Samstag, 22. September 2018

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  • Produkt mit Pflanzenfett darf nicht „Crème fraîche“ heißen

    Produkt mit Pflanzenfett darf nicht „Crème fraîche“ heißen

    Eine Mischung aus pflanzlichen Fetten und Milch darf nicht als „Creme fraîche“ bezeichnet werden. Der Hersteller eines Mischfettes hatte sein Produkt mit der Angabe „Crème fraîche“ in großer Form auf dem Deckel gekennzeichnet ‒ die Beschreibung „zu verwenden wie“ jedoch in kleinerer Form. Die Wettbewerbszentrale beurteilte die Aufmachung des Produktes als irreführend und reichte Klage ein. Das Landgericht Hamburg hat dieser Klage in erster Instanz stattgegeben.

    QUELLE:
    ► Lebensmittelklarheit vom 03.08.2018

    Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
    Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Neues zu Themen rund um HACCP

Nitrat im Trinkwasser: Erhöhtes Darmkrebsrisiko?

Gesundheit

Laut der EU-Trinkwasserrichtlinie dürfen pro Liter Trinkwasser maximal 50 mg Nitrat enthalten sein. Dänische Forscher zweifeln diesen Grenzwert an und haben in einer großen bevölkerungsbasierten Studie untersucht, wie langfristig der Nitratgehalt im Trinkwasser mit dem Darmkrebsrisiko zusammenhängt.

QUELLE:
► International Journal of Cancer vom 23.02.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Nitrat im Trinkwasser: Erhöhtes Darmkrebsrisiko?

Persistente organische Schadstoffe: Neufassung der Verordnung

QM & QS | Recht & Normen

Die Verordnung (EG) Nr. 850/2004 vom 29.04.2004 über persistente organische Schadstoffe („POP-Verordnung“) soll neu gefasst werden. Die EU-Kommission hat einen Verordnungsvorschlag (COM (2018) 144 final vom 22.03.2018) zur Prüfung an die nationalen Parlamente der Mitgliedstaaten weitergeleitet (Drucksache 95/18 vom 22.03.2018; Empfehlungen der Ausschüsse zum VO-Vorschlag der EU-Kommission (Drucksache 95/1/18 vom 16.04.2018)).

QUELLE:
► Bundesrat Drucksache 95/18 und 95/1/18 vom 22.03. und 16.04.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Persistente organische Schadstoffe: Neufassung der Verordnung

Carrageen und verarbeitete Euchema-Algen: EFSA-Bewertung

QM & QS

Das ANS Panel der EFSA (Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food) hat eine Stellungnahme („Re-evaluation of carrageenan (E 407) and processed Eucheuma seaweed (E 407a) as food additives“) zur Bewertung von Carrageen (E 407) und verarbeiteten Euchema-Algen (E 407a) veröffentlicht. Nach Angaben des ANS Panel ergaben sich bei Carrageen und verarbeiteten Euchema-Algen keine Bedenken hinsichtlich der Genotoxizität, allerdings wurden Unsicherheiten bezüglich der chemischen Zusammenstellung, Expositionsbewertung, biologischer und toxikologischer Daten ermittelt.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 26.04.2018 (DOI: 10.2903/j.efsa.2018.5238)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Carrageen und verarbeitete Euchema-Algen: EFSA-Bewertung
Behr's Verlag