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Artikel in Kategorie Gesundheit

Die sensorischen Eigenschaften von insgesamt 27 geprüften Tiefkühl-Salami-Pizzen beurteilten die Prüfer von Stiftung Warentest überwiegend positiv. Sie vergaben 25 mal die Note „sehr gut“ bis „gut“. Die Tester bescheinigten den Proben einen leicht knusprigen Boden mit sehr knusprigem jedoch zarten Rand. Der Belag war gleichmäßig verteilt und das Verhältnis von Salami, Käse und Tomaten stimmig. Geruch und Geschmack überzeugten mit kräftigen für die Zutaten typischen Noten.

Pizza, fettig und salzig

Ein neuer Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) soll Laien einen ausgewogenen Überblick über die Ergebnisse des jährlichen EU-weiten Monitorings der in Lebensmitteln nachgewiesenen chemischen Stoffmengen verschaffen. Hierzu nutzt die Behörde ihre zahlreichen Aktivitäten als Informationsdrehscheibe, bei der sie die von den Mitgliedstaaten erhobenen Daten koordiniert, harmonisieren und für eine Bewertung aufbereitet.

Daten zu chemischen Stoffen in Lebensmitteln

ALTS (Arbeitskreis der auf dem Gebiet der Lebensmittelhygiene und der Lebensmittel tierischer Herkunft tätigen Sachverständigen) und ALS (Arbeitskreis lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) schlagen Beurteilungswerte zur Bewertung von Analysenbefunden bei nicht deklarierten Allergenen vor.

Beurteilungswerte Allergene

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat für das Jahr 2013 von den Bundesländern sogenannte BELA -Meldungen Informationen zu 73 lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen zur Auswertung erhalten (2012: 84). Darunter war ein überregionaler Krankheitsausbruch, den zwei Bundesländer meldeten. Bei 33 der 73 gemeldeten Ausbrüche konnte das die Erkrankungen verursachende Lebensmittel mit hoher Evidenz ermittelt werden. Darunter dominierten Fleisch, Fleischerzeugnisse und Wurstwaren.

Bericht über lebensmittelbedingte Erkrankungen 2013

Die niedergeschriebene Geschichte des Botulismus beginnt 1793 mit dem ersten klinisch und epidemiologisch untersuchten Ausbruchgeschehen in Wildbad in Württemberg in Deutschland. Dort erkrankten 13 Personen nach dem Verzehr von hausgemachter Blutwurst an Symptomen, die dem heutigen Krankheitsbild des Botulismus zugeordnet werden können, sechs Personen starben.

Die Geschichte des Botulismus – wie alles begann

Die „Stiftung Warentest“ hat 20 Produkte Schokoladeneis in Haushaltspackungen untersucht. Sieben Produkte bekommen das Qualitätsurteil „gut“ ‒ zwei davon schaffen ein „sehr gut“ in der sensorischen Beurteilung. Testsieger ist „Häagen Dasz Classics Belgian Chocolate“, das mit einem Preis von 11,10 Euro/Liter das teuerste Produkt im Test darstellt. Das günstigste „gute“ Schokoladeneis kommt vom Discounter und kostet 1,49 Euro/Liter.

Schokoladeneis im Test

Die Produktion von Garnelen in Aquakultur hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Etwa 75 % der gezüchteten Garnelen stammen aus China, Süd- und vor allem Südostasien. Die intensive Zucht in industriellen Monokulturen macht den Einsatz von Antibiotika notwendig. Neben zugelassenen Wirkstoffen (z. B. Tetracycline, Sulfonamide) werden immer wieder auch verbotene Substanzen (z. B. Chloramphenicol, Nitrofurane) oder unzulässige Stoffe (z. B. Malachitgrün) verwendet.

Garnelen aus Asien: Antibiotikarückstände

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat zusammen mit Friedhelm Dornseifer (Präsident des Bundesverbandes des Lebensmittelhandels) den Startschuss für eine Kampagne zur Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über die Lebensmittelkennzeichnung gegeben. Ab dem 22.04.2015 werden etwa 1,5 Mio. Exemplare der Broschüre „Kennzeichnung von Lebensmitteln ‒ Die neuen Regelungen“ in rund 28.000 Lebensmittelmärkten von 12 Handelsunternehmen verteilt.

Informationskampagne zur Lebensmittelkennzeichnung

Die EU-Kommission hat am 24.04.2015 Vertreter und Vertreterinnen der Mitgliedstaaten, der Industrie und der Nichtregierungsorganisationen zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen, um kritische Fragen bei der Bewertung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen zu diskutieren. Die acht diskutierten Themenbereiche betrafen u. a. die Unabhängigkeit der Behörden sowie grundsätzliche Bewertungskriterien und Verfahrensweisen bei der gesundheitlichen Risikobewertung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen.

EU-Kommission diskutiert kritische Fragen bei der Bewertung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen

Im Auge eines Ebola-Patienten aus den USA, der vor mehr als einem halben Jahr für gesund erklärt worden war, ist der Ebola-Erreger wieder nachgewiesen worden. Es handelt sich um den ersten derartigen Fall. Der Arzt Ian Crozier hatte sich im September 2014 in Sierra Leone infiziert, wo er für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Kampf gegen die Ebola-Epidemie im Einsatz war.

Ebola-Viren überleben im Kammerwasser des Auges

Die EG-Raucharomen-VO (EG) Nr. 2065/2003 regelt die Bedingungen, unter denen Raucharomen hergestellt werden dürfen, und gilt insbesondere für

  • Raucharomen, die in oder auf Lebensmitteln verwendet werden,
  • Ausgangsstoffe zur Herstellung von Raucharomen und
  • Lebensmittel, in oder auf denen Raucharomen vorhanden sind.

Die Verordnung definiert dabei Primärprodukte, Primärteerfraktionen, Primärrauchkondensate und daraus hergestellte Raucharomen.

Raucharomen

Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik hat einen Maßnahmenkatalog für eine bessere Haltung von Nutztieren veröffentlicht. Im Gutachten fordern die Verfasser eine tiergerechtere und umweltfreundlichere Produktion bei gleichzeitiger Abnahme der Konsummenge. Zu den Kernaussagen des Gutachtens gehören der Zugang zu verschiedenen Klimazonen wie dem Außenklima für alle Nutztiere, mehrere Funktionsbereiche in den Ställen mit verschiedenen Bodenbelägen, mehr artgemäßes Beschäftigungsmaterial, ausreichend Platz für jedes Tier, Verzicht auf Amputationen, Eigenkontrollen der Betriebe anhand von Tierwohlindikatoren, deutlich reduzierter Arzneimitteleinsatz, verbesserter Bildungsstand der Tierhalter/-pfleger (Sachkundenachweis).

Mehr Tierwohl für Nutztiere

Das Präventionsgesetz, über das derzeit im Bundestag beraten wird, soll ein erster Schritt in Richtung Gesundheitsförderung und Prävention sein, so Bundesgesundheitsminister Gröhe. Mit dem Gesetz soll u.a. Volkskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Übergewicht oder Herzinfarkt besser vorgebeugt werden. In diesem Zusammenhang kam in der Politik die Diskussion über die Erhebung einer Zucker-/Fettsteuer auf stark kalorienhaltige Lebensmittel auf, da sich die Kosten bei einer Diabeteserkrankung in Deutschland auf geschätzt über 22 Milliarden Euro belaufen.

Fett-/Zuckersteuer: irreführende DAK-Umfrage
Behr's Verlag