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Dienstag, 20 Juni 2017

Sucralose (E 955): Krebserregendes Potenzial nicht belegt

Gesundheit

Sucralose (E 955): Krebserregendes Potenzial nicht belegt
© Günther Gumhold / pixelio.de

Das EFSA-Panel „Food Additives und Nutrient Sources added to Food“ (ANS) hat eine Stellungnahme zum Ergebnis einer Studie an Mäusen zur Carcinogenität von Sucralose (E 955) („Statement on the validity of the conclusions of a mouse carcinogenicity study on sucralose (E 955) performed by the Ramazzini Institute”) ‒ durchgeführt vom Ramazzini Institute ‒ veröffentlicht.

Sucralose (E 955) wurde am 20.01.2009 durch die EU als Süßstoff zugelassen ‒ eine Re-Evaluierung durch die EFSA ist eigentlich erst Ende 2020 vorgesehen. Die EFSA hat sich aber auf Anfrage der Kommission mit einer Stellungnahme zu einer Studie des Ramazzini Institute zur Carcinogenität von Sucralose bei Mäusen geäußert. Das ANS kommt zu dem Schluss, dass die Studie zahlreiche Schwächen aufzeigt und die verfügbaren Daten nicht ausreichen, um die aufgestellten Behauptungen, dass Sucralose in männlichen Swiss-Mäusen bestimmte Tumorvorstadien (Haematopoietic Neoplasias) induziert, zu belegen.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 04.04.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.4784)
Bild: www.pixelio.de

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

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