Passwort vergessen?
  • Pestizide in Bio-Bananen

    2020 wurden durch das Niedersächsische. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) insgesamt 26 Bananenproben aus Bioanbau auf Pflanzenschutzmittelrückstände überprüft.  In 21 der insgesamt 26 untersuchten Proben (= 81 %) wurden keine Rückstände festgestellt. In fünf Bananenproben (= 19 %), davon drei Proben aus Ecuador, und je eine Probe aus der Dominikanischen Republik und aus Peru war jeweils ein Pestizidrückstand nachweisbar. In allen fünf Proben wurden die zulässigen Höchstgehalte nicht überschritten. Es war jeweils nur ein Wirkstoff nachweisbar. Mehrfachrückstände waren somit in keiner Probe enthalten.

    QUELLE:
    ► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) vom 22.04.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Für Milch und Fleisch gibt es inzwischen viele pflanzliche Alternativen, die nachhaltig sind. Oft hapert es jedoch noch an Geschmack und Textur. Durch Fermentation oder die Zucht von Zellkulturen lassen sich tierische Proteine aber auch naturidentisch gewinnen. In Deutschland sind zwei Start-ups Vorreiter – für echten Käse und Fisch ohne Tier.

Ein Start-up stellt naturidentischen Käse mithilfe von Mikroorganismen her. Das Genom von Hefezellen wurde so umprogrammiert, dass sie Milcheiweiß produzieren. Statt Kühen werden also Hefen gefüttert, die echtes Milchprotein produzieren. Die Emulsion reift einige Tage im Edelstahl-Fermenter. Dann wird sie mit Fetten und Kohlenhydraten weiterverarbeitet zu Mozzarella oder Ricotta. 2023 sollen die ersten tierfreien Käse auf den Markt kommen. Vermutlich zuerst in Asien, weil dort die Zulassung für Novel Food deutlich schneller geht als in der EU.

QUELLE:
► Meldung handelsblatt.com vom 07.05.2021

Dr. Greta Riel

Echter Käse und Fisch ohne Tier

Durch die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) werden die deklarierten Tier- und Getreidearten regelmäßig mit modernen molekularbiolologischen Methoden geprüft. Aufgrund der Ergebnisse des Vorjahrs wurden die Schwerpunktuntersuchungen der deklarierten Tierart bei Wildspezialitäten aus Gastronomie, Handel und regionalen Herstellern fortgesetzt. 

QUELLE:
► Meldung Chemische und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Sigmaringen vom 24.03.2021

Dr. Greta Riel

Wilderzeugnisse - alles korrekt angegeben?

Im Jahr 2020 wurden im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover 260 Hühnereiproben aus niedersächsischen Erzeugerbetrieben auf Salmonellen untersucht, wobei eine Probe in der Regel aus jeweils zehn Eiern besteht. Die Eier einer Probe werden gemeinsam untersucht, jeweils getrennt nach Eierschale und Eidotter. Auf die Untersuchung des Eiklars wird verzichtet, da es wirksame Substanzen enthält, die unter anderem auf Salmonellen antimikrobiell wirken. Sowohl bei den Planproben als auch Verdachtsproben wurden keine Salmonellen nachgewiesen.

Im Jahr 2019 wurden im Institut insgesamt 284 Hühnereiproben untersucht. Bei den 252 Planproben wurden keine Salmonellen nachgewiesen. Von den 30 Verdachtsproben waren 26 nicht zu beanstanden. Bei vier dieser Verdachtsproben wurden Salmonellen nachgewiesen, drei Mal auf der Eischale und in einem Fall auf der Schale und im Eidotter.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Dr. Greta Riel

Untersuchung von Hühnereiern auf Salmonellen

Weltweit kommt es immer wieder zu Salmonellose-Ausbrüchen durch kontaminierten Pfeffer. Aufgrund von Salmonellen-Nachweisen in nicht zerkleinertem, schwarzem Pfeffer aus Brasilien verordnete die EU die Untersuchung dieser scharfen Früchte bei der Einfuhr ab Januar 2019 mit, in der Regel, je 10 Proben pro Warensendung. Dabei umfasst eine Sendung meistens mehr als 20 Tonnen.

Das Institut für Hygiene und Umwelt Hamburg untersuchte seit Beginn der EU-Kontrollmaßnahme 2019 bis heute 185 Sendungen nicht zerkleinerten, schwarzen Pfeffers aus Brasilien.

QUELLE:
► Meldung Institut für Hygiene und Umwelt Hamburg vom 21.04.2021

Dr. Greta Riel

Verstärkte Untersuchungen von schwarzem Pfeffer aus Brasilien
Behr's Verlag