Samstag, 03. Dezember 2022

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Artikel in Kategorie Hygiene & HACCP

Von Januar 2021 bis Anfang Mai 2022 untersuchte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 298 Proben pasteurisierter Milch auf Keime, wobei fünf Proben (1,7 %) aufgrund sensorischer und mikrobiologischer Mängel beanstandet und als zum Verzehr nicht geeignet bewertet wurden. Bei weiteren 252 Beprobungen wurde die ausreichende Erhitzung zur Haltbarmachung überprüft, bei 92 der Frischezustand (u. a. mittels pH-Wert-Messung) sowie bei 13 Proben der (verbotene) Zusatz von Wasser kontrolliert. Diese 357 Proben waren alle unauffällig.

QUELLE:
► Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom 30.05.2022

Dr. Greta Riel

Untersuchung von Milch

Immer wieder steht die Frage im Raum, ob das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 auch über Geschirr oder Trinkgläser übertragen werden kann. In der Regel werden Infektionen mit Coronaviren über Tröpfchen und Aerosole direkt von Mensch zu Mensch weitergegeben. Auch wenn Schmierinfektionen nicht ausgeschlossen werden können, gibt es für die indirekte Übertragung des Virus durch kontaminierte Gegenstände und Oberflächen bislang keine belastbaren Belege. Dennoch nehmen Trinkgläser bei diesen Überlegungen eine besondere Stellung ein, da sie in direkten Kontakt mit dem Mund und der Mundhöhle kommen. Ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) liefert nun neue Erkenntnisse. Die Studie wurde am 6. April 2022 in dem wissenschaftlichen Fachjournal „Food Microbiology“ veröffentlicht.

QUELLE:
► Presseinformation Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vom 03.05.2022

Dr. Greta Riel

Coronaviren auf Glas?

In den Chemischen und Veterinäruntersuchungsämtern (CVUAs) Baden-Württembergs wurden im Jahr 2021 insgesamt 657 Proben von Fleischerzeugnissen, Fertiggerichten mit Fleischanteil bis hin zu Milchprodukten wie Käse auf Echtheit, d.h. Übereinstimmung der deklarierten und enthaltenen Tierart(en) untersucht. Darunter waren Proben aus der Gastronomie, dem Handel sowie bei Herstellern erhobene Proben, beispielsweise aus Metzgereibetrieben. Mit insgesamt 37 Proben (entspricht 5,6 %) war der Anteil der Proben mit auffälligem Untersuchungsergebnis bezüglich der Echtheit der deklarierten Spezies erfreulicherweise recht niedrig.

QUELLE:
► Meldung Chemische und Veterinäruntersuchungsämter (CVUAs) Baden-Württemberg vom 24.02.2022

Dr. Greta Riel

Überprüfung der Tierart bei Fleisch, Käse und Fertiggerichten

Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz (LAVES) hat im Jahr 2021 zwei Proben Mandelmehl auf Salmonellen untersucht. Im Jahr 2020 wurden fünf Proben gemahlene Haselnüsse und vier Proben gemahlene Mandeln untersucht. Salmonellen wurden in keiner Probe nachgewiesen. Das gleiche gilt für die Untersuchungen in den Jahren 2018 (30 Proben gemahlene Haselnüsse) und 2017 (30 Proben geschälte Mandeln und Haselnüsse).
Im Jahr 2021 wurden zwei Proben Mandelmehl auf Spuren von Erdnuss, Haselnuss und Walnuss und eine Probe zusätzlich auf Spuren von Cashewnuss untersucht. In einer Probe war ein geringer Gehalt (fünf Milligramm pro Kilogramm) Walnuss nachweisbar. Auf der Verpackung war ein Hinweis angebracht, dass Spuren von anderen Schalenfrüchten enthalten sein können.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Dr. Greta Riel

Untersuchung von Nüssen

Im Jahr 2021 wurden im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des Niedersächsischen. Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) 45 Proben industriell hergestelltes, ungewürztes Hackfleisch in Fertigpackungen von Rind und Schwein, unverpacktes und ungewürztes Hackfleisch vom Schwein sowie Schabefleisch und ungewürzter Tatar zum Rohverzehr vor allem aus dem Einzelhandel (Lebensmittelgeschäfte, Metzgerei- und Fleischereifilialen) untersucht.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

Dr. Greta Riel

Untersuchung von Hackfleisch

Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (MV) legte in diesem Jahr einen Untersuchungsschwerpunkt auf Avocados. Die Analyseergebnisse von 17 Proben ergaben nur eine Beanstandung. Die Proben wurden dem Einzelhandel in MV entnommen. Sie stammten aus Kolumbien (6 Stück), Spanien (6 Stück), Marokko (2 Stück) und jeweils eine aus Chile und Kenia. Bei einer Probe war keine Herkunft bekannt. Alle Proben sind auf ca. 420 Pflanzenschutzmittel und deren Metaboliten (=Abbauprodukte) untersucht worden. Die Nachweisgrenze liegt bei dem kaum vorstellbar geringen Wert von etwa 10 µg der Substanz je Kilogramm Probe.

QUELLE:
► Pressemitteilung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern vom 15.06.2021

Dr. Greta Riel

Amtliche Untersuchung von Avocados
Behr's Verlag