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Montag, 16 Mai 2016

Antibiotikaresistenzen in lebensmittelassoziierten Mikroorganismen

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Antibiotikaresistenzen in lebensmittelassoziierten Mikroorganismen
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In einem produktübergreifenden Forschungsprojekt des Max Rubner-Instituts (MRI) sollen Eintrittswege und Prävalenz von antibiotikaresistenten Bakterien (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA), Extended-Spektrum Beta-Laktamasen (ESBL), Koagulase-negative Staphylokokken (MRCoNS)) untersucht werden. Dafür arbeiten die Institute für Mikrobiologie und Biotechnologie, Sicherheit und Qualität bei Milch und Fisch, Sicherheit und Qualität bei Getreide, Sicherheit und Qualität bei Obst und Gemüse sowie Sicherheit und Qualität bei Fleisch eng zusammen.

Auf molekularer Ebene werden die Gene der Antibiotikaresistenz-Mechanismen („Resistom“) sowie Elemente für den horizontalen und vertikalen Gentransfer („Mobilom“) untersucht. Neue Strategien zur Vermeidung antibiotikaresistenter Bakterien müssen evaluiert werden. Dabei konzentriert sich das MRI auf Einsatzmöglichkeiten biologischer Kontrollwerkzeuge (Schutzkulturen und Bakteriophagen). Entsprechend der Agenda 2020 der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) soll die Verwendung von Bakteriophagen in der Fleischverarbeitung erprobt werden, um neben einer guten Prozesshygiene eine künftige Kontrollstrategie zu entwickeln. Dieses Konzept wird in enger Zusammenarbeit in den Forschungsgruppen Bakteriophagen und Biotechnologie am Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie erarbeitet.

QUELLE:
► Pressemitteilung des Max Rubner-Instituts (MRI) vom 01.04.2016

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