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  • Nachweis von Histamin durch Graphen-Sensoren

    Forscher an der Iowa State University haben eine neue Methode entwickelt, um mit Graphen-Sensoren Histamin in Nahrungsmitteln nachzuweisen. Bei Histamin handelt es sich um ein Allergen, das vor allem bei verdorbenem Fisch und Fleisch in großen Mengen zu finden ist. Die auf einen Polymer-Streifen gedruckten Sensoren können schnell feststellen, ob es für Allergiker sicher ist, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen.

    Die Sensoren eignen sich auch als Indikator für die Haltbarkeit von Lebensmitteln, da Bakterien Histamin produzieren. Die Forscher haben die Graphen-Sensoren mit Aerosol-Jet-Druck-Technologie auf den Polymer-Streifen befestigt und mithilfe von Antikörpern auf die Erkennung von Histamin eingestellt. Dabei handelt es sich um eine kontaktlose Druckmethode, mit der es möglich ist, funktionale Materialien auf verschiedene Oberflächen aufzutragen.

    QUELLE:
    ►  Meldung der Iowa State University vom 25.06.2020 – Weitere Informationen unter: https://www.news.iastate.edu/news/2020/06/25/graphenesensors

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Im Jahr 2018 wurde ein bundesweites Überwachungsprogramm (BÜp) zur VTEC-Belastung von Getreidemehlen aus Mühlenbetrieben durchgeführt. In 34 der insgesamt 238 untersuchten Proben (14,3 Prozent) aus Weizen-, Roggen- und Dinkelmehlen wurde STEC (bzw. VTEC) nachgewiesen. Die positiven Proben stammen aus allen Regionen Deutschlands. Im Jahr 2020 werden im Rahmen des Zoonosemonitorings bundesweit Weizenmehle aus Mühlenbetrieben auf das Vorhandensein von Salmonellen und VTEC untersucht.

QUELLE:
►  Meldung Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) von Januar 2020

Dr. Greta Riel

Krankheitserreger im Mehl

Wissenschaftler aus den USA untersuchten zuletzt vorgekommene Brucellose-Erkrankungen inklusive eines Ausbruches, der sich über 19 amerikanische Staaten erstreckte. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen roher Milch und den Infektionen besteht. Die steigende Gesundheitsgefahr durch Brucellen aufgrund von Rohmilchverzehr mache weitere Studien nötig.  Um die Infektionsgefahr durch Krankheitserreger in Milch, wie zum Beispiel RB 51 zu verhindern, sollte Milch immer pasteurisiert werden.

QUELLE:
►   Meldung aus den Food Safety News vom 29.04.2020

Dr. Greta Riel

Erkrankungen durch unpasteurisierte Milch
Behr's Verlag