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Dienstag, 24 März 2015

Pestizide im Öko-Tierfutter: Höfe gesperrt

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Pestizide im Öko-Tierfutter: Höfe gesperrt
© Sebastian Spindler / www.pixelio.de

Öko-Tierhalter in Mecklenburg-Vorpommern haben von Ende September bis November mit Pestiziden belastete Futtermittel verfüttert, meldete „focus-online“. Es handelte sich um Bio-Sonnenblumen Presskuchen aus der Ukraine, der mit Thiamethoxam und Metalaxyl belastet war. Bei Nachkontrollen der Futtermittel wurden z.T. erhebliche Überschreitungen der Pflanzenschutzmittel Grenzwerte festgestellt.

Nach Recherchen des ARD-Magazins „Fakt“ wurden insgesamt 4.000 t Bio-Futtermittel aus der Ukraine auf dem EU-Markt verteilt. Wie weiter dem Portal „regierung-mv.de“ zu entnehmen war, gingen Teile, die Rede ist von rund 554 t, an Futtermittelhersteller nach Mecklenburg-Vorpommern und Teile von dort nach Niedersachsen, Brandenburg und nach Polen.

Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat in dort ansässigen Ökobetrieben Untersuchungen durchgeführt. Dabei sind in Eier-Proben von 15 der mit belastetem Futtermittel belieferten 18 niedersächsischen Öko-Betrieben keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen worden. Allerdings dürfen die Betriebe wegen Verwendung belasteten Futters keine Eier als „ökologisch/biologisch erzeugt“ verkaufen.

► www.focus.de (Start > Regional > Rostock > Pestizide im Tierfutter, Sechs Bio-Höfe in Mecklenburg-Vorpommern werden gesperrt) vom 06.12.2014
► www.bundesumweltportal.de (Start > Keine Pestizidrückstände in Öko-Eiern / Laborergebnisse des LAVES - Legehennenhalter können wieder Eier vermarkten) vom 21.12.2014
► www.bundesumweltportal.de (Start > Mecklenburg-Vorpommern > 22 Betriebe für Bio-Markt gesperrt – Grenzwertverletzungen bei Futtermittel) vom 06.01.2015

Bild: www.pixelio.de

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