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Dienstag, 04 Juli 2017

EFSA: Empfehlungen zu Vitamin K

QM & QS | Gesundheit

EFSA: Empfehlungen zu Vitamin K

Im Rahmen ihrer laufenden Überprüfung der wissenschaftlichen Empfehlungen zur Nährstoffzufuhr hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Referenzwerte für die Aufnahme von Vitamin K festgelegt. Das Gremium für diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) hat beschlossen, die vom Wissenschaftlichen Ausschuss für Lebensmittel im Jahr 1993 festgelegten Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr beizubehalten.

Demzufolge bestimmte das NDA folgende Werte für eine angemessene tägliche Aufnahme (Adequate Intakes (AI)) für Vitamin K:

  • 10 mg für Kleinkinder im Alter von sieben bis elf Monaten;
  • 12 mg für Kinder im Alter von einem bis drei Jahr(en);
  • 20 mg für Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren;
  • 30 mg für Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren;
  • 45 mg für Kinder im Alter von elf bis 14 Jahren;
  • 65 mg für Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren;
  • 70 mg für Erwachsene (einschließlich schwangere und stillende Frauen).

Das fettlösliche Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung und der Knochenmineralisation. In Lebensmitteln kommt es natürlicherweise als Phyllochinon (Vitamin K1) und Menachinon (Vitamin K2) vor. Nahrungsquellen von Vitamin K sind dunkelgrüne Blattgemüse (z. B. Spinat, Kopfsalat, Grün- und Rosenkohl).

HINTERGRUND:
Eine niedrige Zufuhr von Vitamin K ist mit einer Blutungsneigung verbunden, die auf eine verminderte Aktivität von Blutgerinnungsfaktoren zurückzuführen ist.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 22.05.2017

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

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