolgend ein kleiner Ausschnitt aus den Vorträgen des Premium-Seminars.

REFERENZ:
► Die Zusammenfassung wurde mit freundlicher Unterstützung von Dr. Norbert Kolb, Dr. Tobias Teufer und Prof. Dr. Thomas Simat erstellt.

AUTOR:
► Dr. Arno Langbehn

MOSH & MOAH: Viel Neues! Fragezeichen bleiben! Weitere Studien erwartet!

EFSA: Re-Evaluierung von Gummiarabikum (E 414)

QM & QS | Gesundheit

Das EFSA-Panel „Food Additives und Nutrient Sources added to Food“ (ANS) hat eine Stellungnahme zur Re-Evaluierung von Gummiarabikum (E 414) („Re-evaluation of acacia gum (E 414) as a food additive“) als Lebensmittelzusatzstoff veröffentlicht. Die vorliegenden Daten waren hinreichend, um die Sicherheit von E 414 zu bewerten ‒ insbesondere hinsichtlich der Genotoxizität bestehen keine Bedenken. Das ANS hält die Festlegung eines nummerischen ADI-Wertes für nicht notwendig. Bei den berichteten Verwendungsmengen bestehen keine Sicherheitsbedenken.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 01.03.2017:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2017.4741/epdf

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Re-Evaluierung von Gummiarabikum (E 414)

Desinfektion im Lebensmittelbereich – welche Auswirkungen hat die Biozidprodukteverordnung?

Hygiene & HACCP | QM & QS

Biozidprodukte, zu denen auch die im Lebensmittelbereich eingesetzten Desinfektionsmittel zählen, dürfen nur auf dem Markt bereitgestellt oder verwendet werden, wenn sie entsprechend der Biozidprodukteverordnung zugelassen wurden. Die Voraussetzungen für die Erteilung der Zulassung sind im Regelfall sehr aufwendig und in einem Katalog aufgeführt, der im Art. 19 der Verordnung aufgelistet ist. Die detaillierten Anforderungen finden sich im Anhang II der Verordnung. In bestimmten Fällen ist ein vereinfachtes Zulassungsverfahren möglich – allerdings nur für Wirkstoffe, die in einem gesonderten Katalog erfasst sind.

QUELLEN:
► Faubel, H. (IHO): Auswirkungen der neuen Biozidprodukteverordnung. Vortrag DVG-Tagung „Lebensmittelhygiene“ am 28. September 2016 in Garmisch-Partenkirchen
► Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Einstufung-und-Kennzeichnung/Biozid-Produkte/Biozid-Produkte.html
► Verordnung (EU) Nr. 528/2012 über die Bereitstellung auf dem Markt und die Verwendung von Biozidprodukten

► Auszug aus Food & Hygiene 11/2016, S. 2 ff., Behr's Verlag

Desinfektion im Lebensmittelbereich – welche Auswirkungen hat die Biozidprodukteverordnung?

Stellungnahme: Mikrokristalline Cellulose (E 460 (i))

QM & QS

Das EFSA-Panel „Food Additives und Nutrient Sources added to Food“ (ANS) hat eine Stellungnahme („Safety of the proposed amendment of the specifications for microcrystalline cellulose (E 460 (i)) as a food additive”) zur vorgeschlagenen Änderung der Spezifikation für mikrokristalline Cellulose (E 460 (i)) veröffentlicht. Die Änderung betrifft nur die Löslichkeit in Natriumhydroxidlösung.

QUELLE:
www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/4699

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Stellungnahme: Mikrokristalline Cellulose (E 460 (i))

Gewürze und Kräuter: Einschätzung gesundheitlicher Risiken

Mikrobiologie | QM & QS

Der EU-Markt ist einer der größten Märkte für Kräuter und Gewürze in der Welt. Die meisten dieser Produkte kommen als Rohmaterialien aus Drittländern zu uns. Eine Kontamination der Gewürze und Kräuter mit biologischen oder chemischen Gefahren („Hazards“) kann auf den verschiedensten Wegen erfolgen. So können Mikroorganismen, Rückstände und Kontaminanten während der Primärproduktion, der Verarbeitung, der Lagerung und dem Transport in die Produkte und deren Zubereitungen gelangen.

QUELLEN:
► EU-Projekt „SPICED“: www.spiced.eu
► Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): www.bfr.bund.de/cm/349/spiced-symposium-programme.pdf
www.lebensmittelwarnung.de

► Auszug aus Food & Hygiene 07/2016, S. 03 ff., Behr's Verlag

Gewürze und Kräuter: Einschätzung gesundheitlicher Risiken

Antibiotika im Speichel von Schweinen nachweisbar

QM & QS

Das Instituut voor Landbouwen Visserijonderzoek (ILVO) hat auf Ersuchen des Verbandes des belgischen Fleischsektors (FEBEV) eine Methode zum Nachweis von Antibiotikarückständen im Speichel von Schweinen entwickelt. Der FEBEV will die Methode in einer begrenzten Anzahl von Schlachtereien unter Praxisbedingungen testen.

QUELLEN:
www.ilvo.vlaanderen.be/default.aspx?tabid=6469&language=en-US
www.febev.be/

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Antibiotika im Speichel von Schweinen nachweisbar

Pyrrolizidinalkaloide: Bewertung und Minimierungsansätze

Hygiene & HACCP | QM & QS

In verschiedenen Forschungsprojekten und bei Untersuchungen der Überwachungsbehörden der Bundesländer wurden zum Teil hohe Gehalte an Pyrrolizidinalkaloiden (PA) in verschiedenen Lebens- und Futtermitteln nachgewiesen. Diese Stoffe sind aufgrund ihres krebserzeugenden Potenzials in Lebens- und Futtermitteln unerwünscht. Es handelt sich hierbei um sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die von einer Vielzahl weltweit verbreiteter Pflanzenarten zum Schutz vor Fraßfeinden gebildet werden.

QUELLEN:
► Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR):
www.bfr.bund.de/de/uebersicht_ der_praesentationen_zum_16__bfr_forum_verbraucherschutz__pyrrolizidinal- kaloide___herausforderungen_an_ landwirtschaft_und_verbraucherschutz_am_4__dezember_2015-196063.html
► Codex Alimentarius: www.codexalimentarius.org/Standards
► Stellungnahme Nr. 29 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 18.05.2005:
www.bfr.bund.de/cm/343/risikobewertung_genotoxischer_und_kanzerogener_stoffe_soll_in_der_eu_harmonisiert_werden.pdf

► Auszug aus Food & Hygiene 02/2016, S. 3 ff., Behr's Verlag

Pyrrolizidinalkaloide: Bewertung und Minimierungsansätze
Behr's Verlag