Freitag, 06. Dezember 2019

Passwort vergessen?

Artikel in Kategorie Mikrobiologie

EFSA: Nanomaterialien in Lebensmitteln

Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Das NanoInformationsPortal berichtete im Juli 2015 über die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) beauftragte Untersuchung zur Bestandsaufnahme von Nanomaterialien in Lebens- und Futtermitteln. Auf Grundlage dieser Untersuchungen, durchgeführt von den Forschungseinrichtungen Wageningen-Forschungsinstitut (RIKILT/Niederlande) sowie Joint Research Center (JRC, Institut für Gesundheit und Verbraucherschutz/Ispra, Italien), wurde eine Datenbank erstellt, die 633 Einträge enthält und in der 55 verschiedene Nanomaterialien aus 12 unterschiedlichen Anwendungsbereichen aufgelistet sind.

QUELLE:
► Rundschreiben (nur für Mitglieder zugänglich) Nr. 454 des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) vom 14.09.2015

EFSA: Nanomaterialien in Lebensmitteln

Gemüse und Gemüseerzeugnisse

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Unter dem Begriff Gemüse werden hier alle genießbaren Pflanzen bzw. Pflanzenteile verstanden, die nicht zu Obst, Getreide, Pilzen oder Gewürzen zählen und im rohen oder zubereiteten Zustand direkt vom Menschen verzehrt werden. Produkte, die sowohl als Gemüse wie auch als Gewürz verwendet werden können, gelten dann als Gemüse, wenn sie separat genossen werden oder in einer verzehrfähigen Mahlzeit eindeutig als gesonderter Bestandteil hervortreten.

Gemüse und Gemüseerzeugnisse

Monitoring von Tropan-Alkaloiden in Lebensmitteln

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Mit seiner Empfehlung 2015/976 vom 19.06.2015 fordert die Kommission die Mitgliedstaaten auf, Daten zum Vorkommen von Tropan-Alkaloiden (TA) in Lebensmitteln zu erheben.
Tropan-Alkaloide (TA) sind natürliche Inhaltsstoffe bestimmter Pflanzen wie Bilsenkraut, Stechapfel und Tollkirsche. In Pflanzen wurden insgesamt bisher mehr als 200 verschiedene TA identifiziert. Von einigen unter diesen Verbindungen, darunter Atropin und Scopolamin, ist bekannt, dass sie bereits in niedrigen Dosierungen die Herzfrequenz und das zentrale Nervensystem beeinflussen.

Monitoring von Tropan-Alkaloiden in Lebensmitteln

Lebensmittelzusatzstoffe

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Als Zusatzstoffe werden Verbindungen bezeichnet, die in Lebensmitteln vorkommen, aber nicht nach Art und Menge von vorneherein in ihnen bzw. den zugrunde liegenden Rohstoffen enthalten sind. Sie werden bewusst und mit einer bestimmten, zweckgebundenen Absicht den Rohstoffen oder Lebensmitteln zugesetzt. Ihr Zusatz erfolgt bei der Gewinnung oder Be- und Verarbeitung zur Verbesserung des Aussehens, der Konsistenz, des Geschmacks, der Haltbarkeit oder des Nährwertes.
Sie können aber auch zur Durchführung und Erleichterung technologischer Prozesse (z. B. Fällmittel, Katalysator, Trennmittel) als sogenannte technische Hilfsstoffe zugesetzt werden.

Lebensmittelzusatzstoffe

Beurteilung von Chlorat in pflanzlichen Lebensmitteln

Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

„Für Chlorat als ehemaliger Pflanzenschutzmittelwirkstoff gilt der allgemeine Pflanzenschutzmittel-Rückstands-Standardwert von 0,01 mg/kg der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 für die dort geregelten Lebensmittel, da bislang keine spezifischen Höchstgehalte festgesetzt wurden. Der Standardwert von 0,01 mg/kg ist auch für die Beurteilung von Rückständen aus anderen Ursachen als der Pflanzenschutzmittelapplikation heranzuziehen. Er ist nicht toxikologisch abgeleitet“.

Beurteilung von Chlorat in pflanzlichen Lebensmitteln

Pollen sind keine Zutat

Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Mit der Verordnung zur Änderung der Honigverordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften vom 30.06.2015 wurde klargestellt, dass Pollen ein natürlicher Bestandteil von Honig und keine Zutat im Sinne von Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe f der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 (Lebensmittelinformationsverordnung) sind. In § 2 der Honigverordnung wurde neu als Absatz 2 die entsprechende Formulierung der geänderten Honig-Richtlinie 2001/110/EG eingefügt. Damit wurde die Änderung von EU-Recht in das nationale Recht umgesetzt.

Pollen sind keine Zutat

Allergische und nicht-allergische Überempfindlichkeiten

Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Es mehren sich die Informationen über eine Zunahme von Überempfindlichkeitsreaktionen(Hypersensitivität), die lebensmittelbedingt sind bzw. sein sollen. Bis zu 17 % der Deutschen sind betroffen.
Grundsätzlich handelt es sich dabei um Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber einem Stimulus, der von Gesunden toleriert wird. Die allergische Überempfindlichkeit ist mit immunologischen Reaktionsmechanismen gekoppelt, die Antikörper- oder Zell-vermittelt sind. Allergien können zu schweren, sogar lebensbedrohlichen Überempfindlichkeitsreaktionen führen (Anaphylaxie). Unter diesen leiden Schätzungen zufolge ca. 3 bis 4 % in der Bundesrepublik der Bevölkerung an tatsächlichen Allergien. Sie treten bei Kindern häufiger als bei Erwachsenen auf. Kuhmilch (6 %) steht im Vordergrund, gefolgt von Weizen (3,6 %), Eiern (2,5 %), Fisch (2,2 %) sowie Nüssen und Meeresfrüchten (jeweils 1,3 %). Die Daten, die vonder Techniker Krankenkasse (2013) für Deutschland mitgeteilt wurden, betragen 5 % für Nüsse, 5 % für Früchte, 4 % für Laktose, 2 % für Fruktose, 2 % für Milcheiweiß sowie 1 % für Gluten.

Allergische und nicht-allergische Überempfindlichkeiten

EFSA-Stellungnahme zu Polysorbaten (E 432 bis E 436)

Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Das ANS-Panel der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die Zusatzstoffe Polysorbat 20 (E 432), Polysorbat 80 (E 433), Polysorbat 40 (E 434), Polysorbat 60 (E 435) und Polysorbat 65 (E 436) einer Neubewertung unterzogen. Bereits bei früheren Bewertungen wurde seitens der Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA) ein Gruppen-ADI-Wert von 25 mg/kg Körpergewicht/Tag festgelegt.

EFSA-Stellungnahme zu Polysorbaten (E 432 bis E 436)

Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Magnesium und Phosphor

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Im Rahmen ihrer laufenden Arbeiten zu Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr in der EU hat die EFSA angemessene Aufnahmemengen (Adequate Intakes (AIs)) für Magnesium und Phosphor vorgeschlagen. Magnesium ist ein Cofaktor bei mehr als 300 Enzymreaktionen (z. B. Synthese von Kohlenhydraten, Lipiden, Nukleinsäuren und Proteinen) und notwendig für spezifische Funktionen in verschiedenen Organen des neuromuskulären und des kardiovaskulären Systems.

 Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Magnesium und Phosphor

REACH: Unternehmen müssen nachbessern

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Mehr als die Hälfte der REACH-Registrierungsdossiers (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) erfüllt mindestens eine der sieben überprüften Datenanforderungen nicht ‒ dazu zählen beispielsweise Informationen zu erbgutverändernden Effekten. Dieses ist das Ergebnis einer Studie, die das BfR im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) durchgeführt hat.

REACH: Unternehmen müssen nachbessern
Behr's Verlag