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  • EFSA: Glyphosat ‒ Sicherheit von Rückstandsgehalten

    EFSA: Glyphosat ‒ Sicherheit von Rückstandsgehalten

    Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die Überprüfung der gesetzlich erlaubten Glyphosat-Höchstgehalte in Lebensmitteln abgeschlossen. Die Überprüfung beruht auf Daten zu Glyphosat-Rückständen in Lebensmitteln, die der EFSA von allen EU-Mitgliedstaaten übermittelt wurden. Die Bewertung verweist auch auf Unsicherheiten, die sich aus Lücken in den übermittelten Daten ergeben. Die Überprüfung berücksichtigt sämtliche mit Glyphosat behandelten Kulturpflanzen und umfasst eine Risikobewertung, aus der hervorgeht, dass die derzeitigen Expositionsniveaus voraussichtlich kein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen.

    QUELLE:
    ► Pressemitteilung der EFSA vom 17.05.2018
    ► Top agrar vom 11.7.2018

    Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
    Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Neues zu Themen rund um HACCP

Carrageen und verarbeitete Euchema-Algen: EFSA-Bewertung

QM & QS

Das ANS Panel der EFSA (Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food) hat eine Stellungnahme („Re-evaluation of carrageenan (E 407) and processed Eucheuma seaweed (E 407a) as food additives“) zur Bewertung von Carrageen (E 407) und verarbeiteten Euchema-Algen (E 407a) veröffentlicht. Nach Angaben des ANS Panel ergaben sich bei Carrageen und verarbeiteten Euchema-Algen keine Bedenken hinsichtlich der Genotoxizität, allerdings wurden Unsicherheiten bezüglich der chemischen Zusammenstellung, Expositionsbewertung, biologischer und toxikologischer Daten ermittelt.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 26.04.2018 (DOI: 10.2903/j.efsa.2018.5238)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Carrageen und verarbeitete Euchema-Algen: EFSA-Bewertung

Moniliformin in Lebens- und Futtermitteln: EFSA-Bewertung

Hygiene & HACCP | QM & QS

Die EFSA sollte im Auftrag der EU-Kommission das Risiko ermitteln, das von der Anwesenheit des Mykotoxins Moniliformin (MON) in Lebens- und Futtermitteln für die Gesundheit von Mensch und Tier ausgeht. Für die Risikobewertung lagen nur wenige Gehaltsdaten (Zeitraum 2001 bis 2016: 3.205 Daten zu Lebensmitteln, 806 zu Futtermitteln, 504 zu Rohgetreide) und Studien zur Toxizität von MON vor. Die Gehaltsdaten zu Lebensmitteln stammten aus den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich sowie aus der Literatur ‒ die Gehaltsdaten zu Futtermitteln aus Österreich, Norwegen, den Niederlanden und Deutschland.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 02.03.2018 (DOI: 10.2903/j.efsa.2018.5082)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Moniliformin in Lebens- und Futtermitteln: EFSA-Bewertung
Behr's Verlag