Samstag, 28. November 2020

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  • Schutz für Babys vor Acrylamid - EU-Parlament stoppt Grenzwerte

    Der Ausschuss für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments hat in einer Abstimmung am 28. September 2020 einen Vorschlag der EU-Kommission zu Grenzwerten bei Acrylamid in Baby- und Kleinkind-Nahrung abgelehnt. Die vorgeschlagenen Grenzwerte seien zu hoch. Die Ergebnisse der für die EU-Kommission bindenden Abstimmung wurden am Donnerstag bekanntgegeben. Der von der EU-Kommission vorgeschlagene Grenzwert werde von den meisten Produkten auf dem Markt bereits leicht erreicht, hieß es in der Entschließung des Parlaments. Das EU-Parlament pocht damit auf einen nachgebesserten, Vorschlag mit niedrigeren Werten.

    QUELLE:
    ► Meldung aerzteblatt.de vom 09.10.2020 sowie Meldung SPD-Abgeordneten-Fraktion der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament vom 28.09.2020

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Mitte August übergab der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE), Bundesernährungsministerin Klöckner ein Gutachten für einen nachhaltigen Umbau der Ernährungspolitik. Neben einer grundsätzlichen Neuausrichtung fordert der Beirat in dem Papier auch ein Klimalabel für Lebensmittel. 

In der Ernährungsindustrie gibt es zwar schon verschiedene Klimalabel, aber noch keine einheitliche Methode, um Umweltinformationen umfassend darzustellen.  Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der BVE, betont, dass die Energie der Unternehmen zurzeit eher in Identifikation von Potenzialen zur Reduktion und Kompensation von Emissionen gehe.

QUELLE:
► Meldung Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. vom 02.09.2020

Dr. Greta Riel

Ein Klimalabel für Lebensmittel?

Das CVUA Sigmaringen hat im Jahr 2019 insgesamt 43 Proben Getreideflocken, davon 18 Proben aus ökologischem Anbau, auf die Belastung mit neun wichtigen Mykotoxinen untersucht. Beim Großteil der Proben handelte es sich um Haferflocken (29 Proben). 

Der Anteil der mit Mykotoxinen belasteten Proben lag bei den konventionellen Getreideflocken mit 72 % deutlich höher als bei den Bio-Getreideflocken mit 22 %. Fünf der neun untersuchten Mykotoxine waren in keiner der Proben nachweisbar. 

QUELLE:
►  Meldung Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen vom 12.08.2020

Dr. Greta Riel

Mykotoxine in Getreideflocken
Behr's Verlag