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Dienstag, 15 März 2016

Wann ist ein Vitamin D-Präparat noch ein Nahrungsergänzungsmittel?

Recht & Normen | Gesundheit

Wann ist ein Vitamin D-Präparat noch ein Nahrungsergänzungsmittel?

Vitamin D kann bei entsprechender Sonneneinstrahlung vom Körper selbst gebildet werden und muss lediglich in geringem Maße über das Essen zugeführt werden. Allerdings nehmen viele Menschen im Winter verstärkt Vitamin D-haltige Produkte ein. Es stellt sich aber die Frage, bei welchen Vitamin D-Mengen es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt und bei welchen Mengen von einem Arzneimittel auszugehen ist.

Zudem kommen zunehmend Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D-Konzentrationen auf den Markt, die bislang nur zur Behandlung von Mangelerkrankungen in Arzneimitteln üblich waren. Laut einer Stellungnahme der Gemeinsamen Expertenkommission des BVL und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) kann ein Produkt, das maximal 20 Mikrogramm (800 I. E.) Vitamin D zur Deckung des täglichen Bedarfs enthält, noch als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft werden.

HINTERGRUND:
Unter normalen Umständen kann ein gesunder Erwachsener seinen Vitamin D-Bedarf in unseren Breitengraden (37 bis 60 ° N) durch eine regelmäßige Zufuhr von Sonnenlicht zu 80 bis 90 % abdecken ‒ in den Sommermonaten bis zu 100 %.

QUELLE:
► Pressemitteilung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vom 21.01.2016

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Werken:

Nahrungsergänzungsmittel & ergänzende bilanzierte Diäten

Behr's Verlag