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Dienstag, 19 Februar 2019

Mehr Verantwortung für gesunde Ernährung!

Gesundheit

Mehr Verantwortung für gesunde Ernährung!

Im Zuge der bundesweiten Reduktionsstrategie von Zucker, Fetten und Salz verlangen der AOK-Bundesverband und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) von der Lebensmittelindustrie mehr gesellschaftliche Verantwortung. Die DDG lehnt Vereinbarungen auf freiwilliger Basis ab und fordert stattdessen eine verbindliche Zuckerreduktion von 50 %. "Alles andere ist fahrlässig vor dem Hintergrund stark zunehmenden Übergewichts und steigender Diabetes-Erkrankungszahlen", kritisiert Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der DDG.

Kritisch wird zudem die seitens des Ministeriums eingeräumte Zeitschiene bis zum Jahr 2025 eingestuft. So planen angeblich die großen Müslihersteller bis dahin den Zucker in ihren Produkten um ein Fünftel zu reduzieren, was für diesen langen Zeitraum als zu niedrig angesehen wird. Ebenso kritisch wird die Werbung, die sich an Kinder richtet, betrachtet. Hierzu wird eine rasche Umsetzung eines Verbots gefordert, wobei die Bereitschaft des Zentralverbands der Werbewirtschaft, sich hier zu bewegen, seitens der beiden Organisationen als eher gering eingeschätzt wird.

Darüber hinaus wird eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung von Lebensmitteln gefordert. Beide Organisationen sind für die Einführung der Ampelkennzeichnung oder des Nutriscores. Außerdem sei die bisher gescheiterte Ampellösung nach wie vor die einfachste Variante.

QUELLE:
► Meldung idw vom 11.02.2019

Dr. Jörg Häseler

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