Dienstag, 19. Januar 2021

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  • Pestizide in Granatäpfeln

    Insgesamt 13 Proben Granatäpfel aus konventionellem Anbau wurden im Jahr 2020 im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Hiervon stammten sechs Proben aus der Türkei, zwei Proben aus Indien, zwei Proben aus Israel, und eine Probe stammte aus Spanien. Bei zwei Proben lag keine Angabe des Herkunftslandes vor.

    In allen 13 Proben waren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachweisbar. Die zulässigen Pestizidhöchstgehalte wurden von vier Proben aus der Türkei, einer Probe aus Spanien und von zwei Proben ohne Angabe des Anbaulandes überschritten.

    QUELLE:
    ► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Seit 2011 können Unternehmen, aber auch Forschungseinrichten von der US-Landwirtschaftsbehörde USDA offiziell überprüfen lassen, wie eine neu entwickelte Pflanze rechtlich einzustufen ist („Am I Regulated-Prozess“). Dazu müssen sie Informationen über die Verfahren und die damit erzielte Veränderung vorlegen. Wenn bei genom-editierten Pflanzen kein „artfremdes“ Genmaterial eingeführt wurde und die Pflanze „transgen-frei“ ist, erhalten sie in der Regel grünes Licht.

Bis 2019 wurden in jedem Jahr weniger als zehn Anfragen zu genom-editierten Pflanzen und Organismen eingereicht. Die Zahl ist 2020 nun geradezu explodiert. Aufgrund niedriger Hürden haben auch kleine Unternehmen und Startups entsprechende Anfragen bei der Landwirtschaftsbehörde gestellt.

QUELLE:
► Meldung Forum Bio- und Gentechnologie e.V. vom 11.11.2020

Dr. Greta Riel

USA: Boom bei genom-editierten Pflanzen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert in einer Stellungnahme einen Systemwechsel im Verpackungsgesetz (VerpG). Eine Reduzierung des Abfallvolumens und der Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft seien nur erreichbar, wenn Mehrwegsysteme ausgebaut sowie ambitionierte Rezyklateinsatzquoten vorgegeben würden.

Nach Ansicht des vzbv könne der vorgelegte Gesetzentwurf entsprechend nachgebessert werden:

QUELLE:
► Meldung Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) vom 04.12.2020

Dr. Greta Riel

Konsequent auf recyclingfähige Mehrwegverpackungen setzen

Aufgrund häufiger Meldungen über Rückrufe von Lebensmitteln könnte man meinen, die Lebensmittel seien unsicherer geworden. Doch das Gegenteil ist der Fall: Weil immer mehr Parameter geprüft werden und Hersteller sowie Messmethoden sensibler geworden sind, wird mehr zurückgerufen als früher. Waren es im gesamten Jahr 2011 noch 25 Warnungen, die auf Lebensmittelwarnung.de veröffentlicht wurden, so waren es 2019 schon 236. Die meisten der Warnungen sind Informationen über Rückrufe von Lebensmittelprodukten. 2020 wurden bislang 146 Warnungen gezählt (Stand September 2020).

QUELLE:
► Quelle: Meldung Lebensmittelverband Deutschland e.V. vom 25.11.2020

Dr. Greta Riel

Immer mehr Rückrufe durch Lebensmittel?
Behr's Verlag