Freitag, 04. Dezember 2020

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  • Meeresalgen als nachhaltige Rohstoffquelle

    Algen dienen der Industrie schon heute als Rohstoffquelle für Stabilisatoren oder Verdickungs- und Geliermittel, wie Agar, Alginat und Carrageen. Immer stärker in das Interesse der Forschung rückt aber auch ihr Potenzial als Kohlenhydratlieferanten für Biokunststoffe. Diese sind nicht nur biologisch abbaubar, sondern können durch zusätzliche Eigenschaften dazu beitragen, dass darin verpackte Lebensmittel länger haltbar sind. Aktuell sind die gängigen Extraktionsverfahren allerdings sehr ineffizient. In dem von der EU geförderten Forschungsprojekt BIOCARB-4-FOOD suchen Forscherinnen und Forscher nun nach nachhaltigeren Prozessen für die Gewinnung von Kohlenhydraten aus sogenannten Makroalgen, also großen Algenarten, und auch Seegras. Dabei gehen sie sowohl der Frage nach, wie diese Stoffe aus dem Rohmaterial gewonnen werden können, als auch, wie die Rückstände der schon bestehenden Extraktionsverfahren weiter genutzt und verarbeitet werden können.

    QUELLE:
    ► Meldung Universität Hohenheim vom 30.10.2020

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse geben Hinweise darauf, dass Süßstoffe wie Aspartam, Saccharin oder Sucralose eine Glucose-Intoleranz auslösen können und damit zur Entstehung von Diabetes 2 („Altersdiabetes“) beitragen könnten. Versuche israelischer Forscher mit Mäusen und Menschen haben Veränderungen der Darmflora zugunsten solcher Bakterienarten gezeigt, die diese Stoffwechselstörung fördern. Bereits bei niedriger Dosierung und nach kurzzeitiger Einnahme sollen diese unerwünschten Effekte auftreten.

Künstliche Süßstoffe: Erhöhtes Diabetesrisiko?

Im Oktober 2014 informierte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die Öffentlichkeit darüber, dass Rindfleischprodukte aus dem Verkauf genommen wurden, nachdem der Verdacht auf eine Kontamination mit dem Erreger des Milzbrands (Bacillus anthracis) aufgekommen ist. Entsprechende Warnungen wurden veröffentlicht und möglicherweise kontaminierte Rindfleischprodukte aus dem Handel genommen.

Milzbranderreger im Fleisch: Herkunft und Risikobeurteilung

Glyphosat ist weltweit einer der am meisten eingesetzten Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln („Roundup“). Angesichts der öffentlichen Diskussion um die Einschätzung möglicher gesundheitlicher Risiken Glyphosat-haltiger Pflanzenschutzmittel hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Januar 2014 ein wissenschaftliches Symposium veranstaltet und die gesundheitlichen Risiken von Glyphosat neu bewertet:

Glyphosat: Nicht giftiger als bisher angenommen!

Seit dem 13. Dezember 2014 ist die Information über die 14 wichtigsten Allergieauslöser auch bei loser Ware verpflichtend. Europaweit wird dies in der LMIV geregelt. National wird die Art und Weise der Allergenkennzeichnung bei loser Ware in der Vorläufigen Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung (VorlLMIEV) geregelt. Mit dieser Verordnung werden dem Lebensmittelunternehmer praxisgerechte und flexible Lösungen an die Hand gegeben.

Art und Weise der Allergenkennzeichnung bei loser Ware
Behr's Verlag