Donnerstag, 09. April 2020

Passwort vergessen?
  • Krankheitserreger im Mehl

    Bei der Lebensmittelüberwachung in Deutschland im Jahr 2018 wurden in Mehlproben (Weizen, Dinkel und Roggen) immer wieder Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC) nachgewiesen. Escherichia (E.) coli sind Bakterien, die natürlicherweise im Darm von Tieren und Menschen vorkommen. Werden E. coli in Lebensmitteln nachgewiesen, gelten diese als wichtiger Hinweis auf eine fäkale Verunreinigung. Auch direkte Übertragungen zwischen Tier und Mensch sowie von Mensch zu Mensch sind möglich.

    QUELLE:
    ►   Stellungnahme Nr. 004/2020 des BfR vom 20. Januar 2020

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Salmonellen gehören zu den häufigsten Ursachen von lebensmittelbedingten Erkrankungen und werden häufig durch Eier übertragen. Wissenschaftler der australischen Flinders University haben einen Weg gefunden, mit Salmonella typhimurium kontaminierte Eierschalen zu dekontaminieren, ohne die Eierschale zu beschädigen. Die Methode beruht auf einem temperaturkontrollierten Wasserbad mit der soud-vide Technik (Vakuumgaren im Wasserbad).

QUELLE:
►  Meldung der Food Safety News vom 05.02.2020 sowie des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) vom 11.04.2019

Dr. Greta Riel

Dekontamination von Eierschalen

Die Untersuchungsergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung aus dem Jahr 2018 zeigen: Lebensmittel weisen insgesamt nur sehr geringe Mengen an Rückständen von Pflanzenschutzmitteln auf. Bei häufig verzehrten Lebensmitteln wie Äpfeln, Karotten, Kartoffeln, Erdbeeren oder Spargel sind kaum oder gar keine Überschreitungen der gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte festzustellen. Kulturen mit den meisten Überschreitungen (mindestens 100 Proben) sind Bohnen mit Hülsen (18,8 %), Reis (13,7 %), und Grünkohl (11,9 %).

QUELLE:
►  Meldung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vom 15.01.2020

Dr. Greta Riel

Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln

Die richtige Angabe der Herkunft spielt für viele Verbraucher eine wichtige Rolle.  Laut Christiane Manthey von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kommen falsche Angaben und Werbung zur Herkunft oder Region allerdings häufig vor. Jedes Jahr würden Fälle abgemahnt und die Verbraucherzentrale gehe dann auch gerichtlich gegen die Täuschungen vor. Im jüngsten Fall ging es um falsch ausgezeichnete Bio-Äpfel in Discounter-Märkten. Während das Preisschild am Regal Äpfel „aus Deutschland“ versprach, wurden die Äpfel laut Angaben auf der Packung allerdings in Italien (Südtirol) geerntet und lediglich in Deutschland verpackt. Damit Verbraucher nicht getäuscht werden, müsse der Handel dafür sorgen, das widersprüchliche bzw. irreführende Angaben auf Verpackungen, am Regal und in Prospekten unterlassen werden.

QUELLE:
►  Meldung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V. vom 13.02.2020

Dr. Greta Riel

Falsche Herkunft bei Äpfeln beworben
Behr's Verlag