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  • Studie zur Akzeptanz von Genome Editing bei Lebensmitteln

    Ein Forscherteam der Universität Göttingen und der University of British Columbia (Kanada) hat untersucht, wie Menschen in fünf verschiedenen Ländern auf verschiedene Anwendungen des Genome Editing in der Landwirtschaft reagieren. Die Forscher untersuchten, welche Anwendungen akzeptiert werden und wie die Risiken und Vorteile der neuen Züchtungstechnologien von den Menschen bewertet werden. Zwischen Juni und November 2019 sammelte das Forscherteam per Online-Umfrage die Meinungen von rund 3.700 Menschen aus fünf Ländern zu diesem Thema. Bewertet wurden fünf verschiedene Anwendungen von Gene Editing: Drei beziehen sich auf Krankheitsresistenzen bei Menschen, Pflanzen oder Tieren; und zwei beziehen sich darauf, entweder eine bessere Qualität von Produkten oder eine größere Menge an Produkten von Rindern zu erreichen.

    QUELLE:
    ► Pressemitteilung Georg-August-Universität Göttingen vom 09.07.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

2020 wurden durch das Niedersächsische. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) insgesamt 26 Bananenproben aus Bioanbau auf Pflanzenschutzmittelrückstände überprüft.  In 21 der insgesamt 26 untersuchten Proben (= 81 %) wurden keine Rückstände festgestellt. In fünf Bananenproben (= 19 %), davon drei Proben aus Ecuador, und je eine Probe aus der Dominikanischen Republik und aus Peru war jeweils ein Pestizidrückstand nachweisbar. In allen fünf Proben wurden die zulässigen Höchstgehalte nicht überschritten. Es war jeweils nur ein Wirkstoff nachweisbar. Mehrfachrückstände waren somit in keiner Probe enthalten.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) vom 22.04.2021

Dr. Greta Riel

Pestizide in Bio-Bananen

Ökotest hat 20 Senf-Marken untersucht. Insgesamt wurden neun Senfe mit "sehr gut" bewertet. 

Alle Bio-Senf-Marken im Test sind frei von Glyphosat. Ein Großteil der konventionellen Produkte enthält Rückstände dieses Herbizids. Von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) wird Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend für den Menschen" eingestuft. Die im Test festgestellten Gehalte liegen im Spurenbereich- nach Einschätzung von Ökotest sollte Glyphosat in Lebensmitteln allerdings nicht feststellbar sein. Zwei Produzenten erklären auf Nachfrage, dass das Glyphosat nur deshalb in ihrem Senf feststellbar sei, weil es mittlerweile in der Umwelt schon ubiquitär verbreitet sei. Die festgestellten Werte erkläre das laut Ökotest nicht. Die beiden Hersteller erklärten außerdem, die Senfpflanze würde durch das Totalherbizid Glyphosat absterben, weshalb der Einsatz nicht üblich sei. Doch genau das ist eine mögliche Anwendung von Glyphosat: Landwirte können damit die Pflanzen vor der Ernte totspritzen, um die Reifung und den Erntezeitpunkt zu steuern.

QUELLE:
► Meldung Oekotest.de vom 27.05.2021

Dr. Greta Riel

Senf im Test

Im Jahr 2020 wurden an der Tierärztlichen Grenzkontrollstelle (TGSH) am Flughafen Frankfurt 95 Sendungen Nilbarschfilet mit einem Gesamtgewicht von rund 438 Tonnen abgefertigt. Der Großteil mit gut 404 Tonnen kam aus Tansania, der restliche aus Kenia. 

Für Nilbarsch, der in der Regel unter dem Namen Victoriabarsch in den Handel kommt, ist eine Einfuhr in die EU nur möglich, wenn der Fisch aus einem Betrieb stammt, der nach den Hygienevorgaben der EU arbeitet. Bei allen Sendungen erfolgt zunächst die Kontrolle des Gesundheitszeugnisses. Dieses muss jede Sendung begleiten, von einem amtlichen Tierarzt des Ursprunglandes ausgestellt worden sein und bestimmte Garantien bezüglich der Herkunft der Fische/Fischfilets und deren Eignung als Lebensmittel geben. Im Anschluss daran wird von den Mitarbeitern der TGSH die Nämlichkeit der Ware kontrolliert. 

QUELLE:
► Meldung Landesbetrieb Hessisches Landeslabor im Mai 2021.

Dr. Greta Riel

Einfuhrkontrolle von Nilbarsch
Behr's Verlag