Passwort vergessen?
  • Pestizide in Bio-Bananen

    2020 wurden durch das Niedersächsische. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) insgesamt 26 Bananenproben aus Bioanbau auf Pflanzenschutzmittelrückstände überprüft.  In 21 der insgesamt 26 untersuchten Proben (= 81 %) wurden keine Rückstände festgestellt. In fünf Bananenproben (= 19 %), davon drei Proben aus Ecuador, und je eine Probe aus der Dominikanischen Republik und aus Peru war jeweils ein Pestizidrückstand nachweisbar. In allen fünf Proben wurden die zulässigen Höchstgehalte nicht überschritten. Es war jeweils nur ein Wirkstoff nachweisbar. Mehrfachrückstände waren somit in keiner Probe enthalten.

    QUELLE:
    ► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) vom 22.04.2021

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Die Stiftung Warentest ließ 21 Proben Hackfleisch testen. Dabei wurden in 8 Fällen resistente Keime, darunter 5 Proben mit MRSA-Keimen (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus), 2 mit Keimen mit ESBL (Extended Spectrum beta-Laktase) bildenden Enzymen und eine Probe mit beiden Keimarten, entdeckt. Das Risiko einer Übertragung von MRSA über Lebensmittel auf den Menschen wird derzeit als gering eingeschätzt.

Resistente Keime in Hackfleisch

In 2014 wurden im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des LAVES 52 Proben Siedegebäcke, insbesondere Berliner, Spritzkuchen, Quarkbällchen, Donuts etc., unter die Lupe genommen. Prozesskontaminanten waren nur im Spurenbereich nachweisbar. In einer von 13 untersuchten Proben wurde der Farbstoff E 120 (Echtes Karmin) ohne Kenntlichmachung festgestellt. Ein Drittel der Gebäcke (29 %) wurde mit gehärtetem Siedefett hergestellt (Gehalte an Transfettsäuren 16,3 bis 30,8 % im Fettanteil).

Alles ok bei Berliner und Co?

Knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland entsorgt Altmedikamente über das Waschbecken oder die Toilette. Zu diesem Ergebnis kommt eines der zwölf Projekte, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen seiner Fördermaßnahme „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf“ (RiSKWa) gefördert hat. Verschiedene Projekte untersuchten, wie bereits ins Wasser gelangte Spurenstoffe durch zusätzliche Reinigungsschritte in Kläranlagen entfernt werden können.

Entsorgung von Altmedikamenten über die Toilette
Behr's Verlag