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Donnerstag, 12 Februar 2015

Ebola und Haustiere: EFSA und ECDC bewerten Risiken

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Ebola und Haustiere: EFSA und ECDC bewerten Risiken
© Dieter / www.pixelio.de

Die Wahrscheinlichkeit, dass Haushunde oder -katzen in Europa dem Ebola-Virus durch Kontakt mit infizierten Personen ausgesetzt sind, ist sehr gering, da Betroffene in der Regel sofort isoliert werden. Dieses ist eines der Ergebnisse einer Bewertung zu den Risiken der Übertragung des Ebola-Virus von Haustieren auf Menschen in Europa, die von Experten der EFSA, des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sowie der Mitgliedstaaten vorgenommen wurde. Die Sachverständigen weisen in ihrer Bewertung auf zahlreiche Wissenslücken und fehlende Daten hin. Beispielsweise gibt es weder Hinweise darauf, dass Hunde an Ebola erkranken und das Virus übertragen können, noch dass Katzen sich infizieren können. Die Experten empfehlen, dass die für das Gesundheits- und Veterinärwesen zuständigen Behörden das Risiko der Ansteckung von Tieren und einer Übertragung der Krankheit fallweise bewerten sollten. Die zwei Faktoren, die Behörden bei ihrer Bewertung heranziehen sollten, sind die Art des Kontaktes und das Stadium der Infektion. Darüber hinaus ermittelten die Sachverständigen verschiedene Vorsorgemaßnahmen für unterschiedliche Szenarien (z. B. Selbstkontrolle von Menschen, Isolierung von Haustieren).

► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 04.12.2014

Bild: www.pixelio.de

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