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Artikel in Kategorie Gesundheit

Gesunde Menschen: Glutenfreie Kost schädlich?

Gesundheit

Die Hoffnung, dass die Vermeidung von Getreideprodukten Menschen vor einer koronaren Herzkrankheit (KHK) schützt, könnte sich als Irrtum erweisen. Der Gastroenterologe Benjamin Lebwohl (Columbia University (New York)) hat die Nurses` Health Study und die Health Professionals Follow-up Study befragt.

QUELLE:
► BMJ vom 02.05.2017 (357: j1892)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Gesunde Menschen: Glutenfreie Kost schädlich?

Sucralose (E 955): Krebserregendes Potenzial nicht belegt

Gesundheit

Das EFSA-Panel „Food Additives und Nutrient Sources added to Food“ (ANS) hat eine Stellungnahme zum Ergebnis einer Studie an Mäusen zur Carcinogenität von Sucralose (E 955) („Statement on the validity of the conclusions of a mouse carcinogenicity study on sucralose (E 955) performed by the Ramazzini Institute”) ‒ durchgeführt vom Ramazzini Institute ‒ veröffentlicht.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 04.04.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.4784)
Bild: www.pixelio.de

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Sucralose (E 955): Krebserregendes Potenzial nicht belegt

Süßstoff als Schlaganfall- und Demenzrisiko?

Gesundheit

Zwei neue Analysen der Framingham Heart Study stellen die Sicherheit von Süßgetränken infrage ‒ vor allem bei Zusatz von künstlichen Süßstoffen. Ein Forscherteam um Matthew Pase (Boston University School of Medicine) hat in einer Studie („Stroke“) 2.888 Teilnehmer begleitet, die zu Beginn der Studie >45 Jahre (Durchschnittsalter: 62 Jahre) waren ‒ 97 erlitten in den folgenden sieben Jahren einen Schlaganfall, 81 davon einen ischämischen (Gefäßverschluss) Schlaganfall.

QUELLEN:
► Stroke vom 20.04.2017 (DOI: 10.1161/STROKEAHA.116.016027)
► Alzheimer`s and Dementia vom 06.03.2017 (DOI: 10.1016/j.jalz.2017.01.024)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Süßstoff als Schlaganfall- und Demenzrisiko?

Re-Evaluierung zu Sorbitanestern: Keine Bedenken zur Genotoxizität

QM & QS | Gesundheit

Das EFSA-Panel „Food Additives und Nutrient Sources added to Food“ (ANS) hat eine Stellungnahme zur Re-Evaluierung von Sorbitanmonostearat (E 491), Sorbitantristearat (E 492), Sorbitanmonolaurat (E 493), Sorbitanmonooleat (E 494), Sorbitanmonopalmitat (E 495) („Re-evaluation of sorbitan monostearate (E 491), sorbitan tristearate (E 492), sorbitan monolaurate (E 493), sorbitan monooleate (E 494) and sorbitan monopalmitate (E 495) when used as food additives“) veröffentlicht und kam zu folgenden Schlussfolgerungen

QUELLE:
► EFSA Journal vom 05.04.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.4788)

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Re-Evaluierung zu Sorbitanestern: Keine Bedenken zur Genotoxizität

Lebensmittelunverträglichkeiten – ein komplexes Geschehen von der Allergie bis hin zu Intoleranzen

QM & QS | Gesundheit

Kuhmilch, Hühnereier, Fische, Nüsse und viele andere Lebensmittel können Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen, die von Hautveränderungen, Übelkeit und Durchfall bis hin zu Atemnot und Kreislaufversagen mit Todesfolge reichen.

Die 14 häufigsten Auslöser von Lebensmittelallergien und Lebensmittelunverträglichkeiten sind im Anhang II der EU-Verordnung 1169/2011 (Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV)) aufgelistet. Diese Stoffe müssen immer in der Zutatenliste gekennzeichnet werden.

QUELLE:
FOOD & HYGIENE, Ausgabe 10/2016, S. 20 f., Behr's Verlag

Lebensmittelunverträglichkeiten – ein komplexes Geschehen von der Allergie bis hin zu Intoleranzen

Allergiker: Andere Nussarten häufig unproblematisch

Hygiene & HACCP | QM & QS | Gesundheit

Wenn Menschen von einer Allergie auf Erd-, Hasel- oder Walnüsse betroffen sind, wird häufig zu einem generellen Verzicht auf Nüsse geraten ‒ einer US-Studie zufolge ist dieses jedoch in vielen Fällen nicht notwendig. Die Forscher werteten die oralen Provokationstests von 109 Patienten aus, bei denen nach der Diagnose einer Baumnussallergie (Mandeln, Pekannüsse etc.) Haut- oder Immunglobulin E- (IgE-) Tests auch für andere Nussarten positiv ausgefallen waren. Sie hatten aber bisher nicht auf das Lebensmittel reagiert.

QUELLE:
► Annals of Allergy, Asthma & Immunology vom 22.03.2017: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28359600

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Allergiker: Andere Nussarten häufig unproblematisch

Zöliakie durch Virusinfektion des Darmes ausgelöst?

Gesundheit

Die Infektion mit Reoviren könnte die Ursache der Zöliakie (glutensensitive oder gluteninduzierte Enteropathie) sein. Die harmlosen Darmviren verhindern möglicherweise schon im ersten Lebensjahr die Entwicklung einer Immuntoleranz gegen Gluteneiweiße. Ein Forscherteam um Bana Jabri (University of Chicago) hat mit Reoviren experimentiert.

QUELLEN:
► Science vom 07.04.2017:
http://science.sciencemag.org/content/356/6333/44
https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6liakie

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Zöliakie durch Virusinfektion des Darmes ausgelöst?

EFSA: Re-Evaluierung von Gummiarabikum (E 414)

QM & QS | Gesundheit

Das EFSA-Panel „Food Additives und Nutrient Sources added to Food“ (ANS) hat eine Stellungnahme zur Re-Evaluierung von Gummiarabikum (E 414) („Re-evaluation of acacia gum (E 414) as a food additive“) als Lebensmittelzusatzstoff veröffentlicht. Die vorliegenden Daten waren hinreichend, um die Sicherheit von E 414 zu bewerten ‒ insbesondere hinsichtlich der Genotoxizität bestehen keine Bedenken. Das ANS hält die Festlegung eines nummerischen ADI-Wertes für nicht notwendig. Bei den berichteten Verwendungsmengen bestehen keine Sicherheitsbedenken.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 01.03.2017:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2017.4741/epdf

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EFSA: Re-Evaluierung von Gummiarabikum (E 414)

Toxikologische Referenzwerte für Fusarien-Toxine

Hygiene & HACCP | Mikrobiologie | QM & QS | Gesundheit

Ende 2011 hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine wissenschaftliche Stellungnahme zu den Risiken durch die Fusarien-Toxine (Mykotoxine) T-2 und HT-2 für die Gesundheit von Mensch und Tier durch Lebens- und Futtermittel veröffentlicht und für die tägliche tolerierbare Aufnahmemenge einen Gruppen-TDI von 100 ng/kg Körpergewicht (0,10 μg/kg KG) für die Summe von T-2- und HT-2-Toxinen abgeleitet.

Die EU-Kommission beauftragte die EFSA in 2015 mit der Überprüfung der toxikologischen Eigenschaften der modifizierten Formen der T-2- und HT-2-Toxine.

QUELLEN:
► EFSA Journal (15 (1): 4655 (53 pp.)) vom 26.01.2017: www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/4655
► EFSA Journal (9 (12): 2481 (187 pp.)) vom 19.12.2011: www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/2481

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Toxikologische Referenzwerte für Fusarien-Toxine

Fusobakterien und Ernährung: Beeinflussung des Darmkrebsrisikos?

Mikrobiologie | Gesundheit

Sich vollwertig ernährende Menschen sind in zwei prospektiven Beobachtungsstudien seltener an Tumoren erkrankt, in denen Gene von Fusobacterium nucleatum ermittelt wurden. Bei Tumoren ohne Nachweis des Darmbakteriums bestand keine Verbindung zum Ernährungsverhalten. Der Nachweis von F. nucleatum ist häufig mit einem aggressiven Verlauf von bestimmten Krebsen des Dickdarms (Kolorektalkarzinome) verbunden. F. nucleatum gehört zu den Darmbakterien, die durch eine westliche Kost mit einem hohen Anteil von rotem und verarbeitetem Fleisch begünstigt werden.

QUELLE:
► JAMA Oncology vom 26.01.2017:
http://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/article-abstract/2598745

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Fusobakterien und Ernährung: Beeinflussung des Darmkrebsrisikos?

Indien: Litschi ‒ Ursache toxischer Unterzuckerungen bei Kindern

Gesundheit

Nach Angaben von US-Wissenschaftlern können die Früchte des Litschibaumes bei hohem Verzehr eine toxische Unterzuckerung auslösen. Die Experten hatten eine rätselhafte Epidemie im indischen Bundesstaat Bihar untersucht, von der vor allem Kinder betroffen waren. Seit 1995 kommt es in der Umgebung der Stadt Muzaffarpur (Nordindien) zwischen Mitte Mai und Juni insbesondere bei Kindern aus ärmeren Familien zu ungeklärten Krankheitsfällen. Die Kinder entwickeln eines Morgens Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen, von denen sich viele nicht wieder erholen.

QUELLE:
► The Lancet Global Health vom 30.01.2017:
www.thelancet.com/journals/langlo/article/PIIS2214-109X(17)30035-9/abstract

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Indien: Litschi ‒ Ursache toxischer Unterzuckerungen bei Kindern

Können Nüsse vor Darmkrebs schützen?

Gesundheit

Nach Angaben von Wissenschaftlern der Universität Jena können Nüsse das Wachstum von Krebszellen im Darm verringern. Laut der Ernährungswissenschaftlerin Wiebke Schlörmann befinden sich in Nüssen unzählige Inhaltsstoffe, die positiv für das Herz-Kreislauf-System sind und vor Übergewicht oder Diabetes schützen. Der Körper verfügt über eine Reihe von Schutzmechanismen, die reaktive Sauerstoffspezies unschädlich machen ‒ diese werden durch Nüsse und ihre Inhaltsstoffe angekurbelt.

QUELLEN:
► Friedrich-Schiller-Universität Jena vom 06.02.2017
► Molecular Carcinogenesis (DOI: 10.1002/mc.22606)

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Können Nüsse vor Darmkrebs schützen?

Diskussionen um vegetarisches Schnitzel und vegane Currywurst

Gesundheit

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sich gegen Bezeichnungen wie „vegetarisches Schnitzel“ oder „vegane Currywurst“ ausgesprochen. Seiner Meinung nach sind Verweise auf klassische Produkte „komplett irreführend“ und verunsichern Verbraucher. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) aus 2015 hat aber ergeben, dass Verbraucher die Verwechslungsgefahr zwischen tierischen und vegetarischen Produkten für gering halten.

QUELLEN:
► Lebensmittelklarheit vom 05.01.2017

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Diskussionen um vegetarisches Schnitzel und vegane Currywurst

Prionen-Krankheit CWD: Risiken auch für die EU?

Gesundheit

Eine Einschleppung der chronischen Auszehrungskrankheit (Chronic Wasting Disease (CWD)) in die EU ist am wahrscheinlichsten durch die Bewegung von lebenden Hirschartigen (Cerviden) wie Rentier und Elch, die von Norwegen nach Schweden und Finnland transportiert werden oder die Grenzen dieser Länder in freier Wildbahn überqueren. Das Gremium der EFSA für Biologische Gefahren hat Aktivitäten und Maßnahmen zur Überwachung ermittelt, mit denen die Einschleppung und Verbreitung der CDW in die und innerhalb der EU verhindert werden soll.

QUELLE:
► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 18.01.2017

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Prionen-Krankheit CWD: Risiken auch für die EU?
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