Passwort vergessen?

Artikel in Kategorie Gesundheit

Äpfel müssen unter optimalen Bedingungen gelagert werden, damit sie auch mehrere Monate nach der Ernte noch eine gute Qualität besitzen. Das MRI forscht zum Einfluss verschiedener Lagerbedingungen (z. B. Temperatur, Luftzusammensetzung) auf die Qualität von Obst und Gemüse. In einem aktuellen Projekt wird mit modernster Analysetechnik die Wirkung der Lagerungsbedingungen auf die Qualität von 14 verschiedenen Apfelsorten untersucht.

QUELLE:
► Pressemitteilung des Max Rubner-Instituts (MRI) vom 29.01.2016

Apfelqualität: Modernste Analysetechnik im Einsatz

Im Jahr 2015 hat die EU-Kommission zur Bekämpfung betrügerischer Praktiken verstärkt Kontrollen in Hinblick auf die Authentizität von Honig und der Substitution von Fischarten durch die Überwachungsbehörden vorgenommen.

Quelle: EU-Kommission:
http://ec.europa.eu/food/safety/docs/official-controls_food-fraud_honey_control-plan-results.pdf
http://ec.europa.eu/food/safety/official_controls/food_fraud/fish_substitution/tests/index_en.htm

Betrug bei Honig und Fischen – Ergebnisse des EU-Kontrollplans 2015

Im Amtsblatt der EU wurde die Verordnung (Euratom) 2016/52 vom 15.01.2016 „zur Festlegung von Höchstwerten an Radioaktivität in Lebens- und Futtermitteln im Falle eines nuklearen Unfalls oder eines anderen radiologischen Notfalls und zur Aufhebung der Ratsverordnung (Euratom) Nr. 3954/87 und der Kommissionsverordnungen (Euratom) Nr. 944/89 und (Euratom) Nr. 770/90“ veröffentlicht. Mit der VO (Euratom) Nr. 2016/52 wird ein System eingerichtet, das es der EU ermöglicht, im Falle eines nuklearen Unfalls oder eines anderen radiologischen Notfalls geeignete Höchstwerte an Radioaktivität für Erzeugnisse, die in Verkehr gebracht werden sollen, festzulegen.

QUELLE:
► BLL Rundschreiben (nur für Mitglieder zugänglich) Nr. 94 des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) vom 11.02.2016

Lebens-/Futtermittel: Radioaktivität im Falle eines nuklearen Unfalls

Die Versorgung der Passagiere und Mannschaft auf Kreuzfahrtschiffen stellt eine besondere Herausforderung dar. Zum einen bietet bei den Passagieren die Altersstruktur eine große Vielfalt – vom Kleinkind bis zum Senioren – und zum anderen handelt es sich um Vollverpflegung vom „early bird“ Frühstück bis zum Mitternachtssnack. Diese langen Öffnungszeiten erfordern auch in der Küche mindestens ein Zwei-Schichten-System. Weiterhin gibt es für die Gäste die Möglichkeit, sich aus einer reichlichen Büffetauswahl zu bedienen oder in speziellen Restaurants à la carte zu speisen.

Quelle: HACCP leicht gemacht, Behr's Verlag

Verpflegung auf Kreuzfahrtschiffen

Einkorn, Emmer und Dinkel waren lange in Vergessenheit geraten. Nun erfahren die alten Weizenarten eine Renaissance – zunächst in der Wissenschaft. Ein Team um Prof. Dr. Reinhold Carle, Lebensmitteltechnologe der Universität Hohenheim, erforscht derzeit die Vorteile, Probleme und Möglichkeiten von alten Weizenarten.

Die Forscher fanden heraus, dass Einkorn eine bis zu zehnmal höhere Konzentration an cholesterinsenkenden Sterylferulaten, Vitamin E und Lutein enthält -  also ernährungsphysiologisch besonders wertvoll ist.

Quelle: https://idw-online.de, Pressemitteilung vom 27.01.2016

Alte Weizenarten neu entdeckt

Unter dem Titel „Energy Drinks: Wann besteht ein Risiko?“ ist das sechste Online-Dialogforum des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gestartet. Energy Drinks können zu unerwünschten gesundheitlichen Wirkungen führen, insbesondere, wenn man sehr viel davon trinkt, sie mit Alkohol vermischt, wenig schläft oder sich körperlich anstrengt“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Um diese Risiken gerade auch bei jungen Menschen bekannter zu machen, greifen wir das Thema in unserem Online-Dialogforum auf.“ Bis zum 19. Februar 2016 können Verbraucherinnen und Verbraucher auf der BfR-Website Fragen zu diesem Thema stellen. Die drei meistgewählten Fragen beantwortet das BfR in einem Video.

Energy Drinks sollen anregend wirken - vor allem durch den Inhaltsstoff Koffein. Darüber hinaus werden oft weitere Stoffe, wie Glucuronolacton, Inosit und Taurin eingesetzt. Sogenannte Energy Shots werden in kleineren Portionseinheiten als Energy Drinks angeboten, weisen jedoch pro Liter deutlich höhere Koffeingehalte als Energy Drinks auf.

Quelle: BfR Pressemitteilung 07/2016, 10.02.2016

Energy Drinks: Wann besteht ein Risiko?

Vom 04. bis 08. April 2016 findet die 10. Sitzung des Codex-Komitees über Kontaminanten in Lebensmitteln (CCFH) in Rotterdam (Niederlande) statt. Hauptaufgabe dieses Komitees ist die Ausarbeitung von zulässigen Höchstgehalten für Kontaminanten in Lebensmitteln und deren Einarbeitung in einen Generalstandard für die Aufstellung von Identitäts- und Reinheitsanforderungen.

Quelle:
www.codexalimentarius.org/meetings-reports/en/

Codex-Komitee über Kontaminanten in Lebensmitteln: Aktuelle Themen

Nach Angaben von Wissenschaftlern um Chelsea Himsworth (University of British Columbia) können Ratten Krankheitserreger aus ihrer Umgebung aufnehmen und verbreiten ‒ diese Gefahr wurde bisher unterschätzt. Die Analyse des Kots von Ratten auf einer Geflügelfarm auf dem Land zeigte, dass alle aviäres pathogenes Escherichia coli in sich trugen.

QUELLEN:
► Pressetext.Redaktion vom 18.01.2016
http://jwildlifedis.org
http://ubc.ca
http://vancouverratproject.com

Escherichia coli: Ratten sind Gefahr für Menschen und Geflügel

In der EG VO Nr. 852/2004 und Nr. 853/2004 sind grundsätzliche Hygieneforderungen zum Thema Temperatur enthalten. Unbestimmte Rechtsbegriffe (Raumtemperatur, geeignete Temperatur, Beförderungstemperatur, Temperaturniveau, Aufbewahrungstemperatur, Lagertemperatur, Temperaturanforderungen) über einzuhaltende Temperaturen werden verwendet, die von „allen“ Beteiligten unterschiedlich ausgelegt werden können. Es fehlen „vergleichbare Hygienestandards“ für konkrete Vorgaben und Definitionen über die tatsächliche Einhaltung von Kühltemperaturen. „Betroffene“ entlang der Kühlketten müssen sich hier an wenig konkrete Normen und Leitlinien orientieren.

Temperaturvorgaben gibt es für Lebensmittel tierischer Herkunft, für pflanzliche Lebensmitteln fehlen sie.

Quelle: HACCP leicht gemacht B. Behr‘s Verlag

Temperaturarten gemäß Hygienepaket und nationalen Rechtsnormen

Am 13.01.2016 wurde im EU-Amtsblatt die Durchführungsverordnung (EU) 2016/24 der Kommission vom 08.01.2016 „zur Festlegung besonderer Bedingungen für die Einfuhr von Erdnüssen aus Brasilien, Capsicum annuum und Muskatnuss aus Indien und Muskatnuss aus Indonesien sowie zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 669/2009 und (EU) Nr. 884/2014“ veröffentlicht. Die VO (EU) 2016/24 verweist auf die VO (EG) Nr. 669/2009, in der bereits verstärkte amtliche Kontrollen für die Einfuhr von Erdnüssen aus Brasilien, Capsicum annuum und Muskatnuss aus Indien und Muskatnuss aus Indonesien im Hinblick auf ihre Kontamination mit Aflatoxinen festgelegt wurden.

QUELLE:
► BLL Rundschreiben (nur für Mitglieder zugänglich) Nr. 25 des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) vom 13.01.2016

Aflatoxine: Festlegung besonderer Bedingungen bei der Einfuhr bestimmter Produkte aus Drittländern

Bereits im Jahr 2013 wurde im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin die Zentralstelle G@ZIELT eingerichtet, um den stetig wachsenden Online-Handel mit Lebensmitteln, aber auch Kosmetika, Küchenartikeln, Spielzeug, Kleidung und Futtermitteln, wirksam kontrollieren zu können. Nunmehr haben Bund und Länder eine Vereinbarung geschlossen, dass die Zentralstelle zur Kontrolle des Internethandels dauerhaft eingerichtet wird. Damit kann in Zukunft der Online-Handel wirksam kontrolliert und gezielt gegen den Verkauf unsicherer Produkte vorgegangen werden, sodass nach Auffassung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) der Verbraucherschutz in Deutschland auch im Online-Lebensmittelhandel effektiv durchgesetzt wird.

Quelle:
► Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2016/003-SC-EinkaufInternet.html;jsessionid=3233E695500A1737D161F03988231074.2_cid288
► Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): www.bvl.bund.de/DE/02_Futtermittel/01_Aufgaben/06_UeberwachungInternethandel/ueberwachung_internethandel_node.html

Lebensmittel im Internethandel: Zentralstelle beim BVL etabliert

Kunststoffe im Lebensmittelkontakt sind in der Europäischen Union in der europäischen  Kunststoffverordnung (EU) Nr. 10/2011 geregelt. Dabei fallen im Gegensatz zu den vorherigen Regelungswerken auch Kunststoffschichten in Mehrschichtverbundmaterialien und Kunststoffe, die als Dichtungsmassen beispielsweise in Schraubdeckeln eingesetzt werden, unter den Anwendungsbereich der Verordnung.
In der Kunststoffverordnung sind Grenzwerte für die Globalmigration festgelegt, die als Maß für die Inertheit einer Kunststoffverpackung verstanden wird. Damit kann die Globalmigration als Konkretisierung der Anforderung aus Artikel der EU-Rahmenverordnung (EG) Nr. 1935/2004 interpretiert werden, dass Materialien und Artikel im Lebensmittelkontakt keine unvertretbare Veränderung in der Zusammensetzung des Lebensmittels hervorrufen dürfen. Der Grenzwert für die Globalmigration beträgt 60 mg/kg bzw. 10 mg/dm2. Darüber hinaus legt die Kunststoffverordnung für eine große Zahl von Monomeren und Additiven Grenzwerte für den Übergang auf Lebensmittel vor. Diese Grenzwerte werden als spezifische Migrationsgrenzwerte (SML) bezeichnet.


Quelle: Bedarfsgegenstände 1. Auflage 2016 B. Behr‘s Verlag

Bedarfsgegenstände – Europäische Regelungen zu Kunststoffen im Lebensmittelkontakt

Das EFSA-Panel „Food Additives and Nutrient Sources added to Food“ (ANS) hat auf seiner Homepage Stellungnahmen zur Neubewertung von Zusatzstoffen veröffentlicht:

  • Der Farbstoff Betanin (Betenrot) E 162 wird aus der Roten Rübe gewonnen und besteht aus unterschiedlichen Pigmenten der Klasse der Betalaine. Das ANS Panel kommt in seiner Bewertung zu dem Ergebnis, dass die aktuell vorliegenden toxikologischen Daten nicht ausreichend sind, um einen ADI-Wert für Betanin als Zusatzstoff festzulegen. Die färbenden Komponenten des Zusatzstoffes sind jedoch natürliche Inhaltsstoffe, die eine lange Verwendungshistorie vorzuweisen haben. Zudem ist die Exposition durch Betanin als Lebensmittelzusatzstoff ähnlich groß wie die Exposition von Betanin durch die normale Ernährung. Das Panel kommt daher zu dem Schluss, dass die Verwendung von Betanin E 162 als Lebensmittelzusatzstoff kein Sicherheitsrisiko darstellt.
Neubewertung von Eisenoxiden und Eisenhydroxiden (E 172) sowie Betenrot (E 162)

Definition und Herstellung
Tee sind die nach verschiedenen Verfahren aufbereiteten Blattknospen, jungen Blätter und Triebe des zur Familie der Theaceae gehörenden Teestrauches (Thea sinensis) und das daraus hergestellte Getränk. Nach Art der Aufarbeitung des Tees unterscheidet man:

  • Fermentierter Tee (Schwarzer Tee)
  • Halbfermentierter Tee (Oolong Tee)
  • Unfermentierter Tee (Grüner, Gelber und Weißer Tee)


Quelle:  Moderne Lebensmittelchemie B. Behr‘s Verlag

Tee
Behr's Verlag