Samstag, 03. Dezember 2022

Passwort vergessen?
  • Keine unerwünschten Belastungen in Wildlebererzeugnissen

    In einem Untersuchungsschwerpunkt sind in diesem Jahr zehn Stichproben Wildlebererzeugnisse aus dem Handel in Mecklenburg-Vorpommern entnommen und im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) auf unterschiedliche Parameter untersucht worden. Das waren Schwermetalle und andere Elemente, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Polychlorierte Biphenyle (PCB), Dioxine sowie Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS).

     

    QUELLE:
    ► Meldung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) vom 02.11.2022

    Dr. Greta Riel

     

Neues zu Themen rund um HACCP

Der weltweit erste zugelassene Impfstoff gegen Hepatitis E kommt aus China ‒ im Oktober 2012 führte der Hersteller „Innovax Biotech“ aus Xiamen den Impfstoff „Hecolin“ ein. Der in Escherichia coli produzierte Impfstoff enthält einen Teil des Capsidproteins (Aminosäuren 368 bis 606) vom Genotyp 1 des Hepatitis E-Virus. Grundlage der Zulassung in China war eine Studie in der Provinz Jiangsu, wo rund 48.700 Menschen im Alter von 16 bis 65 Jahren alle drei Impfdosierungen erhielten.

Impfstoff gegen Hepatitis E langfristig effektiv

Nach Angaben von Wissenschaftlern der EFSA gibt es keine Hinweise darauf, dass das Ebola-Virus in der EU über Lebensmittel übertragen werden kann. In einem am 18.03.2015 veröffentlichten Bericht wird das Risiko einer Ebola-Übertragung durch den Verzehr roher Lebensmittel wie Pflanzen, Obst und Gemüse bewertet, die legal aus afrikanischen Ländern in die EU eingeführt werden.

Ebola: Lebensmittelbedingtes Übertragungsrisiko gering

Im Januar 2015 veröffentlichte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die jüngste umfassende Neubewertung der Exposition gegenüber Bisphenyl A (BPA) und dessen Toxizität. Das mit der Begutachtung befasste Gremium für Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, Enzyme, Aromastoffe und Verarbeitungshilfsstoffe (CEF) kam zu dem Schluss, dass BPA bei der derzeitigen Verbraucherexposition für keine Altersgruppe ein Gesundheitsrisiko darstellt (einschließlich ungeborener Kinder, Kleinkinder und Jugendlicher).

Bisphenol A: Neubewertung durch die EFSA

In einer finnischen Kohorte infizierte sich jeder fünfte mit multiresistenten Darmbakterien ‒ eine Reisediarrhoe und der Einsatz von Antibiotika waren die wichtigsten Risikofaktoren. Die Studie wurde an Personen durchgeführt, die sich vor ihrer Reise an der Aava-Klinik in Helsinki beraten ließen. Bei den meisten Ratsuchenden der finnischen Tropenklinik führte die Reise in afrikanische Länder südlich der Sahara oder nach Süd- bzw. Südostasien.

Reisediarrhoe: Antibiotika erhöhen Resistenzrisiko
Behr's Verlag