Passwort vergessen?
Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Coffee to go in Mehrwegbechern?

Coffee to go in Mehrwegbechern? 7 Jahre 2 Monate her #775

  • GV
  • GVs Avatar
  • Offline
  • Fresh Boarder
  • Beiträge: 8
Hallo zusammen,

wir bieten auch Coffee to go an. Jetzt kommt es zwar selten aber es kommt vor, dass Kunden aus Umeltschutzgründen mit mitgebrachten Mehrwegbechern ankommen und diese mit Kaffee befüllen lassen möchten.
Bisher haben wir das aus Hygienegründen immer abgelehnt. Jetzt habe ich aber gelesen, dass Starbucks dies sogar gegen Preisnachlass anbietet.

Dürften wir das theoretisch doch machen? Oder ist das Risiko zu hoch?
Und was muss man dabei beachten?

Vielen Dank!
GV
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Coffee to go in Mehrwegbechern? 7 Jahre 2 Monate her #776

  • Lehmkuhl
  • Lehmkuhls Avatar
  • Offline
  • Moderator
  • Beiträge: 274
Hallo GV,

zunächst einmal ist der Gedanke und das Motiv Mehrwegbecher zu benutzen sinnvoll. Gerade in punkto Nachhaltigkeit und bezüglich einer Schonung unserer Umweltressourcen ist dies ein wichtiger Aspekt.

Das durch Pappbecher erzeugte Müllaufkommen ist nicht zu unterschätzen. In Hamburg beispielsweise gibt es extra Solarmülleimer, die den Müll direkt im Mülleimer durch eine eingebaute Presse verdichten.

Bezüglich der Hygiene gibt es kein eindeutiges Ja, aber auch kein kategorisches Nein. Will heißen, dass man sich die eigenen Betriebsabläufe genauer anschauen muss.

Eine mögliche Gefahr, die innerhalb des HACCP-Konzepts beleuchtet werden muss, ist beispielsweise die Keimeinschleppung von externen Besuchern.
Durch mitgebrachte Trinkgefäße der Kunden können die Mitarbeiter und die Arbeitsflächen mit Keimen kontaminiert werden.
Ratsam wäre hier ein separater Bereich oder eine anschließende Reinigung.

Wenn die Betriebsabläufe die bestehende Gefahr nicht reduzieren können, dann kann man dies leider nicht realisieren. Denn Lebensmittel müssen vor allen Dingen sicher sein.

Diesbezüglich kann man auch mal mit der zuständigen Lebensmittelüberwachung sprechen.

Zudem spielt auch die Haftbarmachung der Unternehmen bei Beanstandungen eine Rolle.

Nun mach ich erstmal ne kleine Kaffeepause; aber mit Hinsetzen und Porzellan und so.

Viele Grüße
Sara Lehmkuhl
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Moderatoren: adminedv
Behr's Verlag