Donnerstag, 13. August 2020

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Artikel in Kategorie Mikrobiologie

Die Europäische Kommission stellt in ihrer „Mitteilung über den elektronischen Geschäftsverkehr und andere Online-Dienste“ vom 11.1.2012 fest, dass mit 7 % Marktanteil 2008 der Online-Handel mit Lebensmitteln noch relativ unterentwickelt ist. Dennoch haben bereits sechs Millionen Deutsche online Lebensmittel eingekauft, was 12 % aller Internetnutzer entspricht.

Fernabsatz und Onlinehandel von Lebensmitteln

Nach Angaben von Forschern des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto di Tecnologie Biomediche können die im menschlichen Verdauungsapparat enthaltenen Mikroorganismen vor den Auswirkungen von Mangelernährung und toxischen Substanzen schützen. In der Studie wurden Darm-Bakterienstämme der tansanischen Volksgruppe der Hazda, eine der letzten Populationen weltweit, die sich noch überwiegend aus ihrer Tätigkeit als Jäger und Sammler ernähren, untersucht. Verglichen wurden diese wurden mit denen der Einwohner der italienischen Stadt Bologna.

Darmmikrobiota – Anpassung an Gift und Antibiotika

Acrylamid kann bei der Zubereitung von bestimmten Lebensmitteln entstehen, sofern Temperaturen von 150 °C bis 170 °C (z. B. beim Frittieren) überschritten werden. Dieser Rückstand entsteht insbesondere bei hohen Temperaturen über 180 °C bei gleichzeitig längerer Frittierdauer und der Anwesenheit von Asparaginsäure (Eiweißkomponente) sowie Glukose.

Acrylamid

Britische Mikrobiologen haben eine neue Variante von Gruppe A-Streptokokken entdeckt. Laut der Genom-Analyse haben die Bakterien die Bildung von Toxinen verstärkt, und der Verlust einer Kapsel könnte die Gefährlichkeit weiter erhöht haben. In Großbritannien, aber auch in Frankreich, Kanada und Schweden ist es in den letzten Jahren zur Ausbreitung eines neuen Genotyps von A-Streptokokken („emm89“) gekommen.

Großbritannien: Neue Streptokokken-Variante entdeckt

Wie das BfR mitteilte, zeigen Untersuchungen der Überwachungsbehörden der Bundesländer, dass Reis und Reisprodukte größere Mengen an anorganischem Arsen enthalten. Aufgefallen ist bei diesen Untersuchungen zudem, dass einige Reisprodukte wie zum Beispiel Reiswaffeln höhere Gehalte an anorganischem Arsen aufweisen als Reiskörner.

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor Arsen im Reis
Behr's Verlag