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  • Infektionen mit E. coli nach Verzehr von Frühlingszwiebeln

    Ein E. coli-Ausbruch in Dänemark, bei dem innerhalb von knapp 4 Wochen mehr als 60 Menschen erkrankten, wird in Zusammenhang mit Frühlingszwiebeln aus Ägypten in Verbindung gebracht. Enteroinvasive E. coli (EIEC) werden häufig mit Reisedurchfall in Verbindung gebracht, bei den 68 Erkrankten war dies jedoch nicht der Fall.
    Eine gemeinsame Untersuchung des Statens Serum Institut (SSI), der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde (Fødevarestyrelsen), der örtlichen Krankenhäuser und des DTU Food Institute ergab, dass die Infektionsquelle des Ausbruchs vermutlich Frühlingszwiebeln eines niederländischen Lieferanten, die in verzehrfertigen Salaten verwendet wurden. Die Frühlingszwiebeln wurden über drei Einzelhandelsketten verkauft.

    QUELLE:
    ► Meldung Food Safety News vom 29.12.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten verwendete Herbizid und ist derzeit bis Dezember 2022 in der EU zugelassen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)  und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) haben den Entwurf einer Risikobewertung von Glyphosat erhalten, die von vier EU-Mitgliedstaaten durchgeführt wurde, und beginnen nun mit der Prüfung der Ergebnisse. 

QUELLE:
► Meldung Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 15.06.2021

Dr. Greta Riel

 

Glyphosat: Verlängerungsanträge werden überprüft

Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (MV) legte in diesem Jahr einen Untersuchungsschwerpunkt auf Avocados. Die Analyseergebnisse von 17 Proben ergaben nur eine Beanstandung. Die Proben wurden dem Einzelhandel in MV entnommen. Sie stammten aus Kolumbien (6 Stück), Spanien (6 Stück), Marokko (2 Stück) und jeweils eine aus Chile und Kenia. Bei einer Probe war keine Herkunft bekannt. Alle Proben sind auf ca. 420 Pflanzenschutzmittel und deren Metaboliten (=Abbauprodukte) untersucht worden. Die Nachweisgrenze liegt bei dem kaum vorstellbar geringen Wert von etwa 10 µg der Substanz je Kilogramm Probe.

QUELLE:
► Pressemitteilung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern vom 15.06.2021

Dr. Greta Riel

Amtliche Untersuchung von Avocados

Farbige Teller, gemusterte Tassen – die Glasuren und Dekore auf Geschirr aus Porzellan oder Steingut können Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Kobalt enthalten. Wenn sich diese aus der Keramik lösen, gehen sie in das Lebensmittel über. Daten von Überwachungsbehörden zeigen, dass aus Tellern mit bunten Dekoren hohe Mengen freigesetzt werden können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat daher bewertet, ob von den freigesetzten Mengen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko ausgeht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dies aus toxikologischen Studien abgeleitet. Anschließend haben sie die duldbaren flächenbezogenen Freisetzungsmengen für Blei, Cadmium und Kobalt berechnet.

QUELLE:
► Meldung Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), BfR2GO,   Ausgabe 01/2021 sowie Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Stellungnahme Nr. 043/2020 des BfR vom 21. September 2020

Dr. Greta Riel

Schwermetalle aus Geschirr
Behr's Verlag