Donnerstag, 15. November 2018

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  • Tierwohl: Beeinflusst die moralische Haltung die Zahlungsbereitschaft?

    Tierwohl: Beeinflusst die moralische Haltung die Zahlungsbereitschaft?

    Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben in einer Studie untersucht, ob und welche moralischen Haltungen die Zahlungsbereitschaft für Lebensmittel beim Konsum beeinflussen. Dabei wurden rund 1.300 Datensätze aus einer Umfrage zum Tierwohl am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der MLU ausgewertet. Den Ergebnissen zufolge besteht ein großer Wertepluralismus in der Bevölkerung. Für zahlreiche Menschen ist das Thema Tierwohl bedeutend.

    QUELLEN:
    ►  Pressemitteilung Nr. 111 der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 11.09.2018

    Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
    Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Neues zu Themen rund um HACCP

Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung: EU-Höchstgehalte ausreichend

Hygiene & HACCP | QM & QS

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf Grundlage der Gehaltsdaten aus dem Bundesweiten Überwachungsplan (BÜp) 2015 und dem Monitoring 2015 die Gehalte von Blei und Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung gesundheitlich bewertet. Das BfR kommt für Deutschland zu dem Ergebnis, dass bei den geprüften Produkten der Kategorie „Milchnahrung in Pulverform“ und „verzehrsfertig“ sowie „Getreidebeikost in Pulverform“ und „verzehrsfertig“ eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Cadmium aktuell nicht wahrscheinlich ist. Dieses gilt für Kinder der Altersgruppe 0,5 bis <3 Jahre sowohl bei durchschnittlichem als auch bei hohem Verzehr.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 21.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung: EU-Höchstgehalte ausreichend

Weltweite Gentechnik-Anbauflächen in 2017

QM & QS

Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA) hat es bei den weltweiten Anbauflächen von gentechnisch veränderten (GV) Pflanzen in 2017 einen Anstieg um 3 % (= 4,7 Mio. Hektar) auf 189,8 Mio. ha (2016: 185,1 Mio. ha) gegeben. Die USA, Brasilien, Argentinien, Kanada und Indien bewirtschaften 95 % dieser Fläche mit GVO. Insgesamt werden weltweit in 67 Ländern GV-Getreidearten eingesetzt ‒ unter anderem in 24 Ländern im Anbau (19 Entwicklungsländer, fünf Industrienationen). In 43 Ländern werden durch Biotechnologie gewonnene Getreidearten einem formalen Einfuhrregime unterworfen und zu Lebens- und Futtermitteln verarbeitet.

QUELLE:
► International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA) vom 26.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Weltweite Gentechnik-Anbauflächen in 2017

Neonikotinoide: Die EFSA bewertet Notfallanwendungen

Hygiene & HACCP | QM & QS

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die wissenschaftlichen Grundlagen für die Zulassungen von Neonikotinoid-haltigen Pflanzenschutzmitteln für in 2017 in sieben EU-Mitgliedstaaten erteilten Notfallsituationen geprüft. In den von der EFSA erstellten Berichten wird für jedes der sieben Länder bewertet, ob die Neonikotinoid-haltigen Produkte durch andere Pflanzenschutzmittel hätten ersetzt werden können und nicht-insektizide Alternativen verfügbar sind.

QUELLE:
► Pressemitteilung der EFSA vom 21.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Neonikotinoide: Die EFSA bewertet Notfallanwendungen
Behr's Verlag