Dienstag, 24. November 2020

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  • Schutz für Babys vor Acrylamid - EU-Parlament stoppt Grenzwerte

    Der Ausschuss für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments hat in einer Abstimmung am 28. September 2020 einen Vorschlag der EU-Kommission zu Grenzwerten bei Acrylamid in Baby- und Kleinkind-Nahrung abgelehnt. Die vorgeschlagenen Grenzwerte seien zu hoch. Die Ergebnisse der für die EU-Kommission bindenden Abstimmung wurden am Donnerstag bekanntgegeben. Der von der EU-Kommission vorgeschlagene Grenzwert werde von den meisten Produkten auf dem Markt bereits leicht erreicht, hieß es in der Entschließung des Parlaments. Das EU-Parlament pocht damit auf einen nachgebesserten, Vorschlag mit niedrigeren Werten.

    QUELLE:
    ► Meldung aerzteblatt.de vom 09.10.2020 sowie Meldung SPD-Abgeordneten-Fraktion der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament vom 28.09.2020

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Um die Haltbarkeit von H-Milch zu gewährleisten, müssen vorhandene Mikroorganismen und Enzyme durch kurzes Erhitzen auf Temperaturen von 135 - 140° C abgetötet bzw. inaktiviert werden. Doch die Ultrahocherhitzung hat auch Nachteile wie Kochgeschmack der behandelten Milch sowie einen Verlust an Nährstoffen. Zudem ist viel Energie aus meist fossilen Brennstoffen zur Herstellung nötig.

Wissenschaftler der Universität Hohenheim wollen die Vorteile von H- und Frischmilch vereinen: bei Raumtemperatur lagerfähig, mit frischem Geschmack und einem hohen Nährstoffgehalt. Ziel sei auch ein Herstellungsprozess, der wesentlich energieeffizienter und damit auch ökologisch dem herkömmlichen Prozess überlegen sei.

QUELLE:
►  Pressemitteilung Universität Hohenheim vom 20.07.2020

Dr. Greta Riel

H-Milch mit mehr Geschmack und Nährstoffen

Beim Forschungsprojekt „Food Fraud - Analytik gegen Lebensmittelbetrug und Täuschung“ an den Chemischen und Veterinäruntersuchungsämtern Baden-Württembergs standen Lebensmittel im Fokus, die unter den Top 10 mit dem größten Verfälschungsrisiko stehen.

Bei Eiern wird derzeit zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Bio-Angabe eine auf der NMR-Technik (nuclear magnetic resonance = NMR)  und multivariaten Datenanalyse beruhende Methode in die Routine der Lebensmittelüberwachung eingeführt. Der Nachweis des synthetischen Farbstoffs Canthaxanthin im Eigelb wird bei der Differenzierung von Bio/konventionellen Eiern herangezogen. Die bereits in der Überwachung eingesetzte Methode zur Überprüfung der angegebenen Herkunft mittels Stabilisotopen-Analytik bei Eiern wurde weiter optimiert.

QUELLE:
►  Quelle: Bericht Chemische und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) Karlsruhe und Freiburg vom 10.07.2020

Dr. Greta Riel

Neue Analysenmethoden gegen Lebensmittelbetrug und Täuschung
Behr's Verlag