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Dienstag, 18 Mai 2021

Untersuchung von Hühnereiern auf Salmonellen

Mikrobiologie

Untersuchung von Hühnereiern auf Salmonellen

Im Jahr 2020 wurden im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover 260 Hühnereiproben aus niedersächsischen Erzeugerbetrieben auf Salmonellen untersucht, wobei eine Probe in der Regel aus jeweils zehn Eiern besteht. Die Eier einer Probe werden gemeinsam untersucht, jeweils getrennt nach Eierschale und Eidotter. Auf die Untersuchung des Eiklars wird verzichtet, da es wirksame Substanzen enthält, die unter anderem auf Salmonellen antimikrobiell wirken. Sowohl bei den Planproben als auch Verdachtsproben wurden keine Salmonellen nachgewiesen.

Im Jahr 2019 wurden im Institut insgesamt 284 Hühnereiproben untersucht. Bei den 252 Planproben wurden keine Salmonellen nachgewiesen. Von den 30 Verdachtsproben waren 26 nicht zu beanstanden. Bei vier dieser Verdachtsproben wurden Salmonellen nachgewiesen, drei Mal auf der Eischale und in einem Fall auf der Schale und im Eidotter.

Der Nachweis von Salmonellen bei Eiern ist erfreulicherweise selten, wie die Untersuchungsergebnisse der letzten Jahre zeigen. Dies ist auf die bundesweite Einführung einer Impfung gegen Salmonellen unter anderem bei Legehennen (auf der Basis des Salmonellen-Bekämpfungsprogramms der EU gemäß Verordnung (EG) Nr. 2160/2003) zurückzuführen. Falls Salmonellen gefunden werden, ist der Nachweis auf der Schale häufiger als im Eiinhalt. Zwar werden die Eierschalen nicht mitgegessen, der Eiinhalt kommt aber beim Aufschlagprozess mit der Außenseite der Schale in Kontakt. Auf der Schale vorhandene Salmonellen können so den Eiinhalt kontaminieren. Wenn dieser roh verzehrt wird besteht ein Risiko für die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Dr. Greta Riel

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