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Neues zu Themen rund um HACCP

Fremdkörper in Lebensmitteln: Bedeutung, Eintragswege und Detektion

Hygiene & HACCP | QM & QS

Jeder Stoff, der weder dem Produkt noch der Produktklasse zuzuordnen und in der zugehörigen Deklaration nicht aufgelistet ist, wird als Fremdkörper „definiert“. Der Eintrag kann während der Gewinnung und Primärproduktion, bei der Lagerhaltung, der Produktion, dem Transport, im Handel und auch bei der Zubereitung beim Endverbraucher erfolgen. Dabei gibt es innerhalb des Produktionsprozesses besonders sensible Bereiche, die aus arbeitstechnischen Gründen einen Fremdkörpereintrag begünstigen können. Dieses gilt beispielsweise für die Herstellung von Produkten wie Pizza oder Torten, bei denen die meisten Produktionsschritte offen und dadurch besonders fremdkörpergefährdet sind.

QUELLE:
Food & Hygiene 02/2017, Behr's Verlag

Fremdkörper in Lebensmitteln: Bedeutung, Eintragswege und Detektion

Diskussionen um vegetarisches Schnitzel und vegane Currywurst

Gesundheit

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sich gegen Bezeichnungen wie „vegetarisches Schnitzel“ oder „vegane Currywurst“ ausgesprochen. Seiner Meinung nach sind Verweise auf klassische Produkte „komplett irreführend“ und verunsichern Verbraucher. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) aus 2015 hat aber ergeben, dass Verbraucher die Verwechslungsgefahr zwischen tierischen und vegetarischen Produkten für gering halten.

QUELLEN:
► Lebensmittelklarheit vom 05.01.2017

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Diskussionen um vegetarisches Schnitzel und vegane Currywurst

Prionen-Krankheit CWD: Risiken auch für die EU?

Gesundheit

Eine Einschleppung der chronischen Auszehrungskrankheit (Chronic Wasting Disease (CWD)) in die EU ist am wahrscheinlichsten durch die Bewegung von lebenden Hirschartigen (Cerviden) wie Rentier und Elch, die von Norwegen nach Schweden und Finnland transportiert werden oder die Grenzen dieser Länder in freier Wildbahn überqueren. Das Gremium der EFSA für Biologische Gefahren hat Aktivitäten und Maßnahmen zur Überwachung ermittelt, mit denen die Einschleppung und Verbreitung der CDW in die und innerhalb der EU verhindert werden soll.

QUELLE:
► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 18.01.2017

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Prionen-Krankheit CWD: Risiken auch für die EU?

Schwefeldioxid und Sulfite

Mikrobiologie | QM & QS | Recht & Normen | Gesundheit

Schwefeldioxid und Sulfite (E 220 ff.) sind als Lebensmittelzusatzstoffe in der EU zugelassen (Verordnung (EG) Nr. 1333/2008). Aufgrund der wachstumshemmenden Wirkung gegenüber Hefen, Pilzen und Bakterien erfolgt die Anwendung dieser Stoffe als Konservierungsmittel. Zudem werden sie als Antioxidationsmittel verwendet, da sie unerwünschte Oxidationsprozesse in Lebensmitteln durch Luftsauerstoff unterbinden bzw. verlangsamen.

QUELLEN:
► EFSA Journal (2016; 14 (4): 4438 (151 pp.): www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/4438
► Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom 18. Mai 2012:
www.lgl.bayern.de/lebensmittel/kennzeichnung/allergene/allergene_lebensmittel/schwefeldioxid.htm
► Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): www.bfr.bund.de/cm/343/bfr-meal-studie-vorlaufige-stoffliste.pdf

Food & Hygiene PRAXIS 04/2016, Behr's Verlag

Schwefeldioxid und Sulfite
Behr's Verlag