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  • Infektionen mit E. coli nach Verzehr von Frühlingszwiebeln

    Ein E. coli-Ausbruch in Dänemark, bei dem innerhalb von knapp 4 Wochen mehr als 60 Menschen erkrankten, wird in Zusammenhang mit Frühlingszwiebeln aus Ägypten in Verbindung gebracht. Enteroinvasive E. coli (EIEC) werden häufig mit Reisedurchfall in Verbindung gebracht, bei den 68 Erkrankten war dies jedoch nicht der Fall.
    Eine gemeinsame Untersuchung des Statens Serum Institut (SSI), der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde (Fødevarestyrelsen), der örtlichen Krankenhäuser und des DTU Food Institute ergab, dass die Infektionsquelle des Ausbruchs vermutlich Frühlingszwiebeln eines niederländischen Lieferanten, die in verzehrfertigen Salaten verwendet wurden. Die Frühlingszwiebeln wurden über drei Einzelhandelsketten verkauft.

    QUELLE:
    ► Meldung Food Safety News vom 29.12.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Bei der diesjährigen OPSON-Operation haben die deutschen Behörden in Einzelfällen nichtzutreffende Angaben bei Fleischerzeugnissen in Bezug auf die deklarierte Tierart festgestellt. Bei Honig konnten ebenfalls vereinzelt Verfälschungen durch den Zusatz von Fremdzuckern nachgewiesen werden. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin mit.
Im Rahmen der von Europol und INTERPOL koordinierten Operation OPSON X verfolgten mehrere europäische Staaten gemeinsam etwaige Betrugsfälle.

QUELLE:
► Meldung Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vom 21.07.2021

Dr. Greta Riel

Lebensmittelbetrug bei Fleischerzeugnissen und Honig untersucht

Ein Forscherteam der Universität Göttingen und der University of British Columbia (Kanada) hat untersucht, wie Menschen in fünf verschiedenen Ländern auf verschiedene Anwendungen des Genome Editing in der Landwirtschaft reagieren. Die Forscher untersuchten, welche Anwendungen akzeptiert werden und wie die Risiken und Vorteile der neuen Züchtungstechnologien von den Menschen bewertet werden. Zwischen Juni und November 2019 sammelte das Forscherteam per Online-Umfrage die Meinungen von rund 3.700 Menschen aus fünf Ländern zu diesem Thema. Bewertet wurden fünf verschiedene Anwendungen von Gene Editing: Drei beziehen sich auf Krankheitsresistenzen bei Menschen, Pflanzen oder Tieren; und zwei beziehen sich darauf, entweder eine bessere Qualität von Produkten oder eine größere Menge an Produkten von Rindern zu erreichen.

QUELLE:
► Pressemitteilung Georg-August-Universität Göttingen vom 09.07.2021

Dr. Greta Riel

Studie zur Akzeptanz von Genome Editing bei Lebensmitteln
Behr's Verlag