Freitag, 28. Februar 2020

Passwort vergessen?

Artikel in Kategorie Gesundheit

Herkunftsangaben – was müssen Sie wissen?

Hygiene & HACCP | QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Das Thema Herkunftsangaben für Lebensmittel hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Die Verbraucher sind an der Herkunft ihrer Lebensmittel interessiert, Unternehmen stellen sich auf dieses Interesse durch Werbung und andere Formen der Informationsbereitstellung ein.
Zugleich hat der Gesetzgeber dem Thema eine neue, zusätzliche Ausrichtung gegeben, indem Transparenzvorschriften in Form verpflichtender Informationen zur Herkunft bestimmter Lebensmittel oder Lebensmittelzutaten geschaffen worden sind. Sie gehen über die klassischen Zielsetzungen des Unternehmens- und des Täuschungsschutzes hinaus, die bei der Werbung mit Herkunftsangaben im Mittelpunkt stehen.

Quelle: Behr's Verlag, Praxishandbuch Herkunftsangaben

Herkunftsangaben – was müssen Sie wissen?

Nahrungsergänzungsmittel: Studie über Einsatz und Ziele

Gesundheit

In einer repräsentativen Studie wurden 1.070 Anwender von Nahrungsergänzungsmitteln zu ihrem Konsum befragt ‒ 78,8 % wollen ihre Gesundheit und 71,4 % ihr Allgemeinbefinden fördern. Durchschnittlich werden 1,5 Produkte genutzt ‒ bei älteren Personen kommen Mehrfachanwendungen tendenziell öfter vor.

QUELLE:
► Lebensmittelklarheit vom 02.03.2016
Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Nahrungsergänzungsmittel: Studie über Einsatz und Ziele

Clostridium botulinum: Gesundheitliche Risiken bei in Öl eingelegtem Gemüse

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Technologie | Gesundheit

Aufgrund mehrerer Krankheitsausbrüche durch in Öl eingelegten Knoblauch durch Neurotoxine von Clostridium botulinum, einem anaeroben Sporenbildner, wurden in den USA, Kanada, Australien und Großbritannien Hinweise für die Hersteller derartiger Produkte erstellt. Alle Empfehlungen berücksichtigen, dass Lagertemperatur und -dauer, Wassergehalt und Säure des Produktes eine entscheidende Rolle spielen, da die Vermehrung von Clostridium botulinum durch diese Faktoren beeinflusst werden kann. Niedrige Temperatur, verkürzte Lagerdauer, sinkender Wassergehalt und steigender Säuregehalt hemmen bzw. unterbinden die Vermehrung dieses Krankheitserregers.

Quellen:
► BfR-Mitteilung Nr. 1 vom 04. Januar 2016: www.bfr.bund.de/cm/343/selbst-hergestellte-kraeuteroele-und-in-oel-eingelegte-gemuese-bergen-gesundheitliche-risiken.pdf
► Heeschen, W.: Clostridium botulinum ‒ Botulismus. In: Zoonosen (Bd. I – Bakterielle Erreger von Infektionen und Intoxikationen). Behr`s Verlag Hamburg. ISBN 978-3-89947-830-3

Clostridium botulinum: Gesundheitliche Risiken bei in Öl eingelegtem Gemüse

Schützt Milch vor Campylobacter-Infektionen?

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Technologie | Gesundheit

Campylobacter-Infektionen gehören weltweit zu den häufigsten lebensmittelassoziierten Erkrankungen. In Deutschland treten im Durchschnitt knapp 78 Campylobacter-Fälle pro 100.000 Einwohner auf. Im Jahr 2013 kam es insgesamt zu 63.636 gemeldeten Infektionen, im Jahr 2012 zu 62.880 Fällen und in 2011 zu 71.307 Fällen. Damit sind Campylobacter-Bakterien in Deutschland noch vor den Salmonellen die häufigsten Auslöser für bakteriell bedingte Darmentzündungen. Als Hauptinfektionsquellen gelten unzureichend erhitztes oder kontaminiertes Geflügelfleisch, nicht pasteurisierte Milch und Hackfleisch, aber auch an Durchfällen erkrankte Heimtiere. Die Erkrankung ist meldepflichtig. Durchfallerkrankungen infolge einer Campylobacter-Infektion können zu Komplikationen mit schwersten neurologischen Symptomen bis hin zu Querschnittslähmungen und Todesfällen führen („Guillain-Barré-Syndrom“).

Quelle:
► „Milk Modulates Campylobacter Invasion into Caco-2 Intestinal Epithelial Cells” (DOI: http://dx.doi.org/10.1556/1886.2015.00019)

Schützt Milch vor Campylobacter-Infektionen?

Wann ist ein Vitamin D-Präparat noch ein Nahrungsergänzungsmittel?

Recht & Normen | Gesundheit

Vitamin D kann bei entsprechender Sonneneinstrahlung vom Körper selbst gebildet werden und muss lediglich in geringem Maße über das Essen zugeführt werden. Allerdings nehmen viele Menschen im Winter verstärkt Vitamin D-haltige Produkte ein. Es stellt sich aber die Frage, bei welchen Vitamin D-Mengen es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt und bei welchen Mengen von einem Arzneimittel auszugehen ist.

QUELLE:
► Pressemitteilung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vom 21.01.2016

Wann ist ein Vitamin D-Präparat noch ein Nahrungsergänzungsmittel?

Antibiotika: Verarmung der Darmmikrobiota von Kleinkindern

Hygiene & HACCP | Gesundheit

Eine häufige Antibiotikabehandlung in den ersten beiden Lebensjahren kann die Vielfalt der Darmmikrobiota langfristig vermindern. Einer Studie zufolge verursachen Makrolide (Azithromycin, Clarithromycin), deren Einsatz die erhöhte Anfälligkeit der Kinder auf Asthma-Erkrankungen und Übergewicht im späteren Alter erklären könnte, die größten Schäden.

QUELLEN:
► DAZ.online vom 28.01.2016
► Deutsches Ärzteblatt vom 27.01.2016
► Nature Communications (2016; DOI: 10.1038/ncomms10410)

Antibiotika: Verarmung der Darmmikrobiota von Kleinkindern

Antibiotikaresistenz: „Reserveantibiotikum“ Colistin betroffen!

Hygiene & HACCP | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Colistin gilt als Reserveantibiotikum für die Behandlung von Infektionen mit multiresistenten Bakterien wie beispielsweise Acinetobacter baumanii, ein Keim, der in Krankenhäusern zu erheblichen Problemen führen kann. Das Auftreten und die Verbreitung dieses Erregers am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und die damit verbundenen Probleme im Januar/Februar 2015 haben zu einer erheblichen Aufmerksamkeit in den Medien geführt. Vor diesem Hintergrund haben jüngste Erkenntnisse über die sich offenbar weltweit immer mehr verbreitende Resistenz gegen das Antibiotikum Colistin besondere Aufmerksamkeit gefunden. Sie werden als „Alarmsignal“ interpretiert, auch mit Medikamenten für Masttiere besonders sorgfältig umzugehen.

Quellen:
► Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2016/01/uebertragbare_colistin_resistenz_in_keimen_von_nutztieren_in_deutschland-196144.html
► Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: www.ml.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=1810&article_id=140010&_psmand=7
► The Lancet Infectious Diseases (DOI: http://dx.doi.org/10.1016/S1473-3099(15)00424-7)

Antibiotikaresistenz: „Reserveantibiotikum“ Colistin betroffen!

Apfelqualität: Modernste Analysetechnik im Einsatz

Mikrobiologie | QM & QS | Gesundheit

Äpfel müssen unter optimalen Bedingungen gelagert werden, damit sie auch mehrere Monate nach der Ernte noch eine gute Qualität besitzen. Das MRI forscht zum Einfluss verschiedener Lagerbedingungen (z. B. Temperatur, Luftzusammensetzung) auf die Qualität von Obst und Gemüse. In einem aktuellen Projekt wird mit modernster Analysetechnik die Wirkung der Lagerungsbedingungen auf die Qualität von 14 verschiedenen Apfelsorten untersucht.

QUELLE:
► Pressemitteilung des Max Rubner-Instituts (MRI) vom 29.01.2016

Apfelqualität: Modernste Analysetechnik im Einsatz

Betrug bei Honig und Fischen – Ergebnisse des EU-Kontrollplans 2015

Hygiene & HACCP | QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Im Jahr 2015 hat die EU-Kommission zur Bekämpfung betrügerischer Praktiken verstärkt Kontrollen in Hinblick auf die Authentizität von Honig und der Substitution von Fischarten durch die Überwachungsbehörden vorgenommen.

Quelle: EU-Kommission:
http://ec.europa.eu/food/safety/docs/official-controls_food-fraud_honey_control-plan-results.pdf
http://ec.europa.eu/food/safety/official_controls/food_fraud/fish_substitution/tests/index_en.htm

Betrug bei Honig und Fischen – Ergebnisse des EU-Kontrollplans 2015

Lebens-/Futtermittel: Radioaktivität im Falle eines nuklearen Unfalls

QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Im Amtsblatt der EU wurde die Verordnung (Euratom) 2016/52 vom 15.01.2016 „zur Festlegung von Höchstwerten an Radioaktivität in Lebens- und Futtermitteln im Falle eines nuklearen Unfalls oder eines anderen radiologischen Notfalls und zur Aufhebung der Ratsverordnung (Euratom) Nr. 3954/87 und der Kommissionsverordnungen (Euratom) Nr. 944/89 und (Euratom) Nr. 770/90“ veröffentlicht. Mit der VO (Euratom) Nr. 2016/52 wird ein System eingerichtet, das es der EU ermöglicht, im Falle eines nuklearen Unfalls oder eines anderen radiologischen Notfalls geeignete Höchstwerte an Radioaktivität für Erzeugnisse, die in Verkehr gebracht werden sollen, festzulegen.

QUELLE:
► BLL Rundschreiben (nur für Mitglieder zugänglich) Nr. 94 des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) vom 11.02.2016

Lebens-/Futtermittel: Radioaktivität im Falle eines nuklearen Unfalls

Verpflegung auf Kreuzfahrtschiffen

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Die Versorgung der Passagiere und Mannschaft auf Kreuzfahrtschiffen stellt eine besondere Herausforderung dar. Zum einen bietet bei den Passagieren die Altersstruktur eine große Vielfalt – vom Kleinkind bis zum Senioren – und zum anderen handelt es sich um Vollverpflegung vom „early bird“ Frühstück bis zum Mitternachtssnack. Diese langen Öffnungszeiten erfordern auch in der Küche mindestens ein Zwei-Schichten-System. Weiterhin gibt es für die Gäste die Möglichkeit, sich aus einer reichlichen Büffetauswahl zu bedienen oder in speziellen Restaurants à la carte zu speisen.

Quelle: HACCP leicht gemacht, Behr's Verlag

Verpflegung auf Kreuzfahrtschiffen

Alte Weizenarten neu entdeckt

Technologie | Gesundheit

Einkorn, Emmer und Dinkel waren lange in Vergessenheit geraten. Nun erfahren die alten Weizenarten eine Renaissance – zunächst in der Wissenschaft. Ein Team um Prof. Dr. Reinhold Carle, Lebensmitteltechnologe der Universität Hohenheim, erforscht derzeit die Vorteile, Probleme und Möglichkeiten von alten Weizenarten.

Die Forscher fanden heraus, dass Einkorn eine bis zu zehnmal höhere Konzentration an cholesterinsenkenden Sterylferulaten, Vitamin E und Lutein enthält -  also ernährungsphysiologisch besonders wertvoll ist.

Quelle: https://idw-online.de, Pressemitteilung vom 27.01.2016

Alte Weizenarten neu entdeckt

Energy Drinks: Wann besteht ein Risiko?

Gesundheit

Unter dem Titel „Energy Drinks: Wann besteht ein Risiko?“ ist das sechste Online-Dialogforum des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gestartet. Energy Drinks können zu unerwünschten gesundheitlichen Wirkungen führen, insbesondere, wenn man sehr viel davon trinkt, sie mit Alkohol vermischt, wenig schläft oder sich körperlich anstrengt“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Um diese Risiken gerade auch bei jungen Menschen bekannter zu machen, greifen wir das Thema in unserem Online-Dialogforum auf.“ Bis zum 19. Februar 2016 können Verbraucherinnen und Verbraucher auf der BfR-Website Fragen zu diesem Thema stellen. Die drei meistgewählten Fragen beantwortet das BfR in einem Video.

Energy Drinks sollen anregend wirken - vor allem durch den Inhaltsstoff Koffein. Darüber hinaus werden oft weitere Stoffe, wie Glucuronolacton, Inosit und Taurin eingesetzt. Sogenannte Energy Shots werden in kleineren Portionseinheiten als Energy Drinks angeboten, weisen jedoch pro Liter deutlich höhere Koffeingehalte als Energy Drinks auf.

Quelle: BfR Pressemitteilung 07/2016, 10.02.2016

Energy Drinks: Wann besteht ein Risiko?

Codex-Komitee über Kontaminanten in Lebensmitteln: Aktuelle Themen

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Technologie | Gesundheit

Vom 04. bis 08. April 2016 findet die 10. Sitzung des Codex-Komitees über Kontaminanten in Lebensmitteln (CCFH) in Rotterdam (Niederlande) statt. Hauptaufgabe dieses Komitees ist die Ausarbeitung von zulässigen Höchstgehalten für Kontaminanten in Lebensmitteln und deren Einarbeitung in einen Generalstandard für die Aufstellung von Identitäts- und Reinheitsanforderungen.

Quelle:
www.codexalimentarius.org/meetings-reports/en/

Codex-Komitee über Kontaminanten in Lebensmitteln: Aktuelle Themen

Escherichia coli: Ratten sind Gefahr für Menschen und Geflügel

Hygiene & HACCP | QM & QS | Gesundheit

Nach Angaben von Wissenschaftlern um Chelsea Himsworth (University of British Columbia) können Ratten Krankheitserreger aus ihrer Umgebung aufnehmen und verbreiten ‒ diese Gefahr wurde bisher unterschätzt. Die Analyse des Kots von Ratten auf einer Geflügelfarm auf dem Land zeigte, dass alle aviäres pathogenes Escherichia coli in sich trugen.

QUELLEN:
► Pressetext.Redaktion vom 18.01.2016
http://jwildlifedis.org
http://ubc.ca
http://vancouverratproject.com

Escherichia coli: Ratten sind Gefahr für Menschen und Geflügel
Behr's Verlag