Samstag, 19. September 2020

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  • Pflanzenschutzmittelrückstände in Tomaten

    Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurden im Jahr 2019 insgesamt 118 Tomatenproben auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln inklusive Chlorat und Perchlorat untersucht.

    Angegebene Herkunftsländer waren 39-mal die Niederlande, 37-mal Spanien, 19-mal Deutschland, 10-mal Belgien, 9-mal Marokko und 2-mal Italien. Bei 2 Proben war der Ursprung der Tomaten nicht angegeben. 13 Proben aus ökologischem Anbau stammten 9-mal aus Spanien, 2-mal aus den Niederlanden und 2-mal aus Deutschland.

    QUELLE:
    ►  Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) vom 16.01.2020

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Von 2010 bis Ende 2019 wurden im CVUA Stuttgart 17.222 Proben Obst und Gemüse aus konventionellem (14.571) und ökologischem Anbau (2.651) auf Rückstände an Glyphosat untersucht.

Bei 78 der Proben wurden Glyphosatrückstände oberhalb der Bestimmungsgrenze von 0,02 mg/kg nachgewiesen. Dies entspricht einem Anteil von insgesamt 0,45 %. Von den 78 positiv getesteten Proben stammen 72 Proben aus konventionellem und 6 Proben aus ökologischem Anbau. Der höchste bestimmte Glyphosatgehalt wurde zu 9,3 mg/kg in einer Probe Leinsamen ermittelt. Ökologisch erzeugtes Obst und Gemüse war also weniger häufig mit Glyphosatrückständen belastet als konventionell erzeugte Ware.

QUELLE:
►  Bericht Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart vom 13.05.2020

Dr. Greta Riel

Glyphosat in Obst und Gemüse

Die Infektionsrate von shigatoxin-bildenden E. coli (STEC) ist in Europa im Jahr 2018 im Vergleich zum vorherigen Jahr um 41 Prozent angestiegen. Das zeigen Daten des jährlichen Berichtes des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Somit waren STEC die am dritthäufigsten vorkommenden Zoonoseerreger nach Campylobacter und Salmonellen. Ein dazu beitragender Faktor könnte laut ECDC die zunehmende Verwendung von PCR-Methoden anstatt des Nachweises der Infektionserreger mittels Bakterienkulturen sein. Die Infektionen mit STEC erfolgen vorwiegend durch kontaminierte Lebensmittel, Tierkontakt oder Kontakt mit Tierkot.

QUELLE:
►  Meldung Food Safety News vom 05.05.2020

Dr. Greta Riel

Starker Anstieg von Infektionen mit E.coli in Europa
Behr's Verlag