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Dienstag, 20 Oktober 2020

Untersuchungen auf Wirkstoffrückstände in Beeren

Hygiene & HACCP

Untersuchungen auf Wirkstoffrückstände in Beeren

Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock analysierte Beeren der Saison 2020 auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Untersucht wurden 23 Proben verschiedener Beeren: 10 Proben Erdbeeren, 6 Proben Himbeeren, 5 Proben Johannisbeeren, 2 Proben Brombeeren. Die Beeren stammten überwiegend aus deutschem Anbau (19 Stück) und vier Proben Himbeeren aus Portugal, Polen und Großbritannien. Alle Früchte waren aus konventionellem Anbau und wurden dem Handel in Mecklenburg-Vorpommern entnommen oder stammten direkt aus der Handelsware von den Erzeugern.

Drei der Proben (13 %) enthielten gar keine Rückstände. Alle anderen zwischen einem und neun Wirkstoffen, die aber alle die gesetzlich erlaubten Höchstmengen unterschritten. Unter anderem war darunter ein Mittel gegen Pilzbefall, das zur Absicherung der Lagerung gegen Schimmelpilze verwendet werden dürfen. Die Beeren wurden jeweils auf eine breite Palette Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht, insgesamt fast 450 Substanzen.

Grundsätzlich wird empfohlen, Obst, das ungeschält gegessen werden soll, vor dem Verzehr zu waschen. Nachweislich werden so neben mikrobiellen Belastungen ebenfalls die Gehalte von Wirkstoffrückständen deutlich reduziert. 

QUELLE:
►  Pressemitteilung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern vom 17.09.2020

Dr. Greta Riel

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