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  • Lebensmittelabfälle im Einzelhandel

    Im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland werden jährlich rund 500.000 Tonnen Lebensmittel als Abfall aussortiert. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Thünen-Instituts in enger Zusammenarbeit mit 13 Handelsunternahmen ermittelt. Einbezogen wurden dafür nicht nur Daten aus dem organisierten Einzelhandel, also Supermärkte, Discounter und Verbrauchermärkte, sondern auch andere Einzelhändler wie Drogeriemärkte, Bäckereien, Fleischereien, Onlinehandel, Wochenmärkte oder Tankstellen. In Supermärkten, Discountern und Verbrauchermärkten fallen 290.000 Tonnen an, bei den anderen Einzelhändlern kommen noch einmal 210.000 Tonnen hinzu. Die Berechnungen, die im Rahmen des Projekts „Dialogforum Groß- und Einzelhandel zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung“ durchgeführt wurden, basieren auf freiwillig bereitgestellten Daten zu Umsatzverlusten aus dem Jahr 2019.

    QUELLE:
    ► Pressemitteilung Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei vom 03.03.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Microgreens sind aromatische kleine Gemüse- und Kräuterpflanzen. Sie werden nach etwa 10-16 Tagen geerntet. Als sogenanntes Superfood überzeugen Microgreens nicht nur optisch und geschmacklich. Sie sind vitamin- und nährstoffreich und haben zum Teil höhere Mineralstoffdichten als ihre ausgewachsenen Pendants.

Microgreen-Anbau ist eine recht neue Branche. In den USA wurde eine Studie über Microgreen-Betriebe durchgeführt. Die Online-Umfrage, die von 176 Erzeugern beantwortet wurde, umfasste Fragen zur demografischen Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe, zu Anbautechniken, zu angebauten mikrogrünen Sorten und zu Praktiken der Lebensmittelsicherheit.

QUELLE:
►  Meldung Food Safety Magazine vom 08.02.2021, weitere Informationen unter In The Green (www.in-the-green.eu)

Dr. Greta Riel

Lebensmittelsicherheit beim Anbau von Microgreens

Im Auftrag des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) wurde der Bericht „Lebensmittel mit Kinderoptik und deren Bewerbung“ vom Mediziner und Experten für Ernährungspolitik Dr. Peter von Philipsborn von der LMU München erstellt. Danach besteht international der Konsens, dass Kinder vor den schädlichen Einflüssen kommerzieller Lebensmittelwerbung zu schützen sind. Dies gilt auch für die Ansprache von Kindern durch die Produkt- und Verpackungsgestaltung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat detaillierte Empfehlungen für die Ausgestaltung und Umsetzung effektiver Regeln zu Kinder-Lebensmittelmarketing vorgelegt. Eine EU-weite Unternehmensinitiative (EU-Pledge) hat der Wirtschaft selbst zwar Regeln auferlegt- nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverbandes reichen diese jedoch nicht aus.

QUELLE:
►  Meldung auf lebensmittelklarheit.de vom 17.02.2021

Dr. Greta Riel

Strenge Regeln für Kinderlebensmittel gefordert

94 % des in der deutschen Süßwarenindustrie verwendeten Palmöls und Palmkernöls sind nachhaltig zertifiziert. Weltweit sind nur rund 25 % des verwendeten Palmöls und Palmkernöls nachhaltig zertifiziert. Das geht aus der aktuellen vom Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) veröffentlichten Untersuchung von Meo Carbon Solutions hervor.

Für den Anbau nachhaltigen Palmöls existieren eine Reihe international anerkannter Standards. Diese beinhalten u. a. Vorgaben gegen Regenwaldrodung, gegen Anbau auf Torfböden und für die Achtung der Menschenrechte. Boykottaufrufe untergraben dagegen die Nachhaltigkeitsbemühungen und schaden oft auch den Kleinerzeugern in den Ursprungsländern wie Indonesien, Malaysia oder Kolumbien.

QUELLE:
► Meldung Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) vom 20.01.2021

Dr. Greta Riel

Nachhaltiges Palmöl in Süßwaren
Behr's Verlag