Mittwoch, 20. Februar 2019

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Artikel in Kategorie Gesundheit

Ein Protestschwein - gut gepflegt

Hygiene & HACCP | QM & QS | Gesundheit

Wie betreibt man in der heutigen Zeit professionelles Qualitätsmanagement für eine tierische Rarität? Das sogenannte „Husumer Protestschwein“ ist nicht nur wegen seiner kuriosen Geschichte interessant – sondern auch wegen seines hervorragenden Fleisches. Lesen Sie, wie die Rasse professionell vor dem Aussterben gerettet wird.

QUELLE:
QM! Der Qualitätsmanager in der Lebensmittelbranche, Behr's Verlag, Ausgabe 03|2015, S. 18 f.

Ein Protestschwein - gut gepflegt

Styrol-Oligomere in Lebensmittelsimulanzien

QM & QS | Gesundheit

Polystyrole sind Kunststoffe, die auch für Lebensmittelkontaktmaterialien wie Verpackungen oder Geschirr eingesetzt werden. Bei der Herstellung entstehen neben Polystyrol auch kleinere Moleküle (Styrol-Oligomere), die aus dem Material in das Lebensmittel übergehen können.

QUELLE:
► Aktualisierte Stellungnahme Nr. 23 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 21.04.2016 (veröffentlicht: 10.08.2016)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Styrol-Oligomere in Lebensmittelsimulanzien

EFSA: Empfehlungen zu Cholin

QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Im Rahmen ihrer laufenden Überprüfung der wissenschaftlichen Empfehlungen zur Nährstoffzufuhr hat die EFSA Referenzwerte für die Aufnahme von Cholin festgelegt. Das Gremium für Diätetische Produkte, Ernährung und Allergien (NDA) hat folgende Werte für eine angemessene tägliche Aufnahme (Adequate Intakes (AI)) von Cholin ermittelt:

QUELLE:
► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 17.08.2016

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Empfehlungen zu Cholin

Beanstandungen bei Tieren und Lebensmitteln 2014

Hygiene & HACCP | QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

In einen umfassenden Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) werden die Monitoringdaten für eine Reihe von Tierarzneimitteln, nicht zugelassenen Stoffen und Kontaminanten zusammengefasst, die in Tieren und Lebensmitteln tierischen Ursprungs nachgewiesen wurden. Im Jahr 2014 wurden von den 28 EU-Mitgliedstaaten insgesamt 736.907 Proben gemeldet – ein Rückgang im Vergleich zu den mehr als eine Million Proben des Vorjahresberichtes mit den Daten aus 2013. Im Jahr 2014 wurden bei den „gezielten“ Stichproben, d. h. Proben zur Aufdeckung der illegalen Anwendung bzw. zur Kontrolle der Einhaltung von Höchstmengen, ein leichter Anstieg nicht-konformer Proben mit 0,37 % –, verglichen mit 0,25 % bis 0,34 % in den vorangegangenen sieben Jahren – festgestellt. Insgesamt zeigen die gemeldeten Daten eine hohe Einhaltungsquote der rechtlichen Vorgaben und belegen die Sinnhaftigkeit des EU-Monitoringsystems und dessen Beitrag zum Verbraucherschutz.

QUELLEN:
► „Report for 2014 on the results from the monitoring of veterinary medicinal product residues and other substances in live animals and animal products” vom 25. Mai 2016: www.efsa.europa.eu/sites/default/files/scientific_output/files/main_documents/923e.pdf
► „Monitoring 2014“: www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/01_Lebensmittel/01_lm_mon_dokumente/01_Monitoring_Berichte/lmm_bericht_2015.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Prof. Dr. W. Heeschen

Beanstandungen bei Tieren und Lebensmitteln 2014

Geringer Einfluss von Isoflavonen auf Fettstoffwechsel

Gesundheit

Die Frage, ob Soja-Isoflavone, d. h., pflanzliche Östrogene, den Fettstoffwechsel und den Körperfettgehalt günstig beeinflussen können, wird kontrovers diskutiert. Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projektes am MRI wurde diese Frage am MRI-eigenen Studienzentrum analysiert. In einer 12-wöchigen placebokontrollierten Interventionsstudie mit 170 gesunden Frauen in der Menopause nahmen die Probandinnen täglich einen Sojaextrakt auf.

QUELLE:
► Pressemitteilung des Max Rubner-Instituts (MRI) vom 11.07.2016

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Geringer Einfluss von Isoflavonen auf Fettstoffwechsel

Medikamente, Krankheiten und Lebensstil verändern Darmmikrobiota

Gesundheit

Den beiden größten Kohortenstudien zur genetischen Analyse der Darmmikrobiota zufolge reagiert die menschliche Darmmikrobiota möglicherweise recht empfindlich auf Krankheiten, Lebensstil und Medikamente. Das Vlaams Instituut voor Biotechnologie hat in den letzten Jahren Stuhlproben von 1.106 Einwohnern in Flandern untersucht. Auch die Dutch LifeLines-DEEP Studie hat 1.135 Stuhlproben genetisch analysiert. Im Vlaams Darmflora Project veränderten insbesondere Medikamente die Darmmikrobiota ‒ darunter waren aber nicht nur Antibiotika.

QUELLEN:
► Science (2016; 352: 560-564 und 565-569)
► Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 20.05.2016

Medikamente, Krankheiten und Lebensstil verändern Darmmikrobiota

US-Humanmediziner: Oft unqualifizierte Antibiotikaverwendung

Mikrobiologie | QM & QS | Gesundheit

Einer Studie zufolge verordnen US-Humanmediziner Antibiotika häufig nicht qualifiziert und zu freigiebig. Forscher von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta und dem Pew Charitable Trust (Sitz in Philadelphia) hatten die Daten von 184.032 Arztbesuchen analysiert.

QUELLEN:
► JAMA (2016; 315 (17): 1864, DOI: 10.1001/jama.2016.4151)
► JAMA (2016; 315 (17): 1839, DOI: 10.1001/jama.2016.4286)
Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

US-Humanmediziner: Oft unqualifizierte Antibiotikaverwendung

Fischölkapseln: Was ist drin?

QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Das CVUA Karlsruhe hat Ende 2015 insgesamt 19 Fischölkapseln auf nicht deklarierte Fettsäureethylester untersucht ‒ 42 % der Proben mussten beanstandet werden. Bei keiner Probe ergab die Kennzeichnung Hinweise auf einen Zusatz von Fettsäureethylestern. In einer Probe wurden sehr große Mengen an Fettsäureethylestern ermittelt. Der hohe Gehalt weist darauf hin, dass die gesamte Menge der laut Deklaration in den Kapseln vorhandenen Omega-3-Fettsäuren in Form von Fettsäureethylestern vorhanden war und nicht in Form von Triglyceriden ‒ wie in Fischöl üblich.

QUELLE:
► Informationsdienst des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes (CVUA) Karlsruhe vom 15.04.2016
Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Fischölkapseln: Was ist drin?

GV-Anbaufläche weltweit leicht zurückgegangen

QM & QS | Gesundheit

Laut dem International Service for the Acquisition of Agro-Biotech Applications (ISAAA) hat sich die Anbaufläche von gentechnisch veränderten (GV) Pflanzen in 2015 (179,7 Mio. Hektar) leicht rückläufig entwickelt ‒ nach dem Höhepunkt in 2014 mit 181,5 Mio. ha (1996: 1,7 Mio. ha). Dabei stiegen im vierten Jahr in Folge die Anbauflächen für GV-Pflanzen in den Entwicklungsländern (2015: 97,1 Mio. ha) und machten 54 % der Gesamtanbaufläche für GV-Pflanzen aus. Die fünf Nationen mit der anteilsmäßig größten Anbaufläche für GV-Pflanzen waren auch in 2015 die USA (70,9 Mio. ha), Brasilien (44,2 Mio. ha), Argentinien (24,5 Mio. ha), Indien (11,6 Mio. ha) und Kanada (11,0 ha).

QUELLE:
► www.isaaa.org/resources/publications/briefs/51/executivesummary/default.asp
Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

GV-Anbaufläche weltweit leicht zurückgegangen

Bier: Hopfen zeigt krebshemmende Wirkung

QM & QS | Gesundheit

Hopfen ist einer der Grundbestandteile des Bieres und sorgt für den leicht bitteren Geschmack. Gleichzeitig wird die Haltbarkeit des Getränkes verbessert. Aufgrund seiner beruhigenden und Schlaf fördernden Wirkung wird Hopfen seit Jahrhunderten als „Heilpflanze“ geschätzt.

Quellen:
► Ärzte Zeitung vom 12. April 2016: www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/908882/tumor-hopfeninhaltsstoffen-krebs.html
► Universität Hohenheim vom 11. April 2016: www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?&tx_ttnews[tt_news]=31398&cHash=ece504b888

Bier: Hopfen zeigt krebshemmende Wirkung

Reduktion antibiotikaresistenter Erreger bei Mastgeflügel

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Gesundheit

Die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen muss so weit wie möglich verhindert werden, da resistente Erreger ein hohes Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier darstellen. Wissenschaftliche Berichte und sehr kritische Darstellungen in den Medien haben gezeigt, dass ein großer Handlungsbedarf bei der Haltung, Schlachtung und Verarbeitung von Mastgeflügel besteht. So hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wiederholt betont, dass Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukte für Verbraucher eine bedeutende Quelle sind, über die sie mit antibiotikaresistenten Keimen in Kontakt kommen können.

Quellen:
► Pressemitteilung Nr. 34 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 09.03.2016: www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2016/034-SC-EsRAM.html;jsessionid=369B2188A17B92783AF44561EB2329CC.2_cid288
► Presseinformation Nr. 12 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 09.03.2016: www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2016/12/forschung_im_bfr__projekt_zur_reduzierung_von_antibiotikaresistenten_erregern_bei_mastgefluegel_gestartet-196853.html

Reduktion antibiotikaresistenter Erreger bei Mastgeflügel

Studie: Konsum von Energydrinks bei Jugendlichen

Gesundheit

In Deutschland haben sich die Absatzmengen von Energydrinks zwischen 2005 und 2012 fast vervierfacht ‒ gut 60 % der deutschen Jugendlichen (zehn bis 18 Jahre) konsumieren Energydrinks und liegen damit im europäischen Mittelfeld. Nach Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in 2013 nehmen die Deutschen aber bei den „Hoch-Akut Trinkern“ einen Spitzenplatz ein ‒ 17 % der jugendlichen Konsumenten trinken >1 Liter bei einer Gelegenheit und verzehren deutlich mehr Koffein als noch gesund ist.

QUELLE:
► aid-Newsletter Nr. 10 vom 09.03.2016
Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Studie: Konsum von Energydrinks bei Jugendlichen

Herkunftsangaben – was müssen Sie wissen?

Hygiene & HACCP | QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Das Thema Herkunftsangaben für Lebensmittel hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Die Verbraucher sind an der Herkunft ihrer Lebensmittel interessiert, Unternehmen stellen sich auf dieses Interesse durch Werbung und andere Formen der Informationsbereitstellung ein.
Zugleich hat der Gesetzgeber dem Thema eine neue, zusätzliche Ausrichtung gegeben, indem Transparenzvorschriften in Form verpflichtender Informationen zur Herkunft bestimmter Lebensmittel oder Lebensmittelzutaten geschaffen worden sind. Sie gehen über die klassischen Zielsetzungen des Unternehmens- und des Täuschungsschutzes hinaus, die bei der Werbung mit Herkunftsangaben im Mittelpunkt stehen.

Quelle: Behr's Verlag, Praxishandbuch Herkunftsangaben

Herkunftsangaben – was müssen Sie wissen?

Nahrungsergänzungsmittel: Studie über Einsatz und Ziele

Gesundheit

In einer repräsentativen Studie wurden 1.070 Anwender von Nahrungsergänzungsmitteln zu ihrem Konsum befragt ‒ 78,8 % wollen ihre Gesundheit und 71,4 % ihr Allgemeinbefinden fördern. Durchschnittlich werden 1,5 Produkte genutzt ‒ bei älteren Personen kommen Mehrfachanwendungen tendenziell öfter vor.

QUELLE:
► Lebensmittelklarheit vom 02.03.2016
Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Nahrungsergänzungsmittel: Studie über Einsatz und Ziele
Behr's Verlag