Mittwoch, 20. Januar 2021

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  • Pestizide in Granatäpfeln

    Insgesamt 13 Proben Granatäpfel aus konventionellem Anbau wurden im Jahr 2020 im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Hiervon stammten sechs Proben aus der Türkei, zwei Proben aus Indien, zwei Proben aus Israel, und eine Probe stammte aus Spanien. Bei zwei Proben lag keine Angabe des Herkunftslandes vor.

    In allen 13 Proben waren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachweisbar. Die zulässigen Pestizidhöchstgehalte wurden von vier Proben aus der Türkei, einer Probe aus Spanien und von zwei Proben ohne Angabe des Anbaulandes überschritten.

    QUELLE:
    ► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Mitte August übergab der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE), Bundesernährungsministerin Klöckner ein Gutachten für einen nachhaltigen Umbau der Ernährungspolitik. Neben einer grundsätzlichen Neuausrichtung fordert der Beirat in dem Papier auch ein Klimalabel für Lebensmittel. 

In der Ernährungsindustrie gibt es zwar schon verschiedene Klimalabel, aber noch keine einheitliche Methode, um Umweltinformationen umfassend darzustellen.  Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der BVE, betont, dass die Energie der Unternehmen zurzeit eher in Identifikation von Potenzialen zur Reduktion und Kompensation von Emissionen gehe.

QUELLE:
► Meldung Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. vom 02.09.2020

Dr. Greta Riel

Ein Klimalabel für Lebensmittel?

Das CVUA Sigmaringen hat im Jahr 2019 insgesamt 43 Proben Getreideflocken, davon 18 Proben aus ökologischem Anbau, auf die Belastung mit neun wichtigen Mykotoxinen untersucht. Beim Großteil der Proben handelte es sich um Haferflocken (29 Proben). 

Der Anteil der mit Mykotoxinen belasteten Proben lag bei den konventionellen Getreideflocken mit 72 % deutlich höher als bei den Bio-Getreideflocken mit 22 %. Fünf der neun untersuchten Mykotoxine waren in keiner der Proben nachweisbar. 

QUELLE:
►  Meldung Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen vom 12.08.2020

Dr. Greta Riel

Mykotoxine in Getreideflocken
Behr's Verlag