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Neues zu Themen rund um HACCP

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert in einer Stellungnahme einen Systemwechsel im Verpackungsgesetz (VerpG). Eine Reduzierung des Abfallvolumens und der Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft seien nur erreichbar, wenn Mehrwegsysteme ausgebaut sowie ambitionierte Rezyklateinsatzquoten vorgegeben würden.

Nach Ansicht des vzbv könne der vorgelegte Gesetzentwurf entsprechend nachgebessert werden:

QUELLE:
► Meldung Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) vom 04.12.2020

Dr. Greta Riel

Konsequent auf recyclingfähige Mehrwegverpackungen setzen

Aufgrund häufiger Meldungen über Rückrufe von Lebensmitteln könnte man meinen, die Lebensmittel seien unsicherer geworden. Doch das Gegenteil ist der Fall: Weil immer mehr Parameter geprüft werden und Hersteller sowie Messmethoden sensibler geworden sind, wird mehr zurückgerufen als früher. Waren es im gesamten Jahr 2011 noch 25 Warnungen, die auf Lebensmittelwarnung.de veröffentlicht wurden, so waren es 2019 schon 236. Die meisten der Warnungen sind Informationen über Rückrufe von Lebensmittelprodukten. 2020 wurden bislang 146 Warnungen gezählt (Stand September 2020).

QUELLE:
► Quelle: Meldung Lebensmittelverband Deutschland e.V. vom 25.11.2020

Dr. Greta Riel

Immer mehr Rückrufe durch Lebensmittel?

Die mikrobiologische Beschaffenheit von zehn Proben Sushi aus handwerklicher Herstellung wurde durch das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) untersucht. Grobe hygienische Abweichungen lagen nicht vor. Die Sushi-Erzeugnisse stammten aus Sushi-Bars oder Verkaufsständen im Lebensmitteleinzelhandel, sie waren also nicht industriell vorabgepackt oder eingefroren.

Drei Proben waren hinsichtlich erhöhter, aber noch nicht beanstandungswürdiger Gehalte an Verderbniserregern, z. B. Hefen, Schimmelpilze und Pseudomonaden bzw. Hygieneindikatoren, wie Enterobacterien, auffällig. In einer Probe wurde das Vorhandensein des Krankheitserregers Listeria monocytogenes nachgewiesen, der aber in nicht quantifizierbaren Mengen vorhanden war. Letztlich sind zwei Proben wegen nicht korrekter Allergenkennzeichnungen beanstandet worden.

QUELLE:
► Meldung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern vom 03.11.2020

Dr. Greta Riel

Aktuelle Sushi-Untersuchungsergebnisse
Behr's Verlag