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Neues zu Themen rund um HACCP

Pflanzenschutzmittel: Selten zu hohe Rückstandsgehalte

Hygiene & HACCP

Laut der vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichten „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2016“ enthalten in Deutschland und in der EU erzeugte Lebensmittel nur selten zu hohe Rückstände an Pflanzenschutzmitteln (PSM). 2016 wurden bei 1,7 % (Deutschland) bzw. bei 1,6 % (andere EU-Staaten) der untersuchten Erzeugnisse Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte analysiert. Die Quote stieg zwar leicht gegenüber dem Vorjahr an, bestätigt aber das seit Jahren niedrige Niveau an Überschreitungen.

QUELLE:
► Pressemitteilung des BVL vom 15.01.2018

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Pflanzenschutzmittel: Selten zu hohe Rückstandsgehalte

EFSA: Gesundheitsbedenken für Hydroxyanthracenderivate in Lebensmitteln

QM & QS | Gesundheit

Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) können einige zu einer Gruppe von Pflanzeninhaltsstoffen („Hydroxyanthracenderivate“) gehörende Substanzen die DNA schädigen und Krebs verursachen. Die Gruppe von Substanzen kommt natürlicherweise in Pflanzen (z. B. Aloe, Senna) vor. Extrakte, die diese enthalten, werden aufgrund ihrer abführenden Wirkung in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. In 2013 hatte die EFSA befunden, dass Hydroxyanthracenderivate in Lebensmitteln die Darmtätigkeit verbessern können, riet jedoch aufgrund potenzieller Sicherheitsbedenken von der Langzeitanwendung und der Aufnahme hoher Dosen ab.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 23.01.2018 (DOI: 10.2903/j.efsa.2018.5090)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

EFSA: Gesundheitsbedenken für Hydroxyanthracenderivate in Lebensmitteln

Steigende Gefahr durch Hantavirus-Infektionen

Mikrobiologie

Ein Forscherteam um Prof. Sven Klimpel (Goethe-Universität Frankfurt) hat mit Experten des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums Daten gesammelt, um räumliche, zeitliche und saisonale Muster für das Auftreten der Hantavirus-Infektionen zu analysieren. Nach Angaben der Goethe-Universität Frankfurt ist das durch die Rötelmaus übertragene Puumala-Virus (PUUV) in den häufigsten Fällen die Ursache für eine Infektion. Die selbst nicht erkrankende Rötelmaus kann den Menschen etwa durch einen Biss infizieren.

QUELLE:
► PeerJ vom 01.02.2018 (DOI: 10.7717/peerj.4255)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Steigende Gefahr durch Hantavirus-Infektionen

HACCP-Frage der Woche 10/2018

Hygiene & HACCP

In unserem Imbiss möchte ich gerne „Hausmacher Frikadellen“ anbieten. Die in der Vorbereitungsküche befindlichen Arbeitsflächen und -geräte reichen für diese Tätigkeit nicht aus. Darf ich die Frikadellen zuhause vorbereiten bzw. zubereiten?

HACCP-Frage der Woche 10/2018
Behr's Verlag