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  • Verstärkte Untersuchungen von schwarzem Pfeffer aus Brasilien

    Weltweit kommt es immer wieder zu Salmonellose-Ausbrüchen durch kontaminierten Pfeffer. Aufgrund von Salmonellen-Nachweisen in nicht zerkleinertem, schwarzem Pfeffer aus Brasilien verordnete die EU die Untersuchung dieser scharfen Früchte bei der Einfuhr ab Januar 2019 mit, in der Regel, je 10 Proben pro Warensendung. Dabei umfasst eine Sendung meistens mehr als 20 Tonnen.

    Das Institut für Hygiene und Umwelt Hamburg untersuchte seit Beginn der EU-Kontrollmaßnahme 2019 bis heute 185 Sendungen nicht zerkleinerten, schwarzen Pfeffers aus Brasilien.

    QUELLE:
    ► Meldung Institut für Hygiene und Umwelt Hamburg vom 21.04.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Microgreens sind aromatische kleine Gemüse- und Kräuterpflanzen. Sie werden nach etwa 10-16 Tagen geerntet. Als sogenanntes Superfood überzeugen Microgreens nicht nur optisch und geschmacklich. Sie sind vitamin- und nährstoffreich und haben zum Teil höhere Mineralstoffdichten als ihre ausgewachsenen Pendants.

Microgreen-Anbau ist eine recht neue Branche. In den USA wurde eine Studie über Microgreen-Betriebe durchgeführt. Die Online-Umfrage, die von 176 Erzeugern beantwortet wurde, umfasste Fragen zur demografischen Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe, zu Anbautechniken, zu angebauten mikrogrünen Sorten und zu Praktiken der Lebensmittelsicherheit.

QUELLE:
►  Meldung Food Safety Magazine vom 08.02.2021, weitere Informationen unter In The Green (www.in-the-green.eu)

Dr. Greta Riel

Lebensmittelsicherheit beim Anbau von Microgreens

Im Auftrag des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) wurde der Bericht „Lebensmittel mit Kinderoptik und deren Bewerbung“ vom Mediziner und Experten für Ernährungspolitik Dr. Peter von Philipsborn von der LMU München erstellt. Danach besteht international der Konsens, dass Kinder vor den schädlichen Einflüssen kommerzieller Lebensmittelwerbung zu schützen sind. Dies gilt auch für die Ansprache von Kindern durch die Produkt- und Verpackungsgestaltung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat detaillierte Empfehlungen für die Ausgestaltung und Umsetzung effektiver Regeln zu Kinder-Lebensmittelmarketing vorgelegt. Eine EU-weite Unternehmensinitiative (EU-Pledge) hat der Wirtschaft selbst zwar Regeln auferlegt- nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverbandes reichen diese jedoch nicht aus.

QUELLE:
►  Meldung auf lebensmittelklarheit.de vom 17.02.2021

Dr. Greta Riel

Strenge Regeln für Kinderlebensmittel gefordert

94 % des in der deutschen Süßwarenindustrie verwendeten Palmöls und Palmkernöls sind nachhaltig zertifiziert. Weltweit sind nur rund 25 % des verwendeten Palmöls und Palmkernöls nachhaltig zertifiziert. Das geht aus der aktuellen vom Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) veröffentlichten Untersuchung von Meo Carbon Solutions hervor.

Für den Anbau nachhaltigen Palmöls existieren eine Reihe international anerkannter Standards. Diese beinhalten u. a. Vorgaben gegen Regenwaldrodung, gegen Anbau auf Torfböden und für die Achtung der Menschenrechte. Boykottaufrufe untergraben dagegen die Nachhaltigkeitsbemühungen und schaden oft auch den Kleinerzeugern in den Ursprungsländern wie Indonesien, Malaysia oder Kolumbien.

QUELLE:
► Meldung Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) vom 20.01.2021

Dr. Greta Riel

Nachhaltiges Palmöl in Süßwaren

Ein deutscher Umweltdienstleister entwickelt Faser- und Papierprodukte für Verpackungslösungen in Handel und Industrie. Nach einer erfolgreichen Pilotphase werden die entwickelten Verpackungen auf Basis der Silphie-Pflanze nun erstmals im Bereich Obst und Gemüse bei einer Einzelhandelskette in den Handel gebracht. Dabei hat vor allem das nachhaltige Konzept des Herstellers überzeugt. Genutzt wird die innovative Verpackung zunächst für Bio-Produkte wie Kresse, weiße und braune Champignons sowie Tomaten. 

QUELLE:
► Meldung yumda.de vom 23.02.2021

Dr. Greta Riel

Erste Silphie-Verpackungen im Handel
Behr's Verlag