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Montag, 29 Januar 2018

Nahrungsergänzungsmittel: BfR bewertet Tageshöchstmenge für Magnesium

Gesundheit

Nahrungsergänzungsmittel: BfR bewertet Tageshöchstmenge für Magnesium

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat seine gesundheitliche Bewertung der Verwendung von Magnesium in Nahrungsergänzungsmitteln aus 2004 aktualisiert. Die erhöhte Zufuhr von Magnesium - beispielsweise über Nahrungsergänzungsmittel - zusätzlich zur Magnesiumaufnahme über die normale Ernährung kann zu Durchfällen führen. Laut dem BfR sollte die Tageshöchstmenge von 250 mg Magnesium für Personen ab vier Jahren bei Nahrungsergänzungsmitteln nicht überschritten werden.

Für Kleinkinder <4 Jahren kann aufgrund fehlender Daten keine Höchstmenge abgeleitet werden. Die Tagedosis sollte auf mindestens zwei Einnahmen täglich verteilt werden, weil in den meisten Studien, die der Höchstmengenableitung dienten, die Magnesiumzufuhr über zwei oder mehr Portionen täglich erfolgte und dieses möglicherweise die Verträglichkeit erhöht. Nach Angaben des BfR ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse grundsätzlich die beste Ernährungsstrategie und versorgt den gesunden Körper mit allen lebensnotwendigen Stoffen. In den meisten Fällen sind Nahrungsergänzungsmittel daher überflüssig.

HINTERGRUND:
Magnesium ist für den Menschen ein lebensnotwendiger Mineralstoff, der bei vielen Stoffwechselprozessen wie auch der Bildung von Nukleinsäuren, der Mineralisation von Knochen, der Membranphysiologie, der neuromuskulären Reizübertragung und der Muskelkontraktion eine wichtige Rolle spielt.

QUELLE:
► Stellungnahme Nr. 34 des BfR vom 12.12.2017
► Presseinformation Nr. 50 des BfR vom 12.12.2017

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

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