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Dienstag, 18 September 2018

Baden-Württemberg: Importkontrollen auf Mykotoxine

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Baden-Württemberg: Importkontrollen auf Mykotoxine

Im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung werden am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen Importproben auf Mykotoxine untersucht. Dabei wurden von 2015 bis 2017 insgesamt 106 Importproben (2016: 22 Proben) analysiert. Die meisten Proben stammten aus der Türkei und nur wenige aus dem Iran, aus Georgien, Aserbaidschan, Jordanien, Ägypten und Australien. Von 2015 bis 2017 wurden bei Haselnüssen, Sultaninen und Gewürzen die EU-Vorschriften eingehalten ‒ Pistazien und getrocknete Feigen waren immer wieder auffällig.

2015 erfüllten zwei Pistazien-Proben (erhöhter Aflatoxin B1-Gehalt: 9,9 μg/kg und 11,7 μg/kg), eine Trockenfeigen-Probe (erhöhter Aflatoxin B1- Gehalt (10,5 μg/kg) und Gesamt-Aflatoxin-Gehalt (17,2 μg/kg)) sowie eine weitere Trockenfeigen-Probe (erhöhter Ochratoxin A-Gehalt: 10,5 μg/kg) nicht die vorgeschriebenen Grenzwerte. 2016 waren alle Importproben für den EU-Markt verkehrsfähig. 2017 waren eine Pistazien-Probe (sehr hoher Aflatoxin B1-Gehalt (22,8 μg/kg) und Gesamt-Aflatoxin-Gehalt (34,8 μg/kg)), eine Trockenfeigen-Probe (erhöhter Gesamt-Aflatoxin- Gehalt: 12,0 μg/kg) sowie eine Trockenfeigen-Probe (erhöhter Ochratoxin A-Gehalt: 13,0 μg/kg) auffällig.

QUELLE:
► Informationsdienst des CVUA Sigmaringen vom 12.07.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Behr's Verlag