Samstag, 16. Dezember 2017

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  • Fischvergiftungen

    Ciguatera-Vergiftungen nehmen zu ‒ Botulismus sehr selten

    Fischvergiftungen

    Was sind Ciguatoxin und Ciguatera?

    Vor allem in tropischen und subtropischen Ländern können Fische und Schalentiere marine Biotoxine enthalten. Zu diesen Toxinen gehört auch das Ciguatoxin und eine Lebensmittelvergiftung nach Aufnahme dieses Toxins wird als „Ciguatera“ bezeichnet.

    QUELLEN:
    ► Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 04. Mai 2017: Botulismusgefahr und Warnung vor dem Verzehr von Plötze-Trockenfisch
    ► BfR: Fragen und Antworten vom 23. Januar 2015 zu Botulismus
    ► EFSA vom 07. Juni 2010: www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/1627
    ► FAO: Ciguatera Fish Poisoning (CFP)
    ► BfR: Suchpunkt Ciguatoxin
    ► RKI: Fallbeispiele zu Botulismus

    Prof. Dr. Walther Heeschen, Jan Peter Heeschen

Neues zu Themen rund um HACCP

Indirekte Anwendung der Nanotechnologie in Lebensmitteln

Technologie

Der weitaus größte Einsatzbereich der Nanotechnologie dürfte für die Nahrungsmittelindustrie im indirekten Einsatz der Nanomaterialien liegen. Beim indirekten Einsatz werden den Lebensmittelmatrizen zwar keine nanostrukturierten Materialien direkt zugegeben, aber die Nanomaterialien bzw. dessen Träger kommen mit dem Lebensmittel in Kontakt. Insbesondere müssen deshalb die Migration nanostrukturierter Materialien in Lebensmitteln verhindert und geeignete Messverfahren für den Nachweis solcher Migrationsvorgänge entwickelt werden.

QUELLE:
► Dieser Text-Auszug stammt aus dem Behr’s Jahrbuch für die Lebensmittelwirtschaft 2014

Indirekte Anwendung der Nanotechnologie in Lebensmitteln

Deoxynivalenol: Risikobewertung durch die EFSA

Mikrobiologie

Das Mykotoxin Deoxynivalenol (DON) wird im Wesentlichen von Pilzen der Gattung Fusarium gebildet und kommt vorzugsweise in Getreide (Cerealien) vor. Auf Anforderung der EU-Kommission hat das CONTAM-Panel der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die Risiken durch DON und eine Reihe von Metaboliten (3-Acetyl-DON (3-Ac-DON), 15-Acetyl-DON (15 Ac-DON) und DON-3-Glucosid) für die Gesundheit von Menschen und Tieren bewertet.

Insgesamt standen für diese Bewertung für die vier genannten Verbindungen 27.537, 13.892, 7.270 bzw. 2.266 analytische Daten in Lebens- und Futtermitteln sowie unverarbeitetem Getreide aus 2007 bis 2014 zur Verfügung.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 11.09.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.4718)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Deoxynivalenol: Risikobewertung durch die EFSA

Trichothecene in Lebens- und Futtermitteln: Exposition

Mikrobiologie

Das T-2-Toxin (T-2) und das HT-2-Toxin (HT-2) gehören zur Gruppe der Trichothecene, die wiederum Teil der Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) aus der Fusarium-Gruppe sind. In 2012/2013 wurde auf europäischer Ebene vereinbart, für diese Mykotoxine in Getreide und Getreideprodukten (Lebens- und Futtermittel) ein umfangreiches Monitoring durchzuführen, um Expositionsdaten über die genannten Produkte zu erarbeiten.

Die sich aus diesen Daten ergebenden Expositionen wurden von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einem umfangreichen Bericht (August 2017) ausgewertet.

QUELLE:
► EFSA Journal vom 14.08.2017 (DOI: 10.2903/j.efsa.2017.4972)

Univ.-Prof. Dr. Walther Heeschen
Dipl.-Ing. Agr. Jan Peter Heeschen

Trichothecene in Lebens- und Futtermitteln: Exposition
Behr's Verlag