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Artikel in Kategorie Mikrobiologie

Tee

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Definition und Herstellung
Tee sind die nach verschiedenen Verfahren aufbereiteten Blattknospen, jungen Blätter und Triebe des zur Familie der Theaceae gehörenden Teestrauches (Thea sinensis) und das daraus hergestellte Getränk. Nach Art der Aufarbeitung des Tees unterscheidet man:

  • Fermentierter Tee (Schwarzer Tee)
  • Halbfermentierter Tee (Oolong Tee)
  • Unfermentierter Tee (Grüner, Gelber und Weißer Tee)


Quelle:  Moderne Lebensmittelchemie B. Behr‘s Verlag

Tee

Futtermittel

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Die EU-Verordnung Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechtes, zu der Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit hatte auch die Einführung eines gemeinsamen Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände und Futtermittelgesetzbuches (LFGB 2005) zur Folge. Die dort getroffenen Festlegungen folgen der Logik der Nahrungskette (Boden-Pflanze-Futter-Tier-Verarbeitung-Lebensmittel-Transport/Handel-Mensch) und haben vor allem die Lebensmittelsicherheit im Fokus. Nach der klassischen Tierernährung sind Futtermittel solche Stoffe, die vom Tier per os aufgenommen oder aufgenommen werden können, die sich auf den Stoffwechsel des Tieres auswirken und die als einzelne gesonderte Komponente dem Futter beigemengt werden.

Quelle: Moderne Lebensmittelchemie B. Behr‘s Verlag

Futtermittel

Acrylamid: Geringere Gehalte in Lebkuchen

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Vor einigen Jahren führten erhöhte Acrylamidgehalte in Weihnachtsgebäck zur Verunsicherung der Verbraucher. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat in einem Gutachten aus diesem Jahr bestätigt, dass Acrylamid in Lebensmitteln das Krebsrisiko für Verbraucher aller Altersgruppen potenziell erhöht. Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gemeinsam mit den Bundesländern, der Wirtschaft und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits 2002 ein nationales Acrylamid-Minimierungskonzept entwickelt, das 2011 auf europäischer Ebene übernommen wurde. Für jede Warengruppe– wie Kaffee, Chips oder Lebkuchen – wurden nationale Signalwerte festgelegt. Seit 2011 gelten europaweite Richtwerte, die auf Basis der tatsächlich gemessenen Acrylamidgehalte berechnet werden. Wird eine Überschreitung des Richtwerts festgestellt, treten die Lebensmittelüberwachungsbehörden der EU-Mitgliedstaaten mit den Lebensmittelunternehmen in einen Minimierungsdialog, um gemeinsam technologische Maßnahmen zur Acrylamidminimierung im Herstellungsprozess zu erörtern.

Acrylamid: Geringere Gehalte in Lebkuchen

BfR: Neue kostenlose "Stellungnahmen-App"

Mikrobiologie | QM & QS | Gesundheit

Die gesundheitlichen Bewertungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind ab sofort noch leichter und mobil zugänglich. In einer neu vorgestellten Mobile-App finden Interessierte auf einen Blick alle gesundheitlichen Bewertungen des BfR. Diese Bewertungen oder "Stellungnahmen" werden anlassbezogen oder in Krisensituationen vom BfR veröffentlicht. Sie beinhalten gesundheitliche Risiken, die von Stoffen oder Mikroorganismen in Lebensmitteln und von verbrauchernahen Produkten wie beispielsweise kosmetischen Mitteln, Textilien, Lebensmittelverpackungen oder Spielzeug ausgehen können.

BfR: Neue kostenlose

Hygienic Design

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Nach der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene (Anhang II, Kapitel V) müssen Gegenstände, Armaturen und Ausrüstungen, mit denen Lebensmitteln in Berührung kommen, so gebaut, beschaffen und instand gehalten sein, dass das Risiko einer (mikrobiellen) Kontamination so gering wie möglich ist. Sie müssen darüber hinaus gut zu reinigen und erforderlichenfalls zu desinfizieren und so installiert sein, dass die Ausrüstungen und das unmittelbare Umfeld angemessen gereinigt werden können.

Nach der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 besteht die Forderung, dass mit Lebensmitteln in Kontakt stehende Materialien und Gegenstände hinreichend inert sein müssen und keine Stoffe an die Lebensmittel abgeben dürfen, die die Sicherheit oder Qualität beeinträchtigen könnten.

Die „Kunststoffrichtlinie“ 2002/72/EG (mit laufenden Ergänzungen) enthält eine Positivliste für Monomere, Additive und sonstige Ausgangsstoffe für Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff.

Es handelt sich somit beim Hygienic Design um die Anwendung von Gestaltungsgrundsätzen, die eine hygienische Produktion in entsprechenden Anlagen und damit die Herstellung sicherer und für den Verzehr geeigneter Lebensmittel ermöglicht.

Auch die Definition durch die European Hygienic Engineering and Design Group (EHEDG) nimmt kurz und knapp auf Art. 14 der Basisverordnung (EG) Nr. 178/2002 Bezug: Design und Konstruktion von Ausrüstungsgegenständen und Anlagen müssen sicherstellen, dass Lebensmittel sicher und zum Verzehr geeignet sind („Design and engineering of equipment and premises assuring the food is safe and suitable for human consumption”).

Quelle:  Fragen & Antworten Prozesshygiene B. Behr‘s Verlag

Hygienic Design

Legionellen bevorzugen sehr heißes Wasser

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Nach Angaben von Forschern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig vermehrt sich der u. a. in Warmwassersystemen vorkommende bakterielle Krankheitserreger Legionella pneumophila bei Temperaturen zwischen 50 und 60°C. Laut Einschätzung der Wissenschaftler sollte durch weiterführende Studien geklärt werden, welche Konsequenzen sich für das Management von Heißwassersystemen, Klimaanlagen und Kühltürmen ergeben.

Legionellen bevorzugen sehr heißes Wasser

Freisetzung von Metallen aus Kaffeemaschinen und elektrischen Wasserkochern

Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Für die Freisetzung von Metallen aus metallischen Lebensmittelkontaktmaterialien wurden bislang keine gesetzlichen Grenzwerte festgelegt. Der Europarat hat in 2013 Grenzwerte für 21 Metalle und Halbmetalle vorgeschlagen (Resolution CM/Res(2013)9).

Quellen:
► Mitteilung Nr. 41 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 09.11.2015
► Food Additives & Contaminants: Part A (32: 11, 1959-1964, 2015)

Freisetzung von Metallen aus Kaffeemaschinen und elektrischen Wasserkochern

PAK-Höchstgehalte in bestimmten Produkten

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Die Verordnung (EU) 2015/1933 der Kommission vom 27.10.2015 „zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 hinsichtlich der Höchstgehalte an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen in Kakaofasern, Bananenchips, Nahrungsergänzungsmitteln, getrockneten Kräutern und getrockneten Gewürzen“ ist im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden (ABl. L 282 vom 28.10.2015, S. 11). Die VO sieht die Festsetzung spezifischer Höchstgehalte für Kakaofasern und daraus hergestellte Erzeugnisse vor, die als Lebensmittelzutat verwendet werden sollen.

Quelle:
► BLL Rundschreiben (nur für Mitglieder zugänglich) Nr. 555 des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) vom 29.10.2015

PAK-Höchstgehalte in bestimmten Produkten

Werbung für Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung

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Der Gesetzgeber legt in der Diät-Verordnung (DiätV) besonderen Wert darauf, dass das Angebot von diätetischen Lebensmitteln für Säuglinge (und Kleinkinder) nicht vom mütterlichen Stillen abhält. Das Stillen stellt nach allgemeiner Auffassung jedenfalls in den ersten Lebensmonaten die optimale und in jeder Hinsicht vorzugswürdige Ernährung für Säuglinge dar, und sollte nicht ohne vernünftigen Grund durch Flaschennahrung ersetzt werden. Neben zusätzlichen Hinweisen sind deshalb auch im Rahmen der Verpackungskennzeichnung bestimmte Formulierungen und Angaben verboten.

Quelle: Fragen & Antworten Diätrecht B. Behr‘s Verlag

Werbung für Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung

Infektionsschutzgesetz – was ist zu beachten?

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Das Infektionsschutzgesetz betrifft alle Personen, die mit folgenden Lebensmitteln in Kontakt kommen, diese herstellen, behandeln oder in den Verkehr bringen:

  • Fleisch, Geflügelfleisch und Erzeugnisse
  • Milch und Erzeugnisse auf Milchbasis
  • Fische, Krebse oder Weichtiere und Erzeugnisse
  • Eiprodukte
  • Säuglings- und Kleinkindernahrung
  • Speiseeis und Speiseeishalberzeugnisse
  • Backwaren mit nicht durchgebackener oder durcherhitzter Füllung oder Auflage
  • Feinkost-, Rohkost- und Kartoffelsalate, Marinaden, Mayonnaisen, andere emulgierte Soßen, Nahrungshefen
  • Sprossen und Keimlinge zum Rohverzehr sowie Samen zur Herstellung von Sprossen und Keimlingen zum Rohverzehr

 

Quelle: Broschüre zur DVD "Das Infektionsschutzgesetz für die Lebensmittelindustrie, Gemeinschaftsverpflegung, Gastronomie und das Handwerk", Belehrung gemäß § 43 IfSG  B. Behr‘s Verlag 

Infektionsschutzgesetz – was ist zu beachten?

Forschung gegen Federpicken

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Seit dem 01.08.2015 fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ein Forschungsprojekt, das sich u. a. mit der Frage beschäftigt, wie sich der Verzicht auf das Schnabelkürzen in Aufzucht- und Legehennenbetrieben auf die Gesundheit der Tiere auswirkt. Das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Geflügel der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft will in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Fachberater für Geflügelwirtschaft bundesweit gültige, aussagekräftige Ergebnisse liefern.

Quelle:
► Top agrar vom 08.10.2015

Forschung gegen Federpicken
Behr's Verlag