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Dienstag, 07 August 2018

EFSA: Trans-Fettsäuren ‒ wissenschaftliche und technische Unterstützung

Gesundheit

EFSA: Trans-Fettsäuren ‒ wissenschaftliche und technische Unterstützung

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat aufgrund des Mandats (M-2018-0073) für eine wissenschaftliche und technische Unterstützung der EU-Kommission hinsichtlich der aktuellen Datenlage zu Trans-Fettsäuren (TFA) einen „Technical Report“ zu TFA veröffentlicht.

Die EFSA kommt zu dem Ergebnis, dass ihre bisherigen wissenschaftlichen Empfehlungen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen übereinstimmen. Sowohl in Interventionsstudien als auch in Kohortenstudien hat sich gezeigt, dass sich der Verzehr einer TFA-haltigen Diät negativ auf die Blutfettwerte auswirkt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) erhöht. Laut der EFSA besteht zwischen der TFA-Aufnahme und der Erhöhung des CVD-Risikos ein dosisabhängiger linearer Zusammenhang. Zudem reicht die aktuell verfügbare Evidenz nicht aus, um ruminante und nicht-ruminante TFA in Bezug auf ihre Auswirkungen auf die Blutfettwerte und das Risiko für CVD zu unterscheiden. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die EFSA, die TFA-Aufnahme insgesamt möglichst niedrig zu halten.

HINTERGRUND:
Die EU-Kommission hat bereits erste Gespräche mit Stakeholdern hinsichtlich möglicher regulatorischer Maßnahmen für nicht-ruminante Trans-Fettsäuren (TFA) aufgenommen.

QUELLE:
► EFSA Technical Report vom 08.06.2018 (DOI: 10.2903/sp.efsa.2018.EN-1433)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Behr's Verlag