Freitag, 04. Dezember 2020

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Artikel in Kategorie Mikrobiologie

Salmonellen, gentechnisch veränderte Lebensmittel und Mikroplastik in Lebensmitteln sind die Gesundheits- und Verbraucherthemen, die auf der Bekanntheitsskala von VerbraucherInnen ganz oben stehen. Dennoch halten über drei Viertel der Deutschen Lebensmittel für sicher.

QUELLE:
► Meldung des BfR vom 14.05.2019
siehe auch "Nationales Referenzzentrum für Salmonellen und andere bakterielle Enteritiserreger"

Dr. Jörg Häseler

Die Wahrnehmung der Deutschen über gesundheitliche Risiken

Seit mehreren Jahren ist ein Rückgang der Salmonellose-Fälle in der EU zu beobachten. EFSA-Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Festlegung strengerer Grenzwerte für Salmonellen bei Legehennen auf landwirtschaftlicher Ebene dazu beitragen könnte, Fälle dieser Herkunft noch weiter, nämlich um die Hälfte zu reduzieren.

QUELLE:
► Meldung der EFSA vom 18.02.2019

Elisa Halilovic

Salmonellenfälle beim Menschen: Bewertung der aktuellen Reduktionsziele der EU

Die Daten, die Anfang März vom Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlichten zeigen, dass antimikrobielle Mittel zur Behandlung von Krankheitenimmer weniger wirksam sind. Das betrifft unter anderem Krankheiten wie Campylobacteriose und Salmonellose, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können.

QUELLE:
► Meldung der EFSA vom 01.03.2019

Dr. Jörg Häseler

Ausbreitung antimikrobieller Resistenz zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung

Die Ergebnisse des repräsentativen Zoonosen-Monitorings 2017, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Mitte November veröffentlicht hat, zeigen, dass streichfähige Rohwürste eine mögliche Ansteckungsquelle des Menschen mit verschiedenen Krankheitserregern sind.

QUELLE:
► BVL-Meldung vom 12.11.2018

Dr. Jörg Häseler

Rohwürste können Krankheitserreger enthalten

Das BVL erhebt seit dem Jahr 2001 jährlich Resistenzdaten zu tierpathogenen Bakterien im Rahmen des Resistenzmonitorings GERM-Vet. Sie ermöglichen es, koordinierende Maßnahmen zu formulieren und Tierärzten Entscheidungshilfen zur kalkulierten Therapie zu geben. Außerdem gehen sie in die Zulassungsverfahren von Tierarzneimitteln ein. Im Berichtszeitraum 2016 wurden insgesamt 2427 Isolate untersucht.

QUELLE:
► BVL-Meldung vom 10.10.2018

Dr. Jörg Häseler

Bericht zu Resistenzdaten erschienen

Nach Angaben von Wissenschaftlern um Dr. Nihal Altan-Bonnet (National Heart, Lung, and Blood Institute (NHLBI) in Bethesda (US-Bundesstaat Maryland)) begründet eine spezielle Strategie möglicherweise die hohe Infektiosität von Noroviren und Rotaviren. Diese vereinigen sich in Clustern und entkommen getarnt in einem Membranvesikel dem menschlichen Immunsystem.

QUELLEN:
► Food & Hygiene Newsflash (Noroviren – in Vesikeln eingeschlossene „Viruspakete“ erhöhen die Infektiosität!“) vom 10.09.2018
► Cell Host & Microbe vom 08.08.2018: https://doi.org/10.1016/j.chom.2018.07.006
► Informationsdienst Wissenschaft (idw) vom 08.08.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Noroviren: Neue Erkenntnisse zur Infektionsstrategie und Prävention

Brucellen werden vor allem durch Schafe, Ziegen, Rinder oder Schweine auf den Menschen übertragen. Menschen können sich direkt beim Tier oder über vom Tier gewonnene Lebensmittel infizieren ‒ dieses geschieht meist über den Verzehr von Rohmilch oder -käse.

QUELLE:
► Gemeinsame Stellungnahme Nr. 28 des BfR und des FLI vom 05.09.2018 (DOI: 10.17590/20180905-133055-0)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Deutschland: Geringes Brucellose-Risiko durch Stutenmilch

Im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung werden am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen Importproben auf Mykotoxine untersucht. Dabei wurden von 2015 bis 2017 insgesamt 106 Importproben (2016: 22 Proben) analysiert. Die meisten Proben stammten aus der Türkei und nur wenige aus dem Iran, aus Georgien, Aserbaidschan, Jordanien, Ägypten und Australien. Von 2015 bis 2017 wurden bei Haselnüssen, Sultaninen und Gewürzen die EU-Vorschriften eingehalten ‒ Pistazien und getrocknete Feigen waren immer wieder auffällig.

QUELLE:
► Informationsdienst des CVUA Sigmaringen vom 12.07.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Baden-Württemberg: Importkontrollen auf Mykotoxine
Behr's Verlag