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  • Mykotoxine in Nüssen

    Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen hat in den letzten sieben Jahren, von 2015 bis 2021, ca. 1200 Proben von Nüssen, Schalenfrüchten und daraus hergestellten Produkten auf Aflatoxine untersucht. Etwa 200 davon waren sogenannte Importproben. Dabei werden Lebensmittel bei der Einfuhr aus Drittstaaten untersucht, bevor sie in der EU auf den Markt gelangen. Die anderen 1000 Proben wurden in Baden-Württemberg z. B. bei Herstellern von Nussprodukten oder im Handel entnommen.

    QUELLE:
    ► Meldung Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen 23.12.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Die Behörden in den USA haben den Anbau einer neuen gentechnisch veränderten Kartoffel genehmigt, wie „transgen.de“ am 11.11.2014 meldete. Das Besondere daran: Beim Frittieren dieser Sorte soll weniger Acrylamid entstehen. Entwickelt wurden die gentechnisch veränderten Kartoffeln von der J.R.Simplot Company, die Fast Food-Ketten wie McDonalds mit Kartoffeln beliefert.

Neue Genkartoffel in den USA zugelassen

Laut dem Biotechnologie-Unternehmen „Organobalance“ kann der Magenkeim Helicobacter pylori durch ein Milchsäure-Bakterium auf natürliche Weise bekämpft werden. Dadurch könnte der Einsatz von Antibiotika überflüssig werden. Dies ist das Ergebnis einer klinischen Studie, die „Organobalance“ unter der Leitung von Prof. Christine Lang und Dr. Caterina Holz durchgeführt hat.

Milchsäure-Bakterien: Neuer Ansatz gegen H. pylori?

Der Bericht zur „Resistenzsituation bei klinisch wichtigen tierpathogenen Bakterien 2011/2012“, der heute vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht wurde, zeigt die Resistenzsituation verschiedener Erreger bei Nutz- und Heimtieren in Deutschland anhand valider Empfindlichkeitsdaten. Während die meisten Erreger von Atemwegsinfektionen bei Tieren noch empfindlich auf die Behandlung mit Antibiotika reagieren, findet man bei Erregern von Durchfallerkrankungen und Hautinfektionen sehr viel höhere Resistenzraten.

Resistenzsituation bei tierpathogenen Bakterien

Am 28.01.2015 wurde in Peking der 49. Bericht der internationalen Agrobiotech-Agentur ISAAA (International Service for the Aquisition of Agri-Biotech Applications) mit den aktuellen Anbauzahlen für gentechnisch veränderte Pflanzen in 2014 vorgestellt. Im Berichtszeitraum 2014 vergrößerte sich die Anbaufläche von GV-Pflanzen im Vergleich zu 2013 um 3 % auf 181 Mio. In 2014 wurden in 28 Ländern (20 Entwicklungsländer und acht Industriestaaten) von 18 Mio. Landwirten GV-Pflanzen ausgebracht. Mehr als 90 % sind Kleinbauern oder ressourcenarme Landwirte in Entwicklungsländern.

Weltweite Anbauzahlen für GV-Pflanzen in 2014
Behr's Verlag