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  • Infektionen mit E. coli nach Verzehr von Frühlingszwiebeln

    Ein E. coli-Ausbruch in Dänemark, bei dem innerhalb von knapp 4 Wochen mehr als 60 Menschen erkrankten, wird in Zusammenhang mit Frühlingszwiebeln aus Ägypten in Verbindung gebracht. Enteroinvasive E. coli (EIEC) werden häufig mit Reisedurchfall in Verbindung gebracht, bei den 68 Erkrankten war dies jedoch nicht der Fall.
    Eine gemeinsame Untersuchung des Statens Serum Institut (SSI), der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde (Fødevarestyrelsen), der örtlichen Krankenhäuser und des DTU Food Institute ergab, dass die Infektionsquelle des Ausbruchs vermutlich Frühlingszwiebeln eines niederländischen Lieferanten, die in verzehrfertigen Salaten verwendet wurden. Die Frühlingszwiebeln wurden über drei Einzelhandelsketten verkauft.

    QUELLE:
    ► Meldung Food Safety News vom 29.12.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Forscher der Universität von Kalifornien haben eine neue Art von Kühlwürfeln entwickelt, die die Kühlung und den Versand von Lebensmitteln revolutionieren könnten, ohne auf Eis oder herkömmliche Kühlpacks angewiesen zu sein. Die plastikfreien "Gelee-Eiswürfel" schmelzen nicht, sind kompostierbar und antimikrobiell und könnten Kreuzkontaminationen verhindern. Die Kühlwürfel bestehen zu mehr als 90 % aus Wasser und anderen Komponenten. Sie sich weich wie ein Gelatine-Dessert und verändern je nach Temperatur ihre Farbe. Sie können zudem in jede gewünschte Form und Größe gebracht werden. Nach der Nutzung von etwa 13 Stunden können sie gereinigt und erneut verwendet werden. Tests haben gezeigt, dass die Würfel bis zu 22 Pfund aushalten können, ohne ihre Form zu verlieren und sie können im Hausmüll oder mit dem Gartenabfall entsorgt werden.

QUELLE:
► Meldung yumda.de vom 24.11.2021

Dr. Greta Riel

Umweltfreundliche Gelee-Eiswürfel

20 Kaffees aus (Bio)-Supermärkten und Discountern wurden einem Test von Ökotest unterzogen. Viele Kaffees im Test enthielten Acrylamid und Furan. Die Schadstoffe entstehen beim Rösten der Kaffeebohnen. Acrylamid erhöht potenziell das Krebsrisiko, so schätzt es die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) auf Basis von Daten aus Tierversuchen ein. Furan und Methylfurane können laut EFSA langfristig die Leber schädigen. In Tierversuchen erzeugten hohe Furandosen Krebs.

QUELLE:
► Meldung Ökotest vom 04.11.2021

Dr. Greta Riel

Acrylamid und Furan in Kaffee
Behr's Verlag