Freitag, 17. September 2021

Passwort vergessen?
  • Smoothies aus dem Online-Handel - mikrobiell belastet?

    Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe untersuchte im Sommer 2020 stichprobenartig 15 Smoothies aus dem Internethandel. Die Produkte wurden bei Probeneingang sowie nach Lagerung bei der vom Hersteller vorgegebenen Temperatur bis zum angegebenen Haltbarkeitsdatum untersucht. Das Untersuchungsspektrum umfasste potentielle Getränkeschädlinge, Milchsäurebakterien, Hefen und Schimmelpilze, aber auch Bacillus cereus-Keime und Hygienekeime.
    Angesichts der Produktart und der Haltbarmachung mittels Hochdruckverfahren wurden wegen der keimreduzierenden Behandlung nur geringe Keimzahlen erwartet. Erfreulich war, dass bei der Hälfte der Proben sowohl bei Probeneingang als auch nach Lagerung Keimzahlen unter oder nur geringfügig über der Nachweisgrenze festgestellt wurden. Bei den restlichen Proben standen die als produkttypischen Verderbniserreger bekannten Hefen und Schimmelpilze nicht im Vordergrund. Diese Mikroorganismen werden durch das Hochdruckverfahren sicher abgetötet.

    QUELLE:
    ► Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Durch die Änderung der AVV Lebensmittelhygiene im Rahmen der „Zweiten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Änderung von Verwaltungsvorschriften im Bereich des Lebensmittelrechts vom 20.10.2014“ (BAnz AT 07.11.2014 B2) wurde u. a. das Abstimmungsverfahren der Bundesländer bei der Prüfung von Gute Hygienepraxis- (GHP-) Leitlinien konkretisiert und ferner das Verfahren der Prüfung von DIN-Normen, die als GHP-Leitlinien gelten sollen, beschrieben.

Leitlinien für Gute Hygienepraxis: Neue Regelungen

Vor dem Hintergrund der massiven Ebola-Ausbrüche in Westafrika, insbesondere in Guinea, Liberia und Sierra Leone, besteht die Besorgnis, dass durch die Internationalisierung des Reiseverkehrs und des Verkehrs mit Lebensmitteln auch Übertragungs- und damit Infektionsrisiken in Europa entstehen. Im Vordergrund steht die Mensch-zu-Mensch-Übertragung der Ebola-Viren durch direkten Körperkontakt bzw. Kontakt mit den Körperflüssigkeiten wie Blut, Schweiß, Speichel, Urin, Stuhl und Erbrochenem erkrankter oder verstorbener Personen.

Ebola: Übertragungsrisiko durch Buschfleisch in Europa gering

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse geben Hinweise darauf, dass Süßstoffe wie Aspartam, Saccharin oder Sucralose eine Glucose-Intoleranz auslösen können und damit zur Entstehung von Diabetes 2 („Altersdiabetes“) beitragen könnten. Versuche israelischer Forscher mit Mäusen und Menschen haben Veränderungen der Darmflora zugunsten solcher Bakterienarten gezeigt, die diese Stoffwechselstörung fördern. Bereits bei niedriger Dosierung und nach kurzzeitiger Einnahme sollen diese unerwünschten Effekte auftreten.

Künstliche Süßstoffe: Erhöhtes Diabetesrisiko?
Behr's Verlag