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  • Studie zur Akzeptanz von Genome Editing bei Lebensmitteln

    Ein Forscherteam der Universität Göttingen und der University of British Columbia (Kanada) hat untersucht, wie Menschen in fünf verschiedenen Ländern auf verschiedene Anwendungen des Genome Editing in der Landwirtschaft reagieren. Die Forscher untersuchten, welche Anwendungen akzeptiert werden und wie die Risiken und Vorteile der neuen Züchtungstechnologien von den Menschen bewertet werden. Zwischen Juni und November 2019 sammelte das Forscherteam per Online-Umfrage die Meinungen von rund 3.700 Menschen aus fünf Ländern zu diesem Thema. Bewertet wurden fünf verschiedene Anwendungen von Gene Editing: Drei beziehen sich auf Krankheitsresistenzen bei Menschen, Pflanzen oder Tieren; und zwei beziehen sich darauf, entweder eine bessere Qualität von Produkten oder eine größere Menge an Produkten von Rindern zu erreichen.

    QUELLE:
    ► Pressemitteilung Georg-August-Universität Göttingen vom 09.07.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (MV) legte in diesem Jahr einen Untersuchungsschwerpunkt auf Avocados. Die Analyseergebnisse von 17 Proben ergaben nur eine Beanstandung. Die Proben wurden dem Einzelhandel in MV entnommen. Sie stammten aus Kolumbien (6 Stück), Spanien (6 Stück), Marokko (2 Stück) und jeweils eine aus Chile und Kenia. Bei einer Probe war keine Herkunft bekannt. Alle Proben sind auf ca. 420 Pflanzenschutzmittel und deren Metaboliten (=Abbauprodukte) untersucht worden. Die Nachweisgrenze liegt bei dem kaum vorstellbar geringen Wert von etwa 10 µg der Substanz je Kilogramm Probe.

QUELLE:
► Pressemitteilung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern vom 15.06.2021

Dr. Greta Riel

Amtliche Untersuchung von Avocados

Farbige Teller, gemusterte Tassen – die Glasuren und Dekore auf Geschirr aus Porzellan oder Steingut können Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Kobalt enthalten. Wenn sich diese aus der Keramik lösen, gehen sie in das Lebensmittel über. Daten von Überwachungsbehörden zeigen, dass aus Tellern mit bunten Dekoren hohe Mengen freigesetzt werden können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat daher bewertet, ob von den freigesetzten Mengen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko ausgeht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dies aus toxikologischen Studien abgeleitet. Anschließend haben sie die duldbaren flächenbezogenen Freisetzungsmengen für Blei, Cadmium und Kobalt berechnet.

QUELLE:
► Meldung Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), BfR2GO,   Ausgabe 01/2021 sowie Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Stellungnahme Nr. 043/2020 des BfR vom 21. September 2020

Dr. Greta Riel

Schwermetalle aus Geschirr

Aus einem aktuellen Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und des Europäische Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) geht hervor, dass der Einsatz von Antibiotika zurückgegangen ist und bei zur Lebensmittelerzeugung genutzten Tieren erstmals geringer als beim Menschen ist.

Der auf dem One-Health-Konzept beruhende Bericht enthält Daten zum Antibiotikaverbrauch und der Entwicklung von Antibiotikaresistenzen in Europa im Zeitraum von 2016 bis 2018. Der erhebliche Rückgang des Antibiotikaeinsatzes bei zur Lebensmittelerzeugung genutzten Tieren deute laut EFSA darauf hin, dass die diesbezüglich ergriffenen Maßnahmen der Länder wirksam seien.

QUELLE:
► Meldung Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 30.06.2021

Dr. Greta Riel

Antibiotikaeinsatz bei Tieren rückläufig
Behr's Verlag