Mittwoch, 12. Dezember 2018

Passwort vergessen?

Artikel in Kategorie Mikrobiologie

Standardverfahren vorgelegt

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Ein Standardverfahren für Probenahme und mikrobiologische Untersuchungen von Prozesswässern hat jetzt die Projektgruppe „Hygiene in Prozesswässern“ des Deutschen Verbandes Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) vorgelegt. Anlass dazu ist das gegenwärtig unter anderem bei Umweltbehörden, Anlagebetreibern und Laboratorien im Fokus stehende Thema der Emission von krankheitserregenden Legionellen aus Kühlanlagen und Nassabscheidern.

QUELLE:
Der Qualitätsmanager in der Lebensmittelbranche, Behr's Verlag, Ausgabe 03|2016, S. 25
www.vup.de

Standardverfahren vorgelegt

Antihaft-Schichten für Produktionsanlagen

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Allergiker informieren sich beim Einkauf sehr genau über möglicherweise gefährliche Zutaten in verpackten Lebensmitteln. Warnhinweise auf enthaltene Allergene finden sich auf vielen Lebensmittelverpackungen. Selbst strengste Produktionsbedingungen können nicht ausschließen, dass kleinste Mengen von Nüssen, Eier, Soja oder Milch in ein Lebensmittel gelangen. Das Fraunhofer Instituts für Silicatforschung (ISC) könnte mit seinen Antihaft-Lacken für Produktionsanlagen nun eine langfristige, alternative Lösung zu üblichen Verfahren bieten.

QUELLE:
Der Qualitätsmanager in der Lebensmittelbranche, Behr's Verlag, Ausgabe 03|2016, S. 21
www.isc.fraunhofer.de

Antihaft-Schichten für Produktionsanlagen

Lebensmittelkette: Digitale Werkzeuge für mehr Sicherheit

Mikrobiologie | QM & QS

Sind Futtermittel mit potenziell gesundheitsschädlichen Stoffen wie Per- und Polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS)/Per- und Polyfluorierten Chemikalien (PFC) aus der Umwelt kontaminiert, können diese Substanzen auf Lebensmittel (Fleisch, Milch, Eier) übergehen. Das BfR entwickelt computergestützte Tools, die einen Beitrag zur schnelleren Abklärung der Frage leisten sollen, welche gesundheitlichen Risiken für den Menschen von diesen Kontaminationen ausgehen könnten.

QUELLE:
► Presseinformation Nr. 40 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 04.10.2016

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Lebensmittelkette: Digitale Werkzeuge für mehr Sicherheit

BfR: Projekt "Lebensmittelsicherheit und Resilienz von Lebensmittelwarenketten in biologischen Gefahrenlagen"

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Infektionskrankheiten wie Brucellose, Milzbrand und Tularämie (Hasenpest) treten in Deutschland zwar nur selten auf, aber die Erreger können großen Schaden anrichten, wenn diese versehentlich oder vorsätzlich in die Lebensmittelkette eingetragen werden. Als Ursachen für derartige Kontaminationen kommen Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, bioterroristische Anschläge, aber auch technisches oder menschliches Versagen infrage.

QUELLE:
► Presseinformation Nr. 28 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 26.07.2016

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

BfR: Projekt

Nachweise von MRSA und ESBL-bildenden Bakterien

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Anstieg der Nachfrage: Ein Norddeutsches Labor führt immer häufiger Antibiogramme von isolierten Keimen aus Lebensmitteln durch. Was bedeutet das für den Verbraucher?

Erst im Januar 2015 wurden in einer Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf 88 % der bei Discountern gekauften Putenfleisch-Proben multiresistente Erreger (MRE) festgestellt. Doch nicht nur konventionell produzierte Ware ist betroffen: Eine aktuelle Untersuchung des norddeutschen Labors LADR GmbH Medizinisches Versorgungszentrum Dr. Kramer und Kollegen ergab, dass auch 20 % des Bio-Putenfleisches belastet sind.

QUELLE:
QM! Der Qualitäts-Manager in der Lebensmittel-Branche, Behr's Verlag, Ausgabe 02|2015, S. 10 ff., Laborärztliche Arbeitsgemeinschaft für Diagnostik und Rationalisierung (LADR)

Nachweise von MRSA und ESBL-bildenden Bakterien

TSE: Risikomaterial weiter entfernen und vernichten

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Nach aktueller Rechtslage muss in der EU bei der Schlachtung von Rindern, Schafen und Ziegen das „Spezifizierte Risikomaterial (SRM)“ entfernt und vernichtet werden. Zum SRM zählen Schädel, Mandeln und Rückenmark von Tieren >12 Monate sowie Milz und Ileum von Tieren aller Altersklassen. Diese Regelung soll den möglichen Eintrag von TSE-infiziertem Material in die Lebensmittel- und Futtermittelkette verhindern.

QUELLE:
► Gemeinsame Stellungnahme Nr. 17 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 02.12.2015 (veröffentlicht: 21.06.2016)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

TSE: Risikomaterial weiter entfernen und vernichten

EFSA: Fleischverderb während Lagerung und Transport

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Die EFSA hat den Einfluss von Zeit und Temperatur auf das Wachstum von Verderbnisbakterien bei frischem Rindfleisch, Schweinefleisch, Lamm und Geflügel bewertet. Die Experten der EFSA verglichen unter Rückgriff auf Vorhersagemodelle das Wachstum von Fleisch verderbenden Bakterien mit dem Wachstum krankheitserregender Bakterien. Den Sachverständigen zufolge wachsen Verderbnisbakterien bei gleichen Bedingungen schneller.

QUELLE:
► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 30.06.2016

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Fleischverderb während Lagerung und Transport

So schaffen Sie Sicherheit im Berufsalltag

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS

Die Hygienesicherheit in lebensmittelverarbeitenden Betrieben hängt von vielen äußeren Einflussfaktoren ab. Als bedeutende Hygieneschwachstelle und häufiger Auslöser von Produktkontaminationen gelten die Hände der Mitarbeiter. Eine systematische Händehygiene kann diese vermeintliche Sicherheitslücke schließen. Wie das funktioniert, sagt unser Experte Jan Gladig

QUELLE:
►  QM! Der Qualitäts-Manager in der Lebensmittel-Branche, Behr's Verlag, Ausgabe 4|2015, S. 11ff, Jan Gladig

So schaffen Sie Sicherheit im Berufsalltag

Helfen Antikörper gegen CJK?

Mikrobiologie | QM & QS

Aufgrund der BSE-Krise in Großbritannien sind an der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (nvCJK) 177 Personen gestorben ‒ in den letzten drei Jahren trat keine Neuerkrankung auf. Allerdings hat sich die Anzahl der sporadischen CJK-Fälle (sCJK) auf rund 100 Personen pro Jahr in Großbritannien erhöht – deutlich mehr als noch vor einigen Jahrzehnten. Ursächlich hierfür dürfte eine verbesserte Diagnostik sein. Es ist aber nicht auszuschließen, dass zukünftig weitere CJK-Fälle als Folge der BSE-Exposition auftreten, daher ist nach wie vor die Suche nach wirksamen Behandlungsstrategien gegen die schwammartige Zersetzung des Gehirns notwendig.

QUELLE:
► Ärzte Zeitung vom 25.05.2016

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Helfen Antikörper gegen CJK?
Behr's Verlag