Dienstag, 19. Januar 2021

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  • Pestizide in Granatäpfeln

    Insgesamt 13 Proben Granatäpfel aus konventionellem Anbau wurden im Jahr 2020 im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Hiervon stammten sechs Proben aus der Türkei, zwei Proben aus Indien, zwei Proben aus Israel, und eine Probe stammte aus Spanien. Bei zwei Proben lag keine Angabe des Herkunftslandes vor.

    In allen 13 Proben waren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachweisbar. Die zulässigen Pestizidhöchstgehalte wurden von vier Proben aus der Türkei, einer Probe aus Spanien und von zwei Proben ohne Angabe des Anbaulandes überschritten.

    QUELLE:
    ► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Aromadicht und abbaubar: Eine neuartige Beschichtung macht Folien aus Bio-Plastik auch für Lebensmittel zu einem funktionellen und umweltfreundlichen Material. Bisherige abbaubare Kunststoffe schützen die Ware nicht ausreichend vor Gerüchen, Sauerstoff und Wasserdampf. Die neu entwickelten Biopolymere lösen dieses Problem, und sind dennoch kompostierbar: Außer Sand bleibt nichts übrig.

Bio-Plastik auch für Lebensmittel

Mit der Fünften Verordnung zur Änderung der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 22.10.2014 wurden zwei technische Aktualisierungen vorgenommen. Zum einen wurde Magnesiumchlorid für die Herstellung von Tafelwasser zugelassen. Zum Anderen sind die Vorschriften der Mineral-und Tafelwasser-Verordnung mit den Regelungen der Verordnung (EU) Nr.115/2010 zur Festlegung der Bedingungen für die Verwendung von aktiviertem Aluminiumoxid zur Entfernung von Fluorid aus natürlichen Mineralwässern und Quellwässern in Einklang gebracht worden.

„Ursprüngliche Reinheit von Mineralwasser“

Mit dem Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über neuartige Lebensmittel, den die Kommission vorgelegt hat, sollen die bestehenden Bestimmungen der Novel Food Verordnung (EG) Nr. 258/97 und der Verordnung (EG) Nr. 1852/2001 aktualisiert werden. Mit der Neufassung soll das Zulassungsverfahren gestrafft sowie seine Effizienz und Transparenz erhöht werden. Es soll so von bisher rund drei Jahren auf 18 Monate verkürzt werden.

Reform der Novel Food Verordnung

Getreidehaltige Lebensmittel (z. B. Brot, Nudeln, Bier) bereiten vielen Menschen Bauchschmerzen – sie reagieren auf das enthaltene Klebereiweiß Gluten. Bislang gibt es kein Medikament, das die Verträglichkeit erhöht, und den Betroffenen bleibt nur strikte Abstinenz. Dänische Forscher um Prof. Thomas Jørgensen haben den molekularen Mechanismus aufgedeckt, der hinter dem Bauchgrimmen steckt.

Gluten-Intoleranz: Mechanismus aufgedeckt
Behr's Verlag