Samstag, 22. September 2018

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  • Produkt mit Pflanzenfett darf nicht „Crème fraîche“ heißen

    Produkt mit Pflanzenfett darf nicht „Crème fraîche“ heißen

    Eine Mischung aus pflanzlichen Fetten und Milch darf nicht als „Creme fraîche“ bezeichnet werden. Der Hersteller eines Mischfettes hatte sein Produkt mit der Angabe „Crème fraîche“ in großer Form auf dem Deckel gekennzeichnet ‒ die Beschreibung „zu verwenden wie“ jedoch in kleinerer Form. Die Wettbewerbszentrale beurteilte die Aufmachung des Produktes als irreführend und reichte Klage ein. Das Landgericht Hamburg hat dieser Klage in erster Instanz stattgegeben.

    QUELLE:
    ► Lebensmittelklarheit vom 03.08.2018

    Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
    Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Neues zu Themen rund um HACCP

Polyamid-Oligomere: Kunststoffbestandteile aus Küchenhelfern

QM & QS

Laut einer Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) können von „Küchenutensilien“ Bestandteile aus Polyamid (PA) beim Backen, Braten und Kochen in die Lebensmittel übergehen und zu einem möglichen gesundheitlichen Problem werden. Das BfR hat analysiert, wie das Risiko von ringförmigen Oligomeren einzustufen ist, die aus Polyamid der Sorten PA6 und PA66 auf Lebensmittel übertragen werden. Die Experten nutzten aufgrund des Mangels experimenteller toxikologischer Daten zu den PA-Oligomeren die TTC-Methode („Threshold of toxicological concern“).

QUELLE:
► Stellungnahme Nr. 14 des BfR vom 30.05.2018 (DOI: 10.17590/20180530-110731-0)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Polyamid-Oligomere: Kunststoffbestandteile aus Küchenhelfern

Isoglukose und Saccharose: Gesundheitliches Gefährdungspotenzial vergleichbar

QM & QS | Gesundheit

Isoglukose („High Fructose Corn Syrup“ (HFCS)) mit einem hohen Anteil an dem freien Monosaccharid (Einfachzucker) Fruktose wird in der Lebensmittelindustrie zur Süßung verarbeiteter Lebensmittel (z. B. Softdrinks, Cremes, Kuchen) eingesetzt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wurde gefragt, ob von Isoglukose ein besonderes gesundheitliches Risiko gegenüber anderen Süßungsmitteln (z. B. Saccharose (Haushalts-, Rüben-, Rohrzucker)) ausgeht. Isoglukose enthält variable Anteile der Monosaccharide Glukose und Fruktose in unverbundener Form, d. h., sie liegen als Einfachzucker vor. Bei der Saccharose liegen Glukose und Fruktose im Mengenverhältnis von genau 1:1 in jeweils verbundener Form als Disaccharid vor.

QUELLE:
► Mitteilung Nr. 19 des BfR vom 08.06.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Isoglukose und Saccharose: Gesundheitliches Gefährdungspotenzial vergleichbar
Behr's Verlag